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Neuer Anzeiger 6 November 2015

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Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 6. November 2015 Lara lacht wieder – dank Ihrer Spende Freitag, 16. November März Samstag, 17. November März Metzgete Wir freuen uns uns auf auf Ihren Ihren Besuch Besuch. Familie Huber Huber und und Personal Personal Einfach per SMS 5 Franken spenden: Armut 5 an 227 www.gegen-armut.ch FMS Druck AG Bahnhofstrasse 31 • 8560 Märstetten T/F 071 659 01 59/55 • www.fmsdruck.ch METZGETE Güttingersreuti • 8570 Weinfelden Telefon 071 622 00 05 www.sportzentrum-guetti.ch info@sportzentrum-guetti.ch Öffnungszeiten: Mo – Sa 7.30 – 23.00 • So 7.30 – 21.00 Infoabende.ch Inserat A6 Metzgete Gebäude erneuern – Energiekosten Auflage 1 halbieren Ex. Format A6 quer Druck ----- Druck 1-seitig 4-farbig digital Satz durch uns neu erstellt Ausrüstung pdf. Ausrüstung Am 10. November 2015 Material ----- Material 120 gr. weiss, Blueback Auholzsaal, Termin EXPRESS Termin EXPRESS Kapellenstrasse 10, Sulgen GzD mgenscher@gmail.com Plakate Auflage 5 Ex. Format A2 Satz GzD durch uns erstellt auf Format schneiden, verpacken mgenscher@gmail.com Programm 19.30 Uhr 20.45 Uhr Unterstützt von: Begrüssung Energiepolitik, Dienstleistungen und Förderprogramme des Kantons Energieausweis (GEAK) und Beratungsangebote Gebäudesanierung, Heizungsersatz, Solaranlagen: Das richtige Vorgehen Finanzierung Modernisierung und Neubau nach Minergie-P: Jedes Haus ein Kraftwerk Diskussion Apéro Organisiert von: Gut zum Druck Datum Unterschrift Gut zum Druck Datum Unterschrift Eine Anmeldung an die Mailadresse info@energie-thurgau.ch ist erwünscht Inserat_Sulgen_228x158.indd 1 05.10.2015 09:58:29

Freitag, 6. November 2015 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Bürglen. Die Schule Bürglen budgetiert fürs nächste Jahr rote Zahlen und plant, rund 600 000 Franken in ihre Liegenschaften zu investieren. Zudem soll 2016 die Schulsozialarbeit eingeführt werden. Hannelore Bruderer Im nächsten Jahr will die Schule Bürglen eine Stelle für Schulsozialarbeit schaffen. Im Vergleich zu anderen Schulgemeinden macht die Schule Bürglen diesen Schritt erst spät. Das Thema Schulsozialarbeit sei vor rund zehn Jahren schon diskutiert worden, damals hätten sich Behörde und Lehrerschaft jedoch gegen die Einführung entschieden, sagt Schulpräsident Rolf Gmünder. «Mit unserem Schulmodell, bei welchem Klassen von Lehrerteams und nicht von Einzelpersonen geleitet werden, konnte vieles aufgefangen werden. Durch die gesellschaftlichen Veränderungen und die begrenzten Ressourcen bei der Lehrerschaft und der Schulleitung stossen wir nun aber an unsere Grenzen. Zudem hat die letztjährige Bürglen Erlen Schulsozialarbeit ist auch in Bürglen ein Thema Das Untergeschoss des Schulhauses Zeltli wird ausgebaut und künftig schulisch genutzt. kantonale Evaluation in diesem Bereich Handlungsbedarf aufgezeigt.» Zum Schulanfang im nächsten Herbst soll die Versuchsphase für die Schulsozialarbeit beginnen. Bis dahin wird eine Arbeitsgruppe dafür ein auf die Schule Bürglen zugeschnittenes Konzept erarbeiten. Vom nachhaltigen Nutzen der Schulsozialarbeit ist Rolf Gmünder überzeugt. «Wir haben die Modelle in anderen Schulen angeschaut. Keine dieser Schulen würde auf die Schulsozialarbeit wieder verzichten wollen.» Da nicht nur die Schule von einer gut funktionierenden Sozialarbeit profitiert, will sich auch die Politische Gemeinde mit einem Startbeitrag daran beteiligen. Stabiles Eigenkapital Die Schule Bürglen budgetiert für 2016 bei einem Gesamtaufwand von 9 067 100 Franken einen Verlust von 313 000 Franken. Die Schule verfüge über genügend Eigenkapital, um diesen Verlust zu verkraften, sagt Schulpräsident Rolf Gmünder. Der aktuelle Steuerfuss von 102 Prozent wird beibehalten. Da das Budget 2016 mit dem neuen Rechnungsmodell HRM2 erarbeitet wurde, ist ein vollständiger Vergleich mit den Vorjahren nicht möglich. «Der Aufwand für eine nachträgliche Erfassung der Vorjahre nach dem neuen Modell wäre zu aufwendig,» erklärt der Schulpräsident. Damit die Stimmbürger die Zahlen dennoch nachvollziehen können, sind die Totalwerte des Budgets 2015 und die Rechnung 2014 in der Botschaft so gut es ging nach dem neuen System aufbereitet worden. Neue Böden im Schloss Im nächsten Jahr hat die Schule Bürglen Investitionen von 600 000 Franken geplant. Für den Ausbau des Untergeschosses zum Werkraum im Schulhaus Zeltli sind 275 000 Franken vorgesehen, 200 000 Franken sind dafür schon zurückgestellt worden. Rund 260 000 Franken sind für die Sanierung der Böden in drei Schulzimmern im zweiten Obergeschoss des Schlosses budgetiert. Die rund fünfzigjährigen Bodenbeläge sollen von Grund auf erneuert werden mit dem Ziel, auch eine deutliche Verbesserung des Trittschalls zu erreichen. Da die Schülerzahlen in Bürglen wieder ansteigen, wird im Schloss zu Beginn des neuen Schuljahres eine dritte Lernlandschaft eingerichtet. Die dritte Investition von 65 000 Franken soll in die Erneuerung der Bühnentechnik in der Turnhalle Leimbach fliessen. Anschuldigungen erweisen sich als Sturm im Wasserglas Bild: edc Erlen. Nach den Sommerferien hat die Schule Erlen zwei ihrer Hauswarte aufgrund von Verdächtigungen in anonymen Mails vorübergehend freigestellt. Die Vorwürfe haben sich nicht erhärtet, die Hauswarte werden ihre Arbeit wieder aufnehmen. Da sich die anonymen Anschuldigungen gegen die zwei Hauswarte der Schule Erlen als nicht zutreffend erwiesen haben, sind die beiden Mitarbeiter rechtlich völlig unbescholten. Weiter gefahndet wird nach dem Urheber der E-Mails. Zur Bewältigung der Angelegenheit hatte die Schulbehörde Erlen Herbert Wyss als externen Krisenmanager beigezogen. Herr Wyss, würde die Schule Erlen aus heutiger Sicht die Sache anders anpacken oder anders kommunizieren? Herbert Wyss: Das gewählte Vorgehen hat sich im Rückblick aus vier Gründen als verantwortungsbewusst und der Situation angepasst erwiesen. Erstens konnte so die Sicherheit der Schüler sofort gesichert und garantiert werden. Zweitens hat die transparente Kommunikation dazu geführt, dass Eltern und Öffentlichkeit über das Vorgehen umgehend korrekt informiert wurden und sich die öffentliche Meinung nicht durch eine Gerüchtewelle, basierend auf den anonymen E-Mails, bilden konnte. Drittens wurde der Personen- und Datenschutz der Betroffenen durch die Schulbehörde während des gesamten Verfahrens gewahrt. Viertens konnte durch das vertrauliche Vorgehen die Untersuchungsbehörde ihre Untersuchung ohne Beeinflussung des Systems vornehmen und sie kann jetzt das Ergebnis ihrer Abklärung kommunizieren, welches lautet: Die beiden Hauswarte haben sich korrekt verhalten. Seit der Freistellung der zu unrecht beschuldigten Hauswarte sind gut zwei Monate vergangen. Wurden sie in dieser belastenden Zeit speziell betreut? Herbert Wyss: Die Freistellung der beiden Hauswarte wurde von der Schule nie mit einer negativen Wertung verbunden. In der Elterninformation der Schulbehörde Erlen vom 10. August 2015 steht wörtlich: «Diese Freistellung wurde zum Schutz der beiden Mitarbeitenden und der Schule Erlen vorgenommen.» Die Schule ist deswegen heute auch beruhigt, dass sich die Vorwürfe nicht erhärtet haben. Den beiden Mitarbeitern wurde von der Schule Erlen seit Beginn der Freistellung kommuniziert, dass die Freistellung befristet erfolgt und dass über diese sobald wie möglich neu entschieden werde. Unmittelbar nachdem die Entscheidungen der Staatsanwaltschaft rechtskräftig geworden sind, hat die Schule Erlen mit den Betroffenen die Situation besprochen, die Freistellungen aufgehoben und auch der Öffentlichkeit gegenüber kommuniziert, dass die beiden Mitarbeiter rechtlich völlig unbescholten sind und ihre Arbeit wieder aufnehmen werden. Während ihrer Freistellung konnten sich die beiden Mitarbeiter bei Fragen und Anliegen direkt an den Schulpräsidenten wenden; von diesem Angebot wurde auch Gebrauch gemacht. Im Dorf kursieren Gerüchte über den Inhalt der anonymen Mails. Könnten die Gerüchte nicht entschärft werden, wenn sich die Schule dazu äussern würde? Herbert Wyss: Die Schule hält in ihrer Mitteilung ausdrücklich fest, dass keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten gegeben waren. Sie distanziert sich damit inhaltlich ausdrücklich von den anonymen Schreiben. Nachdem die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe als nicht zutreffend eingeschätzt hat, wäre es den betroffenen Personen gegenüber nicht zu verantworten, sich über den Inhalt von anonymen Mails öffentlich zu äussern. Ist es nach einem solchen Vorfall für alle Beteiligten überhaupt möglich, zu einem «normalen Alltag» zurückzukehren? Herbert Wyss: Dass die Situation für alle Beteiligten sehr belastend war, ist ganz klar. Leider kommen anonyme Verunglimpfungen immer wieder vor. In der Mehrheit der Fälle bleiben diese dann im Raum stehen und entwickeln sich als Gerüchte weiter, was für die Betroffenen sehr schwerwiegende Folgen haben kann. In diesem Fall hat das gezielte und entschiedene Handeln der Schulbehörde dazu geführt, dass wir heute wissen, dass die anonymen Vorwürfe unzutreffend sind. Die Schulbehörde hat diese zurückgewiesen und steht durch die Beendigung der Freistellung voll hinter den Mitarbeitern. Da sollte es möglich sein, dass alle Beteiligten ihre Tätigkeit positiv weiterführen können. Interview: Hannelore Bruderer

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