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Neuer Anzeiger 9. April 2021

Seite 6 NEUER ANZEIGER

Seite 6 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 9. April 2021 do stuunsch Themen des Monats Alles, was heute aktuell ist Mitteilungen aus dem Gemeinderat Wir fahren mit der Berichterstattung aus den Ressorts weiter: Wir alle blicken auf ein ausserordentliches Jahr 2020 zurück Ausgelöst durch die unvorhergesehenen Einflüsse der Pandemie ab Anfang März 2020 haben wir alle die Folgen davon, direkt oder indirekt, am eigenen Leib miterlebt und werden die Auswirkungen noch einige Zeit spüren. Durch den Wegfall der über 65-jährigen Freiwilligen im ersten Lockdown (Risikogruppe) wurden wir mit organisatorischen Herausforderungen konfrontiert. Erfreulicherweise hat sich aber in der Krise gezeigt, dass Helfen als selbstverständlich angesehen wurde: Nachbarschaftshilfe wurde gelebt, junge Einwohner meldeten sich als Ersatzfahrer- und -fahrerinnen für den Rotkreuz- oder Mahlzeitendienst, zusätzlich wurde ein Einkaufs-Hauslieferdienst auf die Beine gestellt und rege genutzt. Rotkreuz-Fahrdienst Coronabedingt wurden im Jahr 2020 nur 970 Rotkreuz-Fahrten für 61 Klienten durchgeführt (2019 waren es 1337/86). Die gefahrenen Kilometer beliefen sich auf 12 969 anstelle der 20 790 km im 2019. Die aufgewendete Zeit dafür reduzierte sich von 1088 auf 623 Stunden pro Jahr. Die rund 31 regulären RK-Fahrer und -Fahrerinnen wurden im Frühling durch 24 eingesprungene Freiwillige unterstützt. Ihnen schon auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön! Mahlzeitendienst 2020 wurden 1866, im APH Schloss Eppishausen abwechslungsreich gekochte, Mahlzeiten an rund 12 bis 15 Klienten in unserer Gemeinde geliefert. Das sind fast 694 Essen mehr als im Vorjahr (1172). Speziell im ersten Lockdown waren mehr Bestellungen zu verzeichnen. Auch hier wurde das MZ-Dienst-Team durch zusätzliche Freiwillige unterstützt. Freiwilligen-Dankeschön-Anlass 2020 Leider mussten wir diesen wichtigen Anlass zur Wertschätzung unserer freiwillig Engagierten in unserer Gemeinde ausfallen lassen. Umso mehr hoffen wir, dass wir den Dankeschön-Anlass dafür im 2021 nachfeiern können! Soziale Sicherheit / Soziale Dienste / Asylwesen Der gesamte Aufwand für die soziale Sicherheit beläuft sich für 2020 auf rund 1 901 736 Franken und fällt etwas höher aus als budgetiert (1 851 090 Franken). Dafür ist der effektive Ertrag von 864 573 Franken rund 352 323 Franken besser ausgefallen als budgetiert (512 250 Franken). Diesen Ertragsüberschuss verdanken wir vorwiegend höher ausgefallenen Rückvergütungen und einem etwas tieferen Unterstützungsaufwand. Im Jahr 2020 haben die Fälle der wirtschaftlichen Sozialhilfe leicht zu- und die freiwilligen Beratungen etwas abgenommen. Diese Abnahme ist vielleicht der Pandemie geschuldet, war die Gemeinde doch einige Wochen nur auf Voranmeldung zugänglich und die Niederschwelligkeit des Angebots dadurch vermindert. Das Ziel der Sozialen Dienste Erlen, weiterhin und vermehrter auf die freiwilligen Beratungen und Einkommensverwaltungen zu setzen, muss hochgehalten werden. Mögliche Sozialhilfefälle können so im Vorfeld bereits vermieden und damit der finanzielle Aufwand für die Gemeinde tief gehalten werden. Der zeitliche Aufwand der freiwilligen Beratungsdossiers ist je nach Umfang der Beratung oftmals deutlich höher als in der Sozialhilfe – lohnt sich jedoch unter dem Strich auf jeden Fall. Speziell Pensionäre sind oftmals überfordert und auf Unterstützung angewiesen. Leider mussten wir 2020 einen Anstieg der Fremdplatzierungen verzeichnen. Diese sind meist mit sehr hohen und mehrjährigen Kosten verbunden, lassen sich aber für die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder nicht vermeiden. In Bezug auf die Asylsuchenden unserer Gemeinde kann erfreulicherweise festgehalten werden, dass sich alle Personen entweder in einer Festanstellung, einem Praktikum, in der Lehre oder in der Schule befinden. Es haben somit alle eine geregelte Tagesstruktur und bemühen sich aktiv um eine erfolgreiche Integration. Gesundheit Der Aufwand der Gesamtkosten Gesundheit kam etwas höher zu liegen als budgetiert. Zu Buche schlugen vor allem die höheren Pflegeplatzrestkosten, Pro- Kopf-Beiträge (102.82 statt 96.50 Franken/Einwohner) und ein Anstieg der Kosten von privaten Spitex-Anbietern. Dafür fiel der Aufwand für die öffentliche Spitex etwas tiefer aus und dank dem 2020 neu umgesetzten Kostenteiler in der ambulanten Pflege zwischen dem Kanton und den Gemeinden wurden uns statt der budgetierten 35 000 Franken erfreulicherweise rund 50 000 Franken zurückvergütet. Somit fällt der effektive Aufwand in Summe rund 11 000 Franken tiefer aus. Das Gesundheitswesen, und im Speziellen das äusserst belastete Pflegepersonal, waren im vergangenen Jahr ein immer wiederkehrendes Thema. Uns allen wurde schmerzlich bewusst, dass auch in der Schweiz die medizinische und pflegerische Versorgung unserer Bevölkerung an ihre Grenzen kommen kann. Umso mehr ist es eminent wichtig, aus diesen Erfahrungen Lehren zu ziehen. Die Attraktivität der Pflegeberufe muss weiter verbessert werden, damit der Pflegepersonalmangel abnimmt und ausgebildete Fachleute im Beruf bleiben. «Ambulant vor stationär» ist weiter zu stärken, um damit möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, so lange wie möglich in ihrem vertrauten Zuhause leben zu können. Gesundheitsförderung, Prävention und Beratung 2020 wurden für das Dienstleistungsangebot der Perspektive Thurgau gesamthaft rund 57 000 Franken aufgewendet. Folgende Leistungen wurden durch Bewohner unserer Gemeinde bezogen: Mütter­ und Väterberatung: Anzahl Kontakte: 194, Fallbearbeitungen 74 Paar­, Familien­ und Jugendberatung: Anzahl Kontakte 65, Fallbearbeitungen 18 Suchtberatung: Anzahl Kontakte 61, Fallbearbeitungen 19 Gesundheitsförderung und Prävention: Früherkennung/-intervention 10, Femmes-Tische 22 Wir ermutigen alle Einwohnerinnen und Einwohner, bei Bedarf die Dienstleistungen der Perspektive Thurgau zu nutzen (www.perspektive-tg.ch). Nicole Fischer, Gemeinderätin, Ressort Soziales, Gesundheit

Freitag, 9. April 2021 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 7 do stuunsch Themen des Monats Alles, was heute aktuell ist OJA wird verstärkt Wir begrüssen bei uns Carmela Hengartner, welche die aufsuchende Jugendarbeit bei uns per April wieder neu beleben wird. Carmela Hengartner (links im Bild) bringt neben der Ausbildung als Sozialpädagogin auch einen Schatz an Erfahrungen im Zusammenwirken mit Kindern und Jugendlichen mit. Mit ihrer Anstellung von 50% wird sie Heidi Ott (rechts im Bild) zusätzlich am Freitag im Jugendtreff unterstützen. Was bedeutet aufsuchende Jugendarbeit – kurz zusammengefasst: Unsere Wirkungsziele sind: Im Gemeindegebiet Erlen bestehen öffentliche und halböffentliche attraktive Räume für Jugendliche, in denen sie konfliktfrei und in Eigenverantwortung ihre Freizeit verbringen können. Die Jugendlichen sind im öffentlichen Raum integriert und akzeptiert und die Jugendlichen tolerieren die Bedürfnisse der anderen Anspruchsgruppen. Für die Umsetzung bedeutet dies: Die Fachperson der OJA sucht Jugendliche an den Plätzen in der Gemeinde auf, wo sie sich informell zusammenfinden. Sie bietet ein niederschwelliges Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot für Jugendliche und Betroffene an. Die Fachperson vermittelt und organisiert den Dialog zwischen den Jugendlichen und den anderen Anspruchsgruppen. Durch die Präsenz an neuralgischen Punkten wirkt die aufsuchende Jugendarbeit präventiv gegen Lärmemissionen, Littering und Vandalismus. Die OJA hat jedoch keinen Ordnungsauftrag. Wir sind überzeugt, dass wir hier die richtige Person gefunden haben und wünschen ihr einen guten Start bei uns in unserer schönen Gemeinde. 10 Jahre Karoline Kobler, Technische Betriebe Am 1. April 2011 trat Karoline Kobler ihre Stelle als Sachbearbeiterin Werke an. Seither ist sie besorgt, dass die Werkrechnungen rechtzeitig verschickt und auch bezahlt werden. Sie ist Ansprechperson für alle Fragen rund um den Strom, das Wasser und Abwasser. Daneben führt sie das Bestattungsamt mit viel Feingefühl und vertritt ihre Kollegin in den Einwohnerdiensten bei deren Ferienabwesenheit. Der Gemeinderat gratuliert dir, liebe Karoline, zum Dienstjubiläum und dankt dir herzlich für den zuverlässigen Einsatz in den letzten zehn Jahren. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude in deinen Aufgabengebieten und hoffen, noch lange auf deine Dienste zählen zu dürfen. Den Glückwünschen schliessen sich die Teams der Gemeindeverwaltung und des Werkhofs an. Gemeinderat Erlen und Teams von Gemeindeverwaltung/Werkhof An alle Hundebesitzer und Landwirte Von anfangs April bis Ende Juli ist die Setzzeit der Rehe. Damit diese nicht gestört werden, bitten wir alle Hundebesitzer, ihre Hunde im Wald und in Waldesnähe an der Leine zu führen. Wir möchten uns bei allen Landwirten bedanken, welche am Vorabend vor dem Mähen die Wiesen verblenden und so dem Mähtod der Rehkitze zuvorkommen. Sollten Sie für das Verblenden Hilfe benötigen, können Sie sich am Vorabend bei einem der Jagdpächter melden. Die Jagdpächter und die Kontaktdaten des Jagdaufsehers der Jagdgesellschaft Erlen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde Erlen (https://www.erlen.ch/ dienstleistungen). Die Jagdgesellschaft Erlen dankt Ihnen. Bezug der Hundesteuer 2021 Nach vereinfachtem Verfahren: • Signer Daniel und Sarah, Obere Mühle 5, Riedt b. Erlen: Einbau von zwei Dachliegefenstern Ost; Parz. 3518, Obere Mühle 5, Riedt b. Erlen • Nalbant Ferdi und Jasmin, Aachstrasse 18c, Erlen: Anbau Terrassenüberdachung; Parz. 808, Aachstrasse 18c, Erlen • Martins Cristina, Hauptstrasse 82a, Erlen: Erstellen Sichtschutzwand und Einbau Schiebetor; Parz. 664, Hauptstrasse 82a, Erlen Baubewilligungen • Boppart Yvonne, Schöntalstrasse 6, 8586 Erlen: Verglasung Sitzplatz; Parz. 592, Schöntalstrasse 6, Erlen • Akinci Emel und Bayram, Beckenmoosstrasse 7b, Riedt b. Erlen: Erstellen Sitzplatzüberdachung; Parz. 3496, Beckenmoosstrasse 7b, Riedt b. Erlen Nach ordentlichem Verfahren: • Holzbau Aachtal GmbH, Erlenstrasse 27, Ennetaach: Neubau Lagerhalle, Kragarmgestell und Platzerweiterung; Parz. 2289, Erlenstrasse 27, Ennetaach Wie jeden Frühling wurden auch diesen März die Rechnungen für die Hundesteuer an die Tierhalterinnen und -halter verschickt. Die Höhe der Hundesteuer pro Hund berechnet sich aus der Anzahl im gleichen Haushalt registrierter Hunde. Die Hundesteuer für das Jahr 2021 beträgt gemäss Gebührentarif der Gemeinde Erlen 100 Franken für den ersten und 160 Franken für jeden weiteren Hund im gleichen Haushalt. Hundehalterinnen und -halter sind verpflichtet, Hunde, die älter als fünf Monate sind, innert zehn Tagen bei der Hundekontrolle der Gemeinde Erlen anzumelden. Halter registrierter Hunde müssen Änderungen ihrer Personalien, die Personalien eines neuen Halters sowie den Tod ihres registrierten Hundes innert dreissig Tagen ebenfalls der Hundekontrolle Erlen melden. Wer einen Hund hält, ist verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken abzuschliessen. Innerhalb eines Jahres nach Anschaffung eines Hundes mit einem Erwachsenengewicht von mindestens 15 Kilogramm, ist vom Hundebesitzer ein Nachweis über den Besuch eines anerkannten praktischen Hundeerziehungskurses gemäss § 7a der Verordnung über die Hundehaltung zu erbringen. Hundehalter haben sich ausserdem um eine angemessene Überwachung des Hundes zu kümmern, insbesondere hat der Halter dafür zu sorgen, dass Trottoirs und Fusswege, Park-, Schul-, Spiel- oder Sportanlagen sowie Gärten, Futterwiesen und Gemüsefelder nicht verunreinigt werden und der Hundekot korrekt beseitigt wird. In Park-, Schul-, Sport- und Spielanlagen, an verkehrsreichen Strassen sowie an weiteren Orten mit signalisiertem Anleingebot sind Hunde zwingend an der Leine zu führen. Andrea Kesselring, Einwohnerdienste

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