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Neuer Anzeiger 5 Juli 2013

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Neuer Anzeiger 5 Juli

Seite Bürglen, 1 Seite 3 Guter Zweck Morgen findet im evangelischen Kirchgemeindehaus der Suppenzmittag statt. Mit dem Erlös wird die Institution «TAB Freizeit und Bildung» unterstützt. Sulgen, Seite 11 Scharfes Auge Am Sonntag treffen sich die Veteranen der Armbrustschützen zur Schweizerischen Meisterschaft. Sieben Thurgauer haben sich für den Final qualifiziert. Bürglen, Seite 12 Schneller Einsatz Am Dienstag kam es in Bürglen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Fragen Fragen zum zum E-Paper? abo@neueranzeiger.ch, 071 071272 27271 7190, 90, www.neueranzeiger.ch/epaper Freitag, 5. Juli 2013, Nr. 49, 22. Jahrgang Neuer AnzeIger Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Doppelkindergarten abgelehnt Sulgen. Die Abstimmung über den Baukredit von 2,18 Millionen Franken für einen neuen Doppelkindergarten im Sulger Oberdorf wurde geheim durchgeführt. Bei vier Enthaltungen sagten 67 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Dienstagabend Nein zum Baukredit, befürwortet hatten das Vorhaben 58 Stimmberechtigte. Der Abstimmung ist eine lange Diskussion vorangegangen. In der Diskussion meldeten sich überwiegend Gegner des Kreditantrags zu Wort. Seite 3 Sprayer-Kunst am OJA-Bauwagen Erlen. Schüler der Schule Erlen besprayten im Rahmen des Freifachs «Grafik-Design» den Bauwagen der Offenen Jugendarbeit Erlen. Rechtzeitig zum Schulschluss wurden sie mit ihrem Werk fertig. «Es sieht fantastisch aus», lautet das Fazit von Lehrer Stefan Tobler, der das Projekt zusammen mit Jugendarbeiter Daniel Preiser geleitet hat. Seite 9 Klassische Töne in der alten Säge Neukirch. «Alte Säge – Alte Musik» heisst der Titel des Konzerts am Sonntag im Mühletobel in Neukirch. Auftreten werden Flötistin Silvia Nowak und Tenor Bernard Maillard. Seite 12 Treppen. Wir machen es möglich. Aus Holz. www.kaufmann-oberholzer.ch 9325 Roggwil/TG, T +41 71 454 66 33 9215 Schönenberg/TG, T +41 71 644 92 92 Mit Talent und Training zum Erfolg Erlen. Eigentlich hätte die Erler Fussballspielerin Noelle Maritz im August ihr KV-Praktikum bei der Gemeindeverwaltung in Erlen beginnen sollen, doch dann erhielt sie die Möglichkeit, beim Bundeligaverein VfL Wolfsburg zu spielen. Hannelore Bruderer Ich hatte den Vertrag mit der Gemeinde schon unterzeichnet, als das Angebot aus Deutschland kam», sagt Noelle Maritz. Die 17-jährige Fussballerin, die auf dem Spielfeld ihren Gegnerinnen nichts schenkt, spricht ruhig und überlegt. Sie hat klare Vorstellungen davon, wie sie ihre Zukunft gestalten will. Im Wohnzimmer ihrer Eltern wirkt sie entspannt, fast etwas schüchtern. Bei der Gemeindeverwaltung hatte man Verständnis dafür, dass sich Noelle Maritz die einmalige Chance, ihre Fussballkarriere voranzutreiben, nicht entgehen lassen wollte. «Wir bilden jeweils eine Lernende im kaufmännischen Bereich aus», sagt Gemeindeammann Roman Brülisauer. «Diese Stelle ist besetzt. Noelle Maritz wäre zusätzlich eingestellt worden. Dass es jetzt nicht dazu kommt, ist für uns deshalb nicht so schlimm.» Längere Lehrzeit Als Sportlerin absolviert die Schweizer Nationalspielerin ihre Kaufmännische Lehre nach dem Vier-Jahre-Modell, mit zwei Jahren Schule und zwei Jahren Praktikum, damit fürs Training genügend Zeit bleibt. «Meine Lehre will ich trotz des Wechsels nach Deutschland abschliessen», betont Noelle Maritz. «Im Frauenfussball sind wir von den Traumgagen der Männer weit entfernt, da ist eine solide Ausbildung wichtig. Und eine schwere Verletzung kann eine Sportkarriere sehr schnell frühzeitig beenden.» Noelle Maritz packt ihre Chance – bald kickt sie in der Bundesliga. Die geforderten zwei Jahre Praxis kann Noelle Maritz nun bei der Geschäftsstelle ihres neuen Clubs absolvieren, für die überbetrieblichen Kurse und die Lehrabschlussprüfung kehrt sie jeweils in die Schweiz zurück. Mit Fussball aufgewachsen Fussball gespielt hat die Erlerin immer schon gerne. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie in den USA. Dort sei Frauenfussball schon lange ein etablierter Sport, der ganze Stadien fülle, schwärmt sie. Die Weichen für eine Zukunft als Sportlerin stellte Noelle Maritz beim Übertritt in die Oberstufe, die sie an der Sportschule Huttwil besuchte. Ihre Eltern hätten ihre fussballerischen Ambitionen immer unterstützt, sie aber nie gedrängt, sagt sie rückblickend. Die letzte Station in ihrer noch jungen Fussballerkarriere war der FC Zürich. Den Talentsuchern des VfL Wolfsburg ist die Aussenverteidigerin im Frühling bei ihrem Einsatz für die Fussballnationalmannschaft in Zypern aufgefallen. Bild: hab Da Noelle Maritz während den Jahren an der Sportschule nur an den Wochenenden zu Hause war und in letzter Zeit für Schule und Training zwischen Erlen, St. Gallen und Zürich hin und her pendelte, hat sie sich einen Freundeskreis ausserhalb ihrer Wohngemeinde aufgebaut. Der Abschied fällt ihr deshalb nicht so schwer. «Meine Eltern und mein Bruder haben mir versprochen, mich so oft wie möglich bei den Spielen zu besuchen und wegen der Lehre bin ich sowieso ab und zu wieder in Erlen», meint sie gelassen. Zeit, um sich zwischen ihren Engagements auszuruhen, hat die junge Frau kaum. Ist das letzte Training beim FCZ abgeschlossen, muss sie auch schon bald die Koffer für Deutschland packen. Und in den wenigen Tagen dazwischen werde es ihr auch nicht langweilig, schmunzelt sie. «Wolfsburg hat mir bereits ein Trainigsprogramm zugeschickt.» Auf ihren neuen Verein freut sie sich. «Es wird ein anderer Spielrhythmus sein, ein intensiveres Umfeld. Zwei Spielerinnen kenne ich bereits, das macht es leichter, Kontakte zu knüpfen.» GZA/AZ 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 272 71 90, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: Publicitas AG, Schmiedgasse 6, 9320 Arbon, Tel. 071 447 83 83, Fax 071 447 83 93, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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