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Neuer Anzeiger, 29. Mai 2020

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Seite 12 NEUER ANZEIGER

Seite 12 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 29. Mai 2020 Briefliche Abstimmung Samstag/Sonntag, 6./7. Juni 2020 Für die allfällige Abgabe der Unterlagen an der Urne finden Sie Zeiten und Standorte auf dem Stimmrechtsausweis. Abstimmungsvorlagen: • Rechnung 2019 der Volksschulgemeinde (VSG) Region Sulgen • Baukredit Neubau Doppelkindergarten, Kradolf Pläne «Neubau Doppelkindergarten, Kradolf» sind ab 20. Mai 2020 bei der Mehrzweckhalle Kradolf ausgestellt. Die detaillierte Rechnung 2019 und die Pläne Neubau Doppelkindergarten finden Sie auch auf der Homepage. www.vsgsulgen.ch Volksschulgemeinde Region Sulgen Auholzstrasse 35, Postfach 59, 8583 Sulgen, Tel. +41 71 644 99 66 schulverwaltung@vsgsulgen.ch, www.vsgsulgen.ch Öffentliche Planauflage Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Für Projekte: S-0174420.1 Transformatorenstation Alpsteinstrasse Bürglen – Neubau auf Parzelle Nr. 712 der Gemeinde Bürglen Koordinaten: 2729452/1267830 L-0143675.2 20-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Alpsteinstrasse und Mühlestrasse 3 – Umlegung in die neue Transformatorenstation Alpsteinstrasse L-0189373.2 20-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Alpsteinstrasse und Sonnenstrasse – Umlegung in die neue Transformatorenstation Alpsteinstrasse Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die St. Gallisch- Appenzellische Kraftwerke AG, Vadianstrasse 50, 9001 St. Gallen, die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingereicht. BAUGESUCH Bauherr: Thurgauer Kantonalbank, Im Roos 6, 8570 Weinfelden Grundstück: Parzelle Nr. 1127, Hauptstrasse, Sulgen Bauvorhaben: Provisorium TKB-Geschäftsstelle Sulgen Bauherr: MZ Infra AG, Industriestrasse 66, 6302 Zug Grundstück: Parzellen Nrn. 556/925, Zelgstrasse, Sulgen Bauvorhaben: Verlängerung Gehweg Zelgstrasse Bauherr: Kolb Walter, Poststrasse 17, 8583 Sulgen Grundstück: Parzelle Nr. 2177, Kradolfstrasse 49, Sulgen Bauvorhaben: Neubau Ausstellungsraum Bauherr: Lea Immobilien GmbH, Kirchstrasse 14, 8583 Sulgen Grundstück: Parzelle Nr. 2051, Kradolfstrasse 74, 74a, Sulgen Bauvorhaben: Umbau bestehendes EFH und Neubau EFH Auflagefrist: vom 29. Mai bis 19. Juni 2020 im Gemeindehaus Sulgen. Während der Auflagefrist können Einsprachen schriftlich und begründet an die Baubehörde der Gemeinde Sulgen eingereicht werden. Sulgen, 29. Mai 2020 Baubehörde Sulgen Möbel-Lagerverkauf wöchentlich: Mittwoch von 13.15–17.00 Uhr Freitag von 13.15–16.00 Uhr Sulvag AG Thurstrasse 8 8583 Sulgen Tel. 071 644 80 90 www.sulvag.ch BAUGESUCH info@sulvag.ch Bauherr/Grundeigentümer: Sascha und Angela Ammann, Rothen 107, 9217 Neukirch an der Thur Grundstück: Parzelle Nr. 4802, Rothen, 9217 Neukirch an der Thur Bauvorhaben: Erweiterung Autowerkstatt, Sanierung Dach und Westfassade Auflagefrist: 29. Mai bis 17. Juni 2020 Die Pläne liegen bei der Bauverwaltung, Thurbruggstr. 11a, 9215 Schönenberg, zur Einsicht auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Kradolf- Schönenberg, Thurbruggstr. 11a, 9215 Schönenberg, einzureichen. 29.5.2020/sh Bauverwaltung Kradolf-Schönenberg Die Gesuchsunterlagen werden vom 29.5. bis zum 27.6.2020 auf der Gemeindeverwaltung von Bürglen, Publikationsraum EG links, öffentlich aufgelegt. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Bürglen, 25. Mai 2020 Eidgenössisches Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf

Freitag, 29. Mai 2020 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 13 Kradolf-Schönenberg Vor 75 Jahren, im Mai 1945, fand der Zweite Weltkrieg ein Ende. Die Schweizer Bevölkerung hatte in dieser Zeit zwar grosse Einschränkungen und Erschwernisse in ihrem Leben hinzunehmen, aber die furchtbare Katastrophe hatte sie nicht direkt betroffen. Aus der Geschichte Schönenbergs Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg Nur wenige Ostschweizer konnten aufgrund eigener Erfahrungen die grausigen Schrecken des Krieges einigermassen ermessen, wenn auch nur in geringem Masse. In der Nacht vom 28. April 1944, als Friedrichshafen bombardiert wurde, beobachteten viele Ostschweizer in weiter Umgebung voller Entsetzen den von der Brandhölle glutrot gefärbten Himmel. Elsbeth Egger-Christen war damals zehn Jahre alt. Sie verbrachte ihre erste Jugendzeit in Güttingen, bevor ihr Vater Arbeit in Schönenberg fand. Auch sie hat vom Luftangriff aus Friedrichshafen bleibende Eindrücke behalten. Hunderte von Bombern flogen während fast einer Stunde in grosser Höhe mit bedrohlichem Brummen seeaufwärts. Gespenstisch flackerten die Lichtbündel der Flugabwehr und wie rasend feuerten die Abwehrgeschütze. Der Boden zitterte, die Fenster klirrten und die Türen klapperten noch im 20 Kilometer entfernten Dorf am Bodensee. Während der ganzen Zeit war ein unheimliches Grollen und Dröhnen zu hören. 185 750 Bomben wurden abgeworfen. Friedrichshafen erlebte von 1943 bis 45 elf Luftangriffe. Bei einer andern besonders heftigen Bombardierung bei Tag musste das Mädchen während etwa zwei Stunden mit allen Schulkindern vorsichtshalber im grossen Gewölbekeller des katholischen Pfarrhauses Zuflucht suchen. Für ihren Vater musste Elsbeth Egger-Christen gelegentlich mit dem Leiterwägeli Waren vom Bahnhof abholen. Eines Tages sah sie mit grossem Erstaunen einen riesenlangen Güterzug dort stehen, der weit über das Bahnhofgelände hinausreichte. Als sie sich neugierig näherte, bemerkte sie, dass die Türen offen standen. Fremde Soldaten sassen auf den Trittbrettern. Zu Tode erschrocken, bemerkte sie Verbände um die Köpfe, an Armen und Beinen. Einige hatten gar nur noch einen Arm oder nur noch ein Bein. Aus der Umgebung kamen andere Güttinger hinzu. Mit ihnen getraute sie sich näher heran. Sie konnte durch die geöffneten Schiebetore ins Innere sehen und entdeckte auf Stroh gebettete Männer. Aus den Wagen drangen Stöhnen und Wimmern und Bitten um Wasser und Essen. Sie rannte nach Hause und berichtete aufgeregt, was sie gesehen hatte. Wie viele andere brachte sie nun Esswaren und etwas zum Trinken. Da sah sie auch Männer ohne Arme und Beine und solche, deren Gesicht kaum mehr vorhanden war. Noch heute ist sie erschüttert von diesen Bildern, die sich in ihrer Erinnerung eingebrannt haben. Während einiger Zeit standen zwei- bis dreimal pro Woche solche Elendszüge, oft halbe Tage lang, auf dem Bahnhof. Der Bundesrat hatte Verhandlungen zwischen den kriegsführenden Mächten ermöglicht und so wurde der Austausch von amerikanischen, britischen und deutschen Schwerverwundeten organisiert. Die SBB richteten Lazarettzüge ein und stellten sie zur Verfügung. Das Schweizerische Rote Kreuz und der Sanitätsdienst der Armee unterstützten und begleiteten ab 1945 den Austausch Tausender verwundeter Soldaten und deren Transport durch die Schweiz. Die Züge verkehrten zwischen Lyon/ Marseille und Konstanz sowie zwischen Oberitalien und Konstanz (via Österreich, Buchs). Unterwegs hielten die Transporte auf ein oder zwei grossen Bahnhöfen, wo die Verwundeten von Rotkreuzpersonal betreut und mit warmer Verpflegung versorgt wurden. Auf Abstellgleisen wie in Güttingen mussten die Züge oft lange warten, bis penible Einreise- und Austauschformalitäten und andere Massnahmen erledigt waren. Bei solchen Gelegenheiten versuchten Anwohner, welche auf die Züge aufmerksam wurden, bewegt vom Schicksal der Soldaten, deren Not etwas zu lindern. Ab Mai 1945 hatten Schönenberger Familien rund ein Dutzend Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren aus Kriegsgebieten zur Erholung in Obhut genommen. Sie stammten aus Frankreich, Österreich, Deutschland, Holland und Italien und blieben bis etwa 1947. Guido Stutz Geschäftsdrucksachen, Flyer, Magazine, personalisierte Mailings drucken Spital Thurgau, Neuer Anzeiger, LISTA, Munz AG, ISA bodywear, und Bernina bei uns. Ihre Druckerei in Sulgen t +41 71 644 91 91, www.medienwerkstatt-ag.ch

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