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Neuer Anzeiger 8 Januar 2013

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Seite 4 NEUER ANZEIGER

Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Dienstag, 8. Januar 2013 BAUANZEIGE Bauherr: Thurgauer Kantonalbank, Im Roos 6, 8570 Weinfelden Grundstück: Parzelle Nr. 177, Bahnhofstrasse 1, Sulgen Objekt: Erstellung Leuchtreklameanlagen Bauherr: Küttel Oliver, Grabenhaldenstrasse 3, 8583 Sulgen Grundstück: Parzelle Nr. 804, Grabenhaldenstrasse 3, Sulgen Objekt: Abbruch bestehende Garage, Ergänzung Stützmauer und Neubau vier freistehende Garagen Bauherr: Genossenschaft Seniorenzentrum, Poststrasse 2a, 8583 Sulgen Grundstück: Parzellen Nrn. 895/163, Rebbergstrasse, Sulgen Objekt: Neubau von 16 Seniorenwohnungen «Habitage» mit Tiefgarage Öffentliche Planauflage: vom 8. Januar bis 28. Januar 2013 im Gemeindehaus Sulgen. Während der Auflagefrist können Einsprachen schriftlich und begründet an die Baubehörde der Gemeinde Sulgen eingereicht werden. Sulgen, 8. Januar 2013 Baubehörde Sulgen Impressum Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01 Fax für Inserate 071 644 91 90 Redaktion und Verlag: Steinackerstrasse 8, 8583 Sulgen Redaktion: Hannelore Bruderer E-Mail: redaktion@neueranzeiger.ch Abonnemente: St.Galler Tagblatt AG, 9001 St. Gallen Tel. 071 272 71 90, Fax 071 272 73 84 E-Mail: e.locher@tagblatt.ch Inserate und Todesanzeigen beim Verlag und bei Publicitas AG, Schmiedgasse 6, 9320 Arbon Tel. 071 447 83 83, Fax 071 447 83 93 E-Mail: inserate@neueranzeiger.ch www.publicitas.ch, arbon@publicitas.ch www.neueranzeiger.ch Herstellung: Heer Druck AG, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 91 Erscheinungsweise: Zweimal wöchentlich, Dienstag und Freitag Abopreise: 1 Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 126.– 1⁄2 Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 81.– Probeabo NA, inkl. E-Paper (5W.): Fr. 10 .– E-Paper Jahresabo: Fr. 98.– E-Paper Halbjahresabo: Fr. 65.– Die Hoffnung stirbt zuletzt. Sie lebt weiter. Dank Ihnen. PR-Bild-Award: Helfen Sie mit, geben Sie dem Foto Ihre Stimme: www.pr-bild-award.de Vielen Dank! Spendenkonto PC 60-12948-7 SMS: PAF 30 an Nr. 339 Stiftung Pro Adelphos Palmstrasse 16, 8400 Winterthur Telefon 052 233 59 00 E-Mail info@proadelphos.ch Renato Kaiser Erfolgreich trotz St. Galler Dialekt Barbara Lüthi Macht uns China verständlich Raffiniert Wintergemüse in leckeren Varianten Diese Woche im Das Ostschweizer Wochenmagazin www.anzeiger.biz Falls Sie einen Stop-Werbung-Kleber am Briefkasten haben, können Sie den anzeiger für Fr. 65.– im Jahr abonnieren. Melden Sie sich unter: anzeiger@anzeiger.biz Inserat gesponsert Kinderheim in Honduras www.casagirasol.ch Schlagzeile Unterzeile Unterzeile Das Ostschweizer Wochenmagazin www.anzeiger.biz bis zu 80% PP 9001 St. Ga len /ASG/ 071 272 79 19 Mittwoch, 9. Januar, Nr. 1/2 / 2012 Renato Kaiser Unterzeile Unterzeile Unterzeile Schlagzeile Unterzeile Unterzeile Schlagzeile Unterzeile Unterzeile Personenwagen zu verkaufen SMART 1.Inv. 9/2003 - letzte Prüfung 11/2010 - 82500km Auskunft und Besichtigung 079 565 78 10 Sonntag ist Muttertag Filiale Weinfelden offen bis 16 Uhr BAUGESUCH Gesuchsteller: Dammin Hartmut, Alte Hauptstrasse 8, 8586 Riedt b. Erlen Grundstück: Parzelle Nr. 400, Alte Hauptstrasse 8, 8586 Riedt b. Erlen Bauvorhaben: Aufbau Photovoltaikanlage auf Ost- und Westdach / Edelstahlkamin an Westfassade. Auflagefrist: 8. Januar bis 28. Januar 2013 Die Pläne sind in der Gemeindeverwaltung Erlen, im Büro der Bauverwaltung aufgelegt. Während der Auflagefrist können Einsprachen schriftlich und begründet an den Gemeinderat eingereicht werden. Erlen, 8. Januar 2013 Gemeinderat Erlen wir räumen unser lager und freuen uns auf ihren besuch! sonderverkauf 8.–26. januar ’13 bis rabatt 80% rabatt bis Bestattung Politische Gemeinde Sulgen Amtliche Todesanzeige Gestorben: Mittwoch, 2. Januar 2013 Messerli geb. Weibel, Anna verwitwet von Rüeggisberg BE wohnhaft gewesen in Sulgen Geboren: 1. Juni 1934 Abdankung: Donnerstag, 10. Januar 2013, um 14 Uhr. Besammlung vor der evang. Kirche Kradolf. Bestattungsamt Sulgen 80% rabatt 10% Rabatt auf nicht reduzierte Lagerartikel Inserate- und Redaktionsschluss ist am Vortag des Erscheinungsdatums um 8 Uhr • Wohn-Accessoires • Designteppiche • Handwebteppiche • Orientteppiche Teppiche • Bodenbeläge • Parkett • Laminat • Orientteppiche • Vorhänge Sonnenschutz • Tisch- und Bettwäsche • Betten • Wohn-Accessoires Hauptstrasse 27 • 8586 Erlen/TG • 071 649 20 40 • www.schiess-wohndesign.ch Öffnungszeiten: Di–Fr: 8.30–12.00 / 13.30–18.30 Uhr • Sa: 8.30–16.00 Uhr

Dienstag, 8. Januar 2013 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Kradolf-Schönenberg «Kultur öffnet uns die Augen» Kradolf-Schönenberg. In der Gemeinde Kradolf-Schönenberg soll Kultur einen höheren Stellenwert erhalten. Gemeinderätin Renate Bruggmann erklärt, warum kulturelle Angebote auch in einer Landgemeinde wichtig sind und wie das Interesse möglichst vieler Einwohner geweckt werden soll. Frau Bruggmann, was ist für Sie Kultur? Renate Bruggmann: Zuerst denke ich, wie vermutlich die meisten, an Kunst, doch der Kulturbegriff deckt wesentlich mehr ab. Kultur hat für mich im weitesten Sinne mit Kommunikation unter Menschen zu tun. Künstler wollen uns etwas mitteilen, uns zum Nachdenken anregen. Ich bin überzeugt, dass der Mensch Kultur zum Leben braucht wie der Fisch das Wasser. Man erkennt die Bedeutung der Kultur erst, wenn es sie nicht mehr gibt. Weshalb ist Kultur für eine Gesellschaft wichtig? Bruggmann: Kultur bringt die Menschen auf neue Ideen. Sie zeigt alternative Wege auf und öffnet uns die Augen für anderes als das Gewohnte und Bekannte. Wo liegen Ihre persönlichen kulturellen Interessen? Bruggmann: Ich gehe ausgesprochen gerne ins Theater, wobei ich aber keine speziellen Vorlieben habe. Ich finde zum Beispiel auch experimentelles Theater spannend. Zudem liebe ich es, Kunstausstellungen zu besuchen. Was waren im Jahr 2012 Ihre persönlichen Highlights in Sachen Kultur? Bruggmann: Da gab es zwei: Zum einen den Kradolf-Schönenberger Poesietag mit dem einheimischen Künstler Arthur Schneiter sowie Schauspieler Bruno Riedl und Perkussionist Ernst Brunner, zum andern den Besuch im Stockholmer «Moderna Museet», wo die Künstler Pablo Picasso und Marcel Duchamps einander gegenübergestellt wurden. Es heisst oft, in der Stadt habe Kultur eine grössere Bedeutung als auf dem Land. Teilen Sie diese Einschätzung? Bruggmann: Im allgemeinen stimmt das wohl, doch kommt es darauf an, welche Art von Kultur gemeint ist. Es gibt auch in ländlichen Gegenden Veranstaltungen mit einem kulturellen Anspruch. Unsere vielen Vereine erfüllen ebenfalls eine kulturelle Funktion. Im Übrigen interessieren sich auch in einer Stadt längst nicht alle Leute für Kultur. Mit der sogenannten Hochkultur kommen vor allem Angehörige der Mittelund Oberschicht in Berührung. Was sagen Sie als sozialdemokratische Politikerin dazu? Bruggmann: Das ist in der Tat so. Und hängt damit zusammen, dass das Elternhaus dabei eine grosse Rolle spielt. Wir sind jetzt aber auf einem guten Weg, hier korrigierend einzugreifen. Zum Beispiel mit der musikalischen Früherziehung oder der Leseförderung in der Schule. Wenn es gelingt, Freude und Interesse zu wecken, kann auf diesem Gebiet einiges erreicht werden. Renate Bruggmann Bild: st Die Lehrpersonen haben heute durchaus die Freiheit, den Unterricht entsprechend zu gestalten. Die Erfahrung zeigt, dass sich Kinder auch den anderen Fächern lieber widmen, wenn sie sich zwischendurch musisch betätigen können. Und oft stecken sie mit ihrer Begeisterung für Kultur dann sogar die Eltern an. Was bewirken kulturelle Aktivitäten in einer Landgemeinde? Bruggmann: Die Wirkung ist schwer zu beurteilen, denn sie ist nicht messbar. Ein Effekt ist vielleicht, dass man Leute für etwas begeistern kann, die sich sonst nicht für Kultur interessieren. Für eine Gemeinde sind kulturelle Anlässe zudem eine gute Möglichkeit, ein eigenständiges Profil zu entwickeln und sich von anderen abzuheben. Grundsätzlich hat Kultur auf dem Lande aber keine andere Funktion als in der Stadt. Der hochkarätig besetzte Kradolf-Schönenberger Poesietag ist über die Region hinaus bekannt. Die Resonanz innerhalb der Gemeinde ist allerdings nicht so gross. Bruggmann: Poesie hat es überall schwer, solche Anlässe sind nirgends der grosse Renner. In unserer Gemeinde ist der Poesietag aber unbestritten ein Highlight. Und zwar deshalb, weil dabei verschiedene Kulturbereiche kombiniert werden. Es gibt auswärtige Besucher – aber ist das schlimm? Mich freut es, denn das ist auch gut für das Image von Kradolf-Schönenberg. Was das Interesse innerhalb der Gemeinde betrifft, denke ich, dass dieses noch zunehmen wird, je öfter der Poesietag in Zukunft stattfindet. Mit Willi Oertig und Arthur Schneiter wohnen und arbeiten zwei bekannte Künstler in Kradolf-Schönenberg. Wirkt sich die Präsenz der beiden auf das Leben in der Gemeinde aus? Bruggmann: Eine schwierige Frage. Man kennt die beiden, aber ob ihre Anwesenheit den Alltag in der Gemeinde beeinflusst, kann ich nicht beurteilen. Zudem sind es längst nicht die einzigen Künstler und Kunsthandwerker, die sich bei uns niedergelassen haben. Ich frage mich, ob das Zufall ist oder ob unsere Gemeinde ein Ort ist, wo Kultur besonders gut gedeiht. Ich glaube, es gibt schon ein spezielles Potenzial. Dieses müssen wir pflegen, indem wir es sichtbar und niederschwellig zugänglich machen. Dabei ist es hilfreich, dass «unsere» Künstler keine abgehobenen Persönlichkeiten sind. Sie klingen jetzt sehr optimistisch. Der Kulturverein Steinacker kämpft aber ums Überleben. Weshalb? Bruggmann: Es gibt in der Region generell ein vielfältiges und umfangreiches kulturelles Angebot. Das ist einerseits zu begrüssen, andererseits bekommen Kulturvereine, die selber als Veranstalter in Erscheinung treten, diese grosse Konkurrenz jedoch zu spüren. Ich halte die Aktivitäten von Kulturvereinen in Gemeinden trotzdem für wichtig. Denn wenn man weiss, wer hinter einem Veranstalter steht, dann ist der Anreiz auch gleich um einiges grösser, einen bestimmten Anlass zu besuchen. Was den Kulturverein Steinacker betrifft, ist es so, dass es nicht zu wenige Leute gibt, die mitarbeiten. Die Schwierigkeit besteht vielmehr darin, jemanden zu finden, der auch bereit ist, das Präsidium zu übernehmen. Der Gemeinderat Kradolf-Schönenberg will in Zukunft vermehrt auf die Karte «Kultur» setzen. Welche Absichten stecken dahinter? Bruggmann: Jeder Kulturgenuss verbessert die Lebensqualität, eröffnet neue Welten. Das möchten wir den Menschen bewusster machen. Angestrebt werden niederschwellige Angebote, der Besuch einer kulturellen Veranstaltung soll etwas Normales werden. Zu erreichen ist dieses Ziel aber nicht von heute auf morgen; das ist ein längerer Prozess. Eine erste Aktivität wird der gemeinsame Besuch der Kunstausstellung von Willi Oertig in der Kartause Ittingen am 13. Januar sein. Ich bin überzeugt, dass das ein ganz spezielles Erlebnis für alle Teilnehmer wird. Die Gemeinde Kradolf- Schönenberg organisiert diesen Anlass übrigens in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Steinacker. Können Sie schon weitere konkrete Anlässe oder Aktionen nennen? Bruggmann: Wie bereits erwähnt, haben wir recht viele künstlerisch tätige Personen in der Gemeinde. Vor diesem Hintergrund ist die Idee geboren worden, einen Tag des offenen Ateliers durchzuführen. Am Sonntag, 8. September, sollen die Einwohner Gelegenheit erhalten, den Künstlern über die Schulter zu schauen und sich in deren Atelier oder Werkstatt aus erster Hand zu informieren. Die Besucher sollen sehen, wo und wie die Kunstschaffenden arbeiten. Gleichzeitig findet in unserer Gemeinde der Tag des Denkmals für den Kanton Thurgau statt. Die beiden Anlässe werden aufeinander abgestimmt. Finden Sie, dass die Gemeinde Kradolf- Schönenberg genügend finanzielle Mittel für kulturelle Zwecke zur Verfügung stellt? Bruggmann: Ich habe keinen Grund, mich zu beklagen. Mir macht es Spass, in dieser Gemeinde etwas für die Kultur zu tun. Wir haben bisher nicht viel Geld ausgeben müssen und dennoch viel erreicht. Ich brauchte bisher auch nie Angst haben, dass ein Anlass im Gemeinderat abgelehnt wird. So waren etwa die Budgets für den Poesietag und die Wandernacht im Gemeinderat unbestritten. Die Mitglieder der Behörde sind sich bewusst, dass Kultur wichtig ist und der Gemeinde etwas bringt. Unsere Projekte sind aber auch nie unrealistisch. Das ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. Interview: Georg Stelzner

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