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Neuer Anzeiger 28 Mai 2013

Seite 6 NEUER ANZEIGER

Seite 6 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Dienstag, 28. Mai 2013 Alterswilen Sulgen Kradolf Bürglen Gemeinsam Gottesdienst feiern Alterswilen. Wie jede der 66 evangelischen Kirchgemeinden unter dem Dach der Evangelischen Landeskirche Thurgau haben auch die Kirchgemeinden der Region Sulgen ihr eigenes Profil und leben ihren eigenen Stil. Doch am 2. Juni feiern sie gemeinsam Gottesdienst und tragen ihren Teil zum Gemeinschaftswerk bei. Brunhilde Bergmann Am 2. Juni findet der 2. Thurgauer Kirchensonntag in der Geschichte der Evangelischen Landeskirche Thurgau statt. Dieser Grossanlass in Alterswilen wird auch von den evangelischen Kirchgemeinden aus der Region Sulgen mitgetragen. Statt dem vertrauten Klang der eigenen Glocken laden am 2. Juni die Kirchenglocken von Alterswilen die Gottesdienstbesuchenden von Andwil, Bürglen, Erlen, Neukirch an der Thur und Sulgen zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Auf ihren Pfarrer oder ihre Pfarrerin müssen die Gemeindeglieder jedoch nicht verzichten: Diese dienen am Kirchensonntag auf eher ungewohnte Weise: beim Servieren des Mittagessens oder im «Pfarrerchörli» als Unterhaltungskünstler auf der Bühne. Über 2000 Besucher erwartet Alle fünf Kirchgemeinden sorgen für Mitfahrgelegenheiten zum Kirchensonntag. Meist geschieht das mit Privatautos. Neukirch an der Thur organisiert sogar die Fahrt im nostalgischen Postauto, hierfür ist allerdings eine Anmeldung erforderlich (siehe Kasten). Ab Sulgen fährt ausser dem Kirchenbus ein zweiter Bus und Erlen will zusätzlich mit einer Velogruppe anreisen. Irene Bösiger, Präsidentin der Kirchgemeinde Bürglen, hofft nicht nur, dass sich die Leute vom Kirchensonntags-Fieber mitreissen lassen, sondern auch, dass sie den Mut aufbringen, die Mitfahrgelegenheiten zu nutzen. Gerechnet wird mit 2000 Festbesuchern, davon rund 400 bis 500 Kindern. Entsprechend bunt und vielseitig sind Gottesdienst, Kinder- und Jugendgottesdienst und das Unterhaltungsprogramm. «Gemeinsam feiern» Das Motto des Thurgauer Kirchensonntags heisst «Gemeinsam feiern». Der Kirchenrat möchte damit die Zusammengehörigkeit aller Kirchgemeinden unter dem Dach der Evangelischen Landeskirche Thurgau sichtbar und erlebbar werden lassen. Als Symbol für die Einheit in der Vielfalt gestaltet jede Gemeinde zuhause ein Leinwandteil nach gewissen Farbvorgaben. Die 66 individuellen Kunstelemente werden im Festgottesdienst zu einem Ganzen zusammengefügt. Wachsende Vorfreude Alkoholisiert verunfallt Kradolf. Nach einem Selbstunfall musste am Samstag in Kradolf ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Er blieb unverletzt. Der 49-jährige Autofahrer kollidierte nach 4.30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen mit einem Kandelaber auf der Der erste Thurgauer Kirchensonntag fand in Affeltrangen statt. Bahnhofstrasse. Danach verliess er zu Fuss die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten den Unfallverursacher kurze Zeit später zu Hause antreffen. Weil der Atemlufttest mit fast zwei Promille positiv ausfiel, Archivild: brb In Sulgen gestaltet ein Behördenmitglied als Vertreterin der Vorsteherschaft das Einzelteil, in Bürglen die Ressortleiterin für Kirche, Kind und Jugend zusammen mit einer Jugendlichen, Andwil wird durch eine Gruppe Jugendlicher verteten. In Neukirch haben Pfarrerin Esther Baumgartner mit der Gottesdienstgemeinde und Kindergottesdienst- Kindern, in Erlen Pfarrer Andreas Haller und Gemeindeglieder beim Kirchenkaffee ihr zugewiesenes Leinwandteil mitgestaltet. Mit der Vorbereitung wächst auch die Vorfreude. Pfarrerin Esther Baumgartner bekennt spontan: «Ich freue mich riesig auf diesen Kirchensonntag und finde es eine tolle Sache, dass die Kirchgemeinden miteinander feiern.» Fahrgemeinschaften Die fünf Kirchgemeinden organisieren Mitfahrgelegenheiten: Andwil: FG um 9.15 Uhr ab Kirche. Bürglen: FG um 9.30 Uhr ab Post. Erlen: Velogruppe um 8.30 Uhr, FG um 9.30 Uhr, beides ab Kirchgemeindehaus. Neukirch: Anmeldung für nostalgisches Postauto erforderlich: Tel. 071 640 08 55. Abfahrtszeiten: Niederhelfenschwil 8.35 Uhr, Zuckenriet 8.45 Uhr, Schweizersholz 8.55 Uhr, Buhwil 8.50 Uhr, Neukirch 9 Uhr. Sulgen: FG und Busse um 9 Uhr ab Kirche Sulgen, von Schönenberg und Kradolf verkehrt der Kirchenbus nach Sulgen eine Stunde früher als üblich. Rückfahrt jeweils gegen 15 Uhr oder nach Absprache. (brb) wurde beim Lenker eine Blutprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde von der Kantonspolizei Thurgau zuhanden der Administrativbehörde eingezogen. Der Sachschaden an Kandelaber und Fahrzeug beträgt mehrere Tausend Franken. (kapo) Violin-Konzert in der Kirche Sulgen Sulgen. Am Samstag, 1. Juni, um 19 Uhr gibt das «Innovation Duo» ein Violin-Konzert in der Evangelischen Kirche Sulgen zusammen mit Paolo d’Angelo an der Orgel und am Akkordeon. Die Evangelische Kirchgenmeinde Sulgen lädt zum Konzert mit dem mehrfach preisgekrönten «Innovation Duo» zusammen mit Paolo D’Angelo ein. Es werden Werke von Johann Sebastian Bach, Tommaso Antonio Vitali, Charles Auguste de Bériot, Pablo de Sarrasate und Vittorio Monti aufgeführt. Das Violin-Duo Anna und Jakub Dzialak Savytsky vertritt als «Innovation Duo» die Schweiz seit 2004 unter anderem mit Auftritten im Wiener Konzerthaus, in der Kölner Philharmonie und an vielen Internationalen Musik-Festivals wie Bohemia Festival, Dubrovnik Summer Festival, Chopin Festival Marien Bad oder den Thessaloniki Music Days. Als Solisten und Kammermusiker traten und treten Jakub und Anna Dzialak Savytsky mit dem Zürcher Kammer-Orchester, dem Orchestre Philharmonique du Maroc oder der National Philharmonie Ukraine auf. Paolo D’Angelo wirkt als Organist in Sulgen und Flawil und als Dirigent verschiedener Chöre. Er spielt Orgel und Akkordeon in verschiedenen Formationen. Die veranstaltende Kirchgemeinde Sulgen und die Konzertbesuchenden dürfen sich auf ein hochkarätiges und abwechslungsreiches musikalisches Erlebnis freuen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. (pd) Auf der Suche nach dem schnellsten Bürgler Bürglen. Am Freitag, 31. Mai, lädt der Turnverein Bürglen alle Kinder ab Jahrgang 2008 zum Rennen um den schnellsten Bürgler ein. Der Wettkampf beginnt um 17.15 Uhr auf den Sportanlagen in Bürglen. Die Anmeldung kann über den Klassenlehrer erfolgen oder gleich vor Ort vorgenommen werden. Die drei schnellsten Kinder pro Jahrgang erhalten eine Medaille und die Dorfschnellsten der Jahrgänge 1998 bis 2005 können am Kantonalfinal in Kreuzlingen teilnehmen. Natürlich steht auch eine Festwirtschaft mit Würsten und Getränken bereit. Der Turnverein und die Jugendriege Bürglen freuen sich auf viele Teilnehmer und Zuschauer. (pd)

Dienstag, 28. Mai 2013 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 7 Sulgen Bischofszell Sport treiben ohne Leistungsdruck Sulgen. Am 21. August wird in der Turnhalle Oberdorf zum ersten Mal unter dem Motto «rundumFit» geturnt. Ins Leben gerufen wurde die Turngruppe von den beiden langjährigen Turnerinnen Monika Tschopp- Zingg und Stefanie Gansner-Rüegg. Tobias Söldi Zusammen mit Stefanie Gansner- Rüegg steckt Monika Tschopp- Zingg mitten in der Planung der neuen Turngruppe mit dem Namen «rundumFit», einer Untergruppe des Damenturnvereins Sulgen. «Im Moment sind wir vor allem auf der Suche nach interessierten Frauen», erklärt Monika Tschopp-Zingg. Die beiden sind zuversichtlich: Zum jetzigen Zeitpunkt gäbe es bereits einige Zusagen von interessierten Mitgliedern des Damenturnvereins, die Zahl dürfe aber gerne noch steigen und um neue, Turnverein-fremde Gesichter ergänzt werden. «rundumFit» als Übergang Monika Tschopp-Zingg und Stefanie Gansner organisieren «rundumFit». Denn «rundumFit» ist offen für alle. Nicht nur Mitglieder des Damenturnvereins sind angesprochen, sondern alle Frauen, die sich sportlich betätigen möchten. Im Unterschied zum Damenturnverein werden leicht andere, sportlich etwas weniger ambitionierte Ziele verfolgt: «Bei uns geht es lockerer zu und her, wir sind weniger leistungsorientiert als der Damenturnverein», erklären die beiden Organisatorinnen. Dieser Unterschied zeigt sich an den alljährlichen Turnfesten und Wettkämpfen, an denen der Damenturnverein teilnimmt, «rundumFit» aber nicht. Für Mitglieder des Damenturnvereins, denen die turnerischen Ansprüche zu hoch werden, die aber doch weiter turnen möchten, sei «rundumFit» daher ideal. Der wegfallende Konkurrenzdruck der Wettkämpfe erleichtert auch den Einstieg für Neulinge. Für diese sei «rundumFit» die richtige Wahl: «Das Niveau im Damenturnverein ist für Nicht-Turner fast zu hoch», so Stefanie Gansner-Rüegg. Initiative ergriffen Bild: tso Schon seit längerem besteht das Bedürfnis nach einer lockeren, offenen, weniger leistungsorientierten Turngruppe: «Das Thema wurde unter den Mitgliedern immer wieder angesprochen, aber noch niemand hat bis jetzt etwas angerissen», so Monika Tschopp-Zingg. Die beiden langjährigen Turnerinnen kennen die Stimmung unter den Mitgliedern gut, sind sie doch beide schon bald 20 Jahre im Vorstand, als Leiterinnen und als Turnerinnen aktiv im Verein engagiert. Auf ihre Initiative hin treffen sich die Mitglieder nun ab dem 21. August wöchentlich jeweils am Mittwochabend um 20.15 Uhr in der Turnhalle Oberdorf. Sie werden sich mit Aerobic, verschiedenen Spielen, Walking, Konditionsübungen, Inline-Skating oder an Geräten fit halten – zur gleichen Zeit wie der Damenturnverein. Ergänzung statt Konkurrenz Zu einer Konkurrenz für den Damenturnverein wird «rundumFit» darum aber nicht. Im Gegenteil: Der Verein soll von der Turngruppe profitieren, indem sie hilft, Mitglieder zu behalten: «Wer zum Beispiel aus Altersgründen oder wegen den sportlichen Ansprüchen im Damenturnverein aufhören will, kann jetzt zu uns kommen», erklärt Stefanie Gansner-Rüegg. So stellt «rundumFit» eine Übergangsphase zwischen dem aktiveren Damenturnverein und dem Frauenturnverein dar. Die schwarzen Zahlen tun der Volksschulgemeinde gut Bischofszell. Die Rechnung 2012 der Volksschulgemeinde Bischofszell fällt erfreulich aus. Statt des budgetierten Defizits resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 40 000 Franken. Die Schulbehörde möchte den Gewinn dem Eigenkapital zuweisen. Georg Stelzner Da das Budget von einem Aufwandüberschuss von 428 200 Franken ausgegangen ist, bedeutet der Rechnungsabschluss für das Jahr 2012 eine Besserstellung von fast einer halben Million Franken. «Grundsätzlich besser als budgetiert ist der Abschluss in jenen Bereichen ausgefallen, die den Schulbetrieb betreffen», sagt Schulpräsident Felix Züst. Übertroffen worden seien die Erwartungen auch im Finanzbereich. Sowohl bei den ordentlichen Steuern als auch bei den Grundstückgewinnsteuern konnten laut Züst höhere Erträge erzielt werden. Der Schulpräsident weist aber auch auf die Kehrseite der Medaille hin: «Mehrerträge bei den Steuern bewirken, dass kleinere Kantonsbeiträge ausgelöst werden.» So hätten sich die kantonalen Beitragszahlungen um 880 000 Franken verringert. Sanierung verschoben Während die Personalkosten, die drei Viertel des gesamten Aufwandes ausmachen, gesamthaft im Bereich des Budgets liegen, wird der Voranschlag beim Sachaufwand leicht unterschritten. Für Passivzinsen musste weniger Geld aufgewendet werden als angenommen. Zum Leidwesen der Schulbehörde sind jedoch die Abschreibungen und Erlasse von Steuerforderungen deutlich über den Erwartungen ausgefallen. Züst weist darauf hin, dass im Kindergarten sowie in der Primar- und Sekundarschule einige Stellvertretungskosten angefallen seien – vorwiegend infolge Mutterschaft. Für den baulichen Unterhalt der Liegenschaften habe man rund 130 000 Franken weniger gebraucht als gedacht. Ebenfalls ins Gewicht gefallen sei der Umstand, dass die Heizungssanierung im Primarschulhaus von Sitterdorf um ein Jahr verschoben wurde. Züst: «Dadurch wurden 200 000 Franken nicht ausgegeben.» Zwei Schulbusse erworben Nicht budgetiert war der neu errichtete Zaun auf dem Pausenplatz des Bischofszeller Schulhauses Obertor. Diese 10 000 Franken teure Massnahme sei von der Behörde angesichts des nahen Strassenverkehrs als dringlich eingestuft worden, erklärt Züst. Des Weiteren habe man zwei Schulbusse anschaffen müssen. Knapp über 100 000 Franken konnten gemäss Züst in der Verwaltung eingespart werden, unter anderem durch eine Anpassung des Schulleiterpensums im Sekundarschulzentrum Bruggfeld. Zudem sei der Aufwand der Behördenmitglieder geringer ausgefallen. Unspektakulär präsentiert sich die Investitionsrechnung, wurden im Jahr 2012 doch weder Ausgaben noch Einnahmen verzeichnet. Schulden reduziert «Die guten Abschlüsse der letzten Jahre haben dazu geführt, dass ein überdurchschnittlicher Schuldenabbau vorgenommen werden konnte», führt Züst aus. Zusammen mit den günstigen Zinssätzen wirke sich dies positiv auf die Zinslast aus. Stimmt die Gemeindeversammlung der Gewinnverwendung zu, dann wird sich das Eigenkapital der Volksschulgemeinde Bischofszell auf 6,595 Millionen Franken erhöhen. Gemeindeversammlung: Volksschulgemeinde Bischofszell, Dienstag, 11. Juni, 20 Uhr, Hirscheschür, Hohentannen.

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