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Neuer Anzeiger 6. August 2021

Neuer Anzeiger 6. August

Sulgen, Seite 3 Staunen Die Wanderausstellung «World of Dinosaurs» bleibt noch bis im April 2022 in Sulgen. Dass sie so lange am gleichen Ort bleibt, ist unüblich. Region, Seiten 5+8 Feiern Feierlich, mit Musik, Gesang und Reden, ist in Bürglen und den Gemeinden im AachThurLand der Nationalfeiertag begangen worden. Bürglen, Seite 9 Lernen Marc Lochmeier hat sich intensiv mit dem Lernen auseinandergesetzt. Interessierten bringt er seine selbst erarbeitete Technik nun in Kursen näher. DIE AGENTUR UND DRUCKEREI IN DER OSTSCHWEIZ. medienwerkstatt-ag.ch medienwerkstatt ag, steinackerstrasse 8, 8583 sulgen +41 71 644 91 91 Freitag, 6. August 2021, Nr. 31, 30. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen GZA/AZA 8583 Sulgen Post CH AG Adressberichtigung melden! Viele Monate haben die Schülerinnen und Schüler daran gearbeitet, um die hässliche Fussgängerunterführung (li.) zwischen Bahnhofstrasse und Sun-Areal mit farbenfrohen Bildern freundlicher zu gestalten. Bilder: pd Kein «grausiges Loch» mehr Bürglen. Hier eine Qualle, dort eine Wasserschildkröte – und schon wird eine Bürgler Unterführung zum begehbaren Aquarium. Schülerinnen und Schüler haben die tristen Wände zum Leben erweckt. Hannelore Bruderer Unterführungen sind generell kein schöner Ort, um zu verweilen. Besonders wenn sie mit einem Wirrwarr von schlecht gesprayten Graffitis verschandelt wurden. Da nützt auch kein rosa Hintergrund, um die Sache freundlicher zu machen, so wie das in der Fussgängerunterführung von der östlichen Bahnhofstrasse ins Sun-Areal der Fall war. Diese Verbindung wird rege genutzt, auch von den Sportschülern der Schule Bürglen, die diesen Weg von der Schule zum Mittagstisch einschlagen. Könnte man diese Unterführung nicht schöner gestalten, fragte man sich bei der Schule Bürglen. Die Schulleitung nahm mit dem Grundstückseigentümer Kontakt auf und bekam grünes Licht für eine Neugestaltung. Für den Wahlfachkurs Gestalten unter der Leitung von Martin Hipp meldeten sich zu Beginn des Schuljahres zwei Jungs und elf Mädchen der zweiten und dritten Sekundarklassen an. Vorbereitung im Herbst Er sei zwar nicht Zeichenlehrer, habe den Kurs aber gerne übernommen und sich dafür mit der 3-D-Illusionen-Malerei auseinandergesetzt, sagt Martin Hipp. «Nach den Herbstferien haben wir die Wände des Durchgangs weiss überstrichen. Gemeinsam haben wir festgelegt, wie wir sie gestalten wollen. Es sind verschiedene Themen aufgekommen, unter anderem das Weltall oder Fantasiegeschichten. Entschieden haben wir uns dann für eine Unterwasserwelt. Mir war wichtig, dass sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer für ein Thema entscheiden, das maltechnisch umsetzbar ist und auch längerfristig Freude macht.» In den Lektionen im Winterhalbjahr übten die Jugendlichen das 3-D-Zeichnen. Mit dieser Zeichentechnik entstehen auf ebenen Flächen Formen, die je nach Betrachtungswinkel dreidimensional wahrgenommen werden. Nachdem jede Schülerin und jeder Schüler sein Sujet entwickelt hatte, waren sie bereit, diese auf die Wände der Unterführung zu übertragen, doch das unbeständige Wetter machte ihnen zunächst einen Strich durch die Rechnung. Anstatt nach den Frühlingsferien, starteten die Kursteilnehmenden damit erst nach den Pfingstferien. «Entsprechend weniger Zeit stand uns noch zur Verfügung, um rechtzeitig zum Ende des Schuljahrs fertig zu werden», sagt Martin Hipp. Konturen zeichnen Mit einem Hellraumprojektor projizierten die jungen Künstler ihre Werke vom Papier auf die Wände und zeichneten die Konturen mit Filzstift nach. In den nächsten Lektionen ging es dann ans Ausmalen. Dazu durften die Jugendlichen ihre Musik hören. «Das steigerte ihre Motivation enorm», schmunzelt der Kursleiter. Auf dem Boden der Unterführung sind Markierungen angebracht, die den Winkel zum richtigen Betrachten der Sujets anzeigen. Ganz zum Schluss wurden alle Bilder mit den Signaturen der Künstlerinnen und Künstler versehen, die sie selbst entworfen hatten. Einwohnerin hoch erfreut Das Werk der Schülerinnen und Schüler blieb bei den Einwohnern nicht unbemerkt. Margrith Dietrich benutzt die Fussgängerunterführung öfters. Von der neuen Gestaltung ist die 84-Jährige ganz begeistert. Sie sagt: «Der Durchgang war vorher ein grausiges Loch. Jetzt ist es, wie wenn man durch ein Aquarium geht. Die Schülerinnen und Schüler haben da ein tolles Kunstwerk geschaffen, das viel Freude macht.» Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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