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Neuer Anzeiger 8. Dezember 2017

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Seite 16 NEUER ANZEIGER

Seite 16 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 8. Dezember 2017 Bürglen Ein weiteres Bürgler Fachgeschäft schliesst Bürglen. Das Blumengeschäft Brandenberger schliesst per Ende Jahr. Es sind in erster Linie gesundheitliche Gründe, die Urs Brandenberger zu diesem Schritt bewogen haben. Hannelore Bruderer Schon seit Längerem plagen Urs Brandenberger Rückenprobleme. So fest, dass er seine Partnerin Corinne Raschle im Blumengeschäft nicht mehr so unterstützen kann, wie er es möchte und wie es nötig wäre. «Wir mussten eine Lösung suchen», sagen sie. Treue Kundschaft Dass sie ihr Blumengeschäft schliessen müssen, fällt ihnen nicht leicht. Bürglen sei ein guter Standort für einen Blumenladen, sind sie sich einig. «Wir sind unserer treuen Kundschaft dankbar und es tut uns leid, dass wir sie ab Januar nicht mehr bedienen können. Die Gespräche mit unseren Kundinnen und Kunden im Laden werden wir sicher vermissen», sagt Urs Brandenberger. Aus dem Berufsleben zieht sich der 62-jährige aber Beschreiten neue Wege: Corinne Raschle und Urs Brandenberger. noch nicht zurück. Seinen Aufträgen für die Friedhofspflege wird er wie bis anhin nachkommen. Genauso wie Corinne Raschle ihr Hobby und zweites Standbein, das Töpfern, beibehalten wird. Da der Laden nicht mehr offen sein wird, kann ihre Keramikausstellung jedoch künftig nur noch nach Vereinbarung besucht werden. Beruflich hat sich Corinne Bild: hab Raschle nach einer anderen Tätigkeit umgeschaut. «Ich war anfangs für alles offen, bis mir klar wurde, wie wichtig mir die Floristik ist», sagt Corinne Raschle und so hat sie gezielt gesucht und wurde fündig. Vom Stadtrat Rorschach ist sie als neue Leiterin des «Bluemehüsli» gewählt worden und wird ihre Stelle dort anfangs Januar antreten. Bis Ende Jahr hat das Blumengeschäft Brandenberger normal geöffnet. «Wichtig ist, dass Kundinnen und Kunden ihre Gutscheine bis dann noch bei uns einlösen», sagt Urs Brandenberger. Letzte Gelegenheit Die bevorstehende Ladenschliessung war auch der Grund, weshalb es in diesem Jahr im Blumengeschäft Brandenberger keine Adventsausstellung gab. Was aber nicht heisst, dass es kein entsprechendes Angebot gibt. Schöne Gestecke, Kränze und Zubehör finden die Kunden an der Maurenstrasse 16 im Laden und im Aussenbereich. Auch Bestellungen werden weiterhin in der gewohnten Qualität ausgeführt. «Gegen Ende Jahr planen wir einen Ausverkauf und auch bis dahin gibt es schon einige vergünstigte Artikel», sagt Corinne Raschle. Ob in seiner Liegenschaft künftig wieder ein Ladengeschäft sein Domizil haben wird, lässt Urs Brandenberger offen. «Wir wollen uns erst an die neue Situation gewöhnen und zur Ruhe kommen, bevor wir uns mit solchen Fragen auseinandersetzen.» Absenden des 300-Meter-Jungschützenkurses Bürglen Bürglen. Vor einigen Tagen versammelten sich die Nachwuchsschützen der Schützengesellschaft Bürglen und ihre Leiter für den Höhepunkt des Jahres – zum Absenden. Sie trafen sich im Restaurant Löwen in Donzhausen. An diversen Anlässen machten die Jungschützen der Schützengesellschaft Bürglen in diesem Jahr auf sich aufmerksam. So zum Beispiel am Bezirks-JS-Wettschiessen in Berg. Da gewann Bürglen 1 mit 364 Punkten (Franco Busana 94, Dominik Niederberger 93, Simon Berchtold 90 und Marc Lochmeier 87 von maximal 100 Punkten) vor Mauren-Berg. Bürglen 2 belegte den vierten Rang von 20 klassierten Gruppen. Beide Gruppen konnten somit am Kantonalen Final teilnehmen, wo sie den hervorragenden 5. Platz und den 22. Schlussrang belegten. Schöne Erfolge Bürglen 1 qualifizierte sich über den Ostschweizer Jungschützen-Gruppenfinal in St. Luzisteig GR hin bis zum Schweizer Gruppenfinal in Emmen LU, Die Nachwuchsschützen der SG Bürglen sind stolz auf ihre Leistungen. wo die Bürgler den 47. Rang von 72 Gruppen erreichten. Sieger war Salvenach FR mit 367 Punkten. Für den Raiffeisen-Cup stehen zwei Heimrunden auf dem Programm, wo am Schluss der Final in Kreuzlingen ausgetragen wird. Nicht weniger als sechs Nachwuchsschützen von Bürglen konnten daran teilnehmen. Bei den U16 erreichte Rafael Haag den hervorragenden zweiten Schlussrang. Bei den Jungschützen U21 ging es noch besser. Dominik Niederberger entschied mit hervorragenden 95 Punkten den Tagessieg für sich. Für den JUVE-Final in Thun qualifizierten sich ebenfalls drei Teilnehmer, jedoch fehlte bei allen das Wettkampfglück, sie konnten nicht vorne mitmischen. Ein Präsent für alle Bild: pd Für die Jahresmeisterschaft mussten sieben Stiche auf dem Heimstand und deren sechs auswärts geschossen werden. Davon zählten die besten vier Resultate für die Jahresmeisterschaft. Bei den Junioren U15 gewann Ralf Wälchli mit 832 Punkten vor Lars Brühlmann. Bei den Jungschützen U21 wurde Franco Busana Jahresmeister mit 915 Punkten. Er verwies Rafael Haag mit sieben Zählern weniger auf den zweiten Rang. Dominik Niederberger komplettierte das Podest. Alle Jungschützen durften ein kleines Präsent, gesponsert von der Raiffeisenbank Bürglen, in Empfang nehmen. Obendrein wurde den beiden Jahresmeistern noch der Wanderpokal für ein Jahr überreicht. Der Jungschützenleiter Stefan Hut bedankte sich bei allen Hilfsleitern sowie bei allen Nachwuchsschützen für den grossen Einsatz während des ganzen Jahres. Er hoffe, dass alle im nächsten Jahr wieder dabei sein und den JS-Kurs weiter besuchen werden, sagte er. Jeder soll sich doch im Kollegenkreis umhören, ob es vielleicht noch ein «Gschpänli» gebe, das die Kunst des Schiesssports erlernen möchte. Interessierte Jugendliche melden sich für weitere Auskünfte bei Stefan Hut unter Tel. 079 207 83 54. (pd)

Freitag, 8. Dezember 2017 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 17 Sulgen Hohentannen Gelungene Renovation wird gefeiert Sulgen. Frische Farbe, neue Beleuchtung, modernste Technik – am Sonntag feierte die Evangelische Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf den neuen Glanz in ihrer Kirche. Barbara Hettich Pfarrer Frank Sachweh begrüsst die Besucher zum Festgottesdienst. Komm herein und fühl Dich daheim in unserm schönen Haus», so begrüsste am Sonntag Pfarrer Frank Sachweh die Besucher zum Festgottesdienst in der Kirche Sulgen – in einer schönen Kirche mit angenehmer und freundlicher Ausstrahlung dank frischen Farben und wärmender Beleuchtung. 1,14 Millionen Franken hat die Kirchgemeinde für die Innenrenovation bewilligt und während der vergangenen acht Monate hat sich der düstere Innenraum in ein strahlendes Prachtstück verwandelt. Eine Kirche sei aber mehr als ein Prachtstück. Sie sei ein Haus, in dem die Menschen gestärkt werden, so Frank Sachweh. In seiner Festpredigt erzählte er die Geschichte des Aussätzigen, welcher von Jesus geheilt wurde. Niemand sollte ausgesetzt oder aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, so der Pfarrer. Eine Kirche sei Spital, Wellnessoase und Restaurant in einem, ein Ort, an dem die Seele heil werden könne, wenn man dieses Angebot denn auch in Anspruch nehme. Gäste gratulieren zum Werk Am Sonntag wurde dieses Angebot jedenfalls rege in Anspruch genommen. Die grosse Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt und Kirchenpräsident Walter Berger durfte zahlreiche Gratulanten Bild: het und Festredner begrüssen: Ruth Pfister vom Thurgauer Kirchenrat, Sulgens Gemeindepräsident Andreas Opprecht, Josef Schurtenberger von der Katholischen Kirchgemeinde und Irene Bösiger von der Evangelischen Kirchgemeinde Bürglen. Architekt Guido Santschi bedankte sich bei den Kirchbürgern für ihre Grosszügigkeit. Bei dieser Innenrenovation sei es um die Zusammenführung von altem Bau und neuster Technik gegangen. Man sehe nicht nur etwas, sagte er. «Sie hören etwas, Sie fühlen etwas.» Sacha Derron, Präsident der Baukommission, lobte das Zusammenspiel aller Beteiligten. Die Kirche erstrahle nicht nur in schönstem Glanz, Vorgaben an Sicherheit und Energetik seien erfüllt. Sein persönliches «Highlight» sei die neue Beleuchtung, mit der man unzählig verschiedenste Lichtstimmungen in die Kirche zaubern könne. Musikalische Leckerbissen Aber was wäre eine Kirche ohne Musik. Die grosse Orgel wurde einer Revision unterzogen. Am Festgottesdienst kam sie allerdings noch nicht zum Einsatz. Mit hinreissenden Liedern aus dem eigens für die Kirchgemeinde Sulgen-Kradolf komponierten Werk «Hoffnung und Sehnsucht» von Roman Bislin wurde der Festakt umrahmt – gesungen vom Kirchenchor, verstärkt von Projektsängern und dem ökumenischen Kinderchor, begleitet von der Musikgruppe «C’est si B.O.N.», bestehend aus Musikern der Familie Janett, Barbara Gisler und Peter Schneider. Die Uraufführung des Gesamtwerks findet am Sonntag, 14. Januar, um 17 Uhr in der Kirche Sulgen statt. Kunst und Handwerk Der neue Laden ist eröffnet Hohentannen. Zum 16. Mal lädt die Ausstellung Kunst und Handwerk im Advent in der Hirscheschür die Besucher ein zum Sehen, Verweilen und Geniessen. Die «Kunst und Handwerk im Advent» findet jeweils am 2. Adventswochenende statt. In der Ausstellung in der schönen Hirscheschür mit dem rustikalen Gebälk können die Kunstschaffenden nur dreimal hintereinander ihr Handwerk den Besuchern präsentieren. Es gibt viel zu entdecken. Archivbild: hab So ergibt es jedes Jahr eine gute Durchmischung von verschiedenem Kunsthandwerk. Beim Aussuchen der Aussteller wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass das vorgestellte Kunsthandwerk so in keinem Laden zu bestaunen ist. 17 Kunstschaffende zeigen einen Mix aus verschiedenen Materialien. Der Besuch der Ausstellung ist eine gute Gelegenheit für wertvolle Begegnungen, um ein interessantes Gespräch zu führen und das richtige Weihnachtsgeschenk zu finden. Am Freitagabend, 8. Dezember, ab 17 Uhr wird das Adventsfenster der Politischen Gemeinde Hohentannen eröffnet. Die Kinder der Schule Hohentannen haben Baumschmuck kreiert und die Linde vor der Hirscheschür damit dekoriert. Dazu singen die Schüler eine gute halbe Stunde Weihnachtslieder. In der gemütlichen Gastronomie können sich die Ausstellungsbesucher verköstigen und dem Alltag entfliehen. Öffnungszeiten: Freitag, 8. Dezember, 14 bis 20 Uhr; Samstag, 9. Dezember, 12 bis 20 Uhr; Sonntag, 10. Dezember, 10 bis 17 Uhr. (pd) Sulgen. Am letzten Samstag öffnete der Verein Blossom erstmals die Türen des Ladens «2nd» an der Kradolfstrasse 14 in Sulgen. Auf diesen Moment hatte das Team seit Wochen hingearbeitet, entsprechend gross war die Freude am Eröffnungstag. Das «2nd» ist ein Secondhandladen, der ausschliesslich Sachen für Frauen führt. Während den Öffnungszeiten werden gewaschene und intakte Kleidung, Schuhe und Accessoires angenommen. Der Erlös fliesst in den Verein Blossom, der Prostituierten seelsorgerischen Beistand anbietet. Die Öffnungszeiten sind dienstags von 9 bis 11 Uhr, donnerstags von 9 bis 11 und 17 bis 19.30 Uhr sowie an jedem zweiten Samstag im Monat von 9 bis 15 Uhr. (pd) Die Betreiberinnen stossen auf die Eröffnung des Ladens «2nd» an. Bild: pd

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