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Neuer Anzeiger 29 April 2016

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Seite 4 NEUER ANZEIGER

Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 29. April 2016 40 Jahre bei H. Sutter AG Schönenberg a. d. Thur Wir gratulieren Andrea Strataco herzlich zum 40-Jahre-Firmenjubiläum und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Zufriedenheit bei seiner beruflichen Tätigkeit. Markus und Esther Rissi Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen www.malersutter.ch 9215 Schönenberg info@malersutter.ch 071 642 29 21 Hoku-ko Hosta-Kulturen und andere winterharte Stauden Verkauf ab Hof Sulgen, Kirchstrasse 16 Tel. 079 952 61 37 ab 19.30 Uhr Insider-Tipp: Hoku-ko Stauden-Verkauf ab Hof Grosses Funkien-Sortiment 8½-Zimmer-Einfamilienhaus In Sulgen, Nähe Bahnhof, Schule, Einkauf. 180 m² NWF, geeignet als Generationenhaus. Doppelgarage, Landanteil 539 m², Verkaufsrichtpreis Fr. 640‘000.-. Tel. 071 446 50 50, www.fleischmann.ch BAUGESUCH Bauherr: Weber Werner und Ursula, Poststrasse 3, 9217 Neukirch a. d. Thur Grundeigentümer: Weber Werner und Ursula, Poststrasse 3, 9217 Neukirch a. d. Thur Grundstück: Parzelle Nr. 4809, Poststrasse 3, Neukirch a. d. Thur Bauvorhaben: Anbau gedeckter Sitzplatz Auflagefrist: 29. April bis 19. Mai 2016 Die Pläne liegen bei der Bauverwaltung, Thurbruggstr. 11a, 9215 Schönenberg, zur Einsicht auf. Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Kradolf- Schönenberg,Thurbruggstr. 11a, 9215 Schönenberg, einzureichen. 27.4.2016/rc Bauverwaltung Kradolf-Schönenberg Einladung zur Versammlung der Volksschulgemeinde Rechnung 2015 Dienstag, 3. Mai 2016, 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Bürglen Traktanden gemäss persönlicher Einladung. Unterlagen als PDF auch auf www.schulebuerglen.ch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Volksschulbehörde Bürglen Kradolf-Schönenberg Buhwil-Neukirch ...gemeinsam gestalten und eine nachhaltige emeindepolitik weiterverfolgen mit Heinz Keller 1967, Fleischtechnologe, Geschäftsführer als Gemeindepräsident Einladung zur öffentlichen Podiumsveranstaltung / Vorstellung Gemeinderatskandidaten In Absprache mit dem Gemeinderat lädt das überparteiliche Komitee alle Stimmberechtigten und Interessierten zu einem Wahlpodium ein. Die Veranstaltung findet wie folgt statt: Montag, 2. Mai 2016, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Bürglen Wahl des Gemeindepräsidenten vom 8. Mai 2016 …ZIELSTREBIG …UNABHÄNGIG & NEUTRAL ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN… ZUSAMMENGEHÖRIGKEIT FÖRDERN EINHEIT DER DÖRFER STÄRKEN ...ERFAHREN & BELASTBAR ...SELBSTÄNDIG Die Kandidierenden Hans Jürg Amrhein, Barbara Keller Foletti, Edwin Mettler und Rolf Steffen erhalten die Möglichkeit, sich den Anwesenden vorzustellen und Fragen des Podiumsleiters sowie aus dem Publikum zu beantworten. Das Podium wird durch Andreas Notter, Sulgen, moderiert. Die Ortsparteien und Dorfvereine freuen sich auf eine rege Teilnahme.

Freitag, 29. April 2016 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Andwil Kolumne Dumm wie Hühner Hüfteschwingend lösten die Kindergartenkinder beim Publikum Heiterkeit und Begeisterung aus. Gross und Klein am Einweihungsfest Andwil. Am Samstag weihten die Schule Erlen und die Politische Gemeinde Birwinken die neu sanierte Turnhalle in Andwil ein. Nebst dem Festakt stand eine Olympiade auf dem Programm. Monika Wick Turnhallensanierung Die Sanierung der im Jahre 1954 erbauten Turnhalle hat 1,94 Millionen Franken gekostet. Die Kosten wurden zu einem Drittel von der Politischen Gemeinde Birwinken und zu zwei Dritteln von der Schule Erlen getragen. Neben der umfassenden Sanierung wurde der Geräteraum im Nordosten durch einen eingeschossigen Anbau um rund 30 Quadratmeter erweitert. (mwg) Die Freude in Andwil ist gross. Am Sonntag feierte die Bevölkerung die Einweihung ihrer sanierten Turnhalle. «Diese Einweihungsfeier ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Schule Erlen», sagte Heinz Leuenberger, Präsident der Schule Erlen, die neben Andwil Schulstandorte in Erlen, Riedt und Kümmertshausen betreibt. Bereits seit November 2012 befasste sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Schulbehörde Erlen und dem Gemeinderat Birwinken mit der Sanierung der Turnhalle, die heute in neuem Glanz erstrahlt. Mit ihren Darbietungen taten auch die Schülerinnen und Schüler von Andwil ihre Freude kund. Mit ansteckender Begeisterung führten die Kindergärtler inbrünstig ihre Twist- Tanzbewegungen aus und sorgten damit für viele Lacher. Etwas wilder präsentierten sich die Erst- bis Drittklässler. Nachdem sie als Wikinger verkleidet ihre neue Halle geentert hatten, machten sie rasante Sprünge mit dem Springseil. Zuletzt zeigten die «Galaxie-Girls» einen coolen Tanz zu modernen Rhythmen. Als Dorfhistoriker Doktor Doktor Spreitenbach warf Roman Reller einen humorvollen Blick in die Vergangenheit. «Der Turnverein und die Lehrer freuten sich mächtig und stellten sich den Bau vor gross und prächtig. Nicht nur zum Turnen soll er sein, auch zum Festen», beschrieb der Schüler die damaligen Pläne für das 140 000 Franken teure Gebäude. Wieder in der Gegenwart angekommen, versicherte er: «Ich sag euch im Vertrauen, es hat jetzt Duschen für die Männer und die Frauen.» Grussworte aus nah und fern Als weitere Gäste begrüsste das Organisationskomitee Peter Bär, Chef des Sportamts Thurgau, Esther Spinas vom Amt für Volksschule und Peter Stern, Gemeindepräsident von Birwinken. Alle drei bekundeten in ihren kurzen Reden ihre Freude an der neuen Turnhalle. Den offiziellen Abschluss des reichhaltigen Programms machte der Magier Dan White. Mit seiner humorvollen Show begeisterte er Gross und Klein gleichermassen und versetzte mit seinen Zaubertricks die Zuschauer in Erstaunen. Sofort ins Herz geschlossen haben die Kinder Seehund Sandy. Vom ersten Augenblick an schienen sie vergessen zu haben, dass es sich bei dem Tier um eine Puppe handelt, der Dan White seine Stimme geliehen hat. Mitmachen ist alles «Am Nachmittag habe ich an der Olympiade mitgemacht. Die hatte neun verschiedene Posten», sagte die sechsjährige Timea Hänni. «Da mussten wir mit dem Feuerwehrschlauch einen Kessel füllen, Kerzen mit der Wasserpistole auslöschen oder Erbsli mit einem Röhrli von einer Schale in die andere legen.» Für den Sieg hat es Timea und ihren Mitstreitern nicht gereicht. Als Olympiasieger ging die aus Roman Reller, Marco Schenk und Romano Schenk bestehende Gruppe vom Platz. Mega Cool Bild: mwg Anna Fisch, 11, Fünftklässlerin, Oberandwil Es ist mega cool, dass wir jetzt eine neue Halle haben. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt nach dem Turnen auch duschen können. (mwg) «Wie dumm sind diese Züchter eigentlich?», fragt Roswitha bang. Sie las eben auf der Titelseite der «Süddeutschen Zeitung», dass die Pouletbrüste vieler amerikanischer Masthühner ungeniessbar seien. Der Verzehr dieses Fleisches sei zwar nicht gerade gesundheitsschädlich, aber zäh und liesse sich kaum kauen. Christoph unterbricht seine morgendliche Zeitungs-Lektüre, lässt sich von der entsetzten Gattin über die Turbo- Hühner in Amerika vorlesen: «Gross wie Bullenherzen sind die Pouletbrüste, die in einem New Yorker Supermarkt zum Verkauf ausliegen, mächtig wie Schweinehintern … ein Paar wiegt so viel wie einige Züchtergenerationen zuvor ein ganzes Huhn.» Das könne ja nicht mehr gut sein, finden wir. Und lassen uns belehren, wie es dazu kam: «Über Jahrzehnte haben Landwirte, Veterinäre und Biotechniker in den USA die Hühnermast mit immer neuen Methoden auf die Spitze getrieben – durch Selektion, Kreuzung, genmanipuliertes Futter und den Einsatz von Antibiotika wurden die Tiere grösser, schwerer und immer schneller tellerfertig. Schlachtreife Hühner wiegen heute mit drei Kilogramm doppelt so viel wie Anfang der 1960er-Jahre …» Nun aber seien die Supermäster womöglich an ihre Grenzen gestossen, immer öfter seien die Riesenbrüste ungeniessbar, verödete Muskelfasern durchzögen das Fleisch und liessen es leder-, knorpel- oder gummiartig werden. «Sind wir Menschen dumm wie Hühner? Offenkundig gibt es Grenzen des Wachstums, im wahrsten Sinn des Wortes», knurrt Christoph und erinnert daran, dass schon vor 30 Jahren gewarnt worden sei, die Menschheit insgesamt müsse sich besinnen und einsehen, dass in einer endlichen Welt nicht unendlich produziert werden könne. «Auch die Wirtschaft kann nicht unbegrenzt wachsen, wenigstens nicht mengenmässig.» Aber das wagen wir kaum zu sagen, denn wer kann oder will sich schon ein besseres, ein qualitatives Wachstum vorstellen? Statt schwere kleinere, aber schmackhaftere Güggeli? Roswitha und Christoph Möhl-Blanke, Uerenbohl

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