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Neuer Anzeiger 28 Februar 2014

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Seite 18 NEUER ANZEIGER

Seite 18 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 28. Februar 2014 Sulgen Fünf spannende Stunden bei der Feuerwehr Sulgen. Am letzten Samstag öffnete der Feuerwehr-Zweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg im Rahmen der Aktion «Stille Helden» die Türen des Feuerwehrdepots Auholz in Sulgen. Rund hundert Besucher besuchten die Feuerwehr. Rudolf Steiner Im Kanton Thurgau sind 48 Orts-, zehn Stützpunkt- und sechs Betriebsfeuerwehren mit 4689 Feuerwehrangehörigen – darunter 277 Frauen – an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden auf Abruf bereit. 96 davon gehören dem Feuerwehr-Zweckverband Sulgen-Kradolf- Schönenberg an. Für die Aktion «Stille Helden» der Gebäudeversicherungsanstalt des Kantons Thurgau öffnete sie die Türen und Tore ihres Feuerwehrdepots für das Publikum. Das ganze zehnköpfige Kader stand an diesem Tag den rund 100 Besuchern und Besucherinnen während fünf Stunden Red und Antwort. Sie demonstrierten stolz den Fahrzeugpark, präsentierten ihre Arbeitsabläufe und zeigten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auf. Historisches für die Jugend Der grosse Renner war, vor allem bei den vielen Buben und Mädchen, die historische Eimerspritze und die modernen Einsatzfahrzeuge. So sagte der fünfjährige Simon ganz überzeugt: «Sulgen 2 hat mir am besten gefallen.» Damit meinte der Sohn des Fouriers das zwölf Jahre alte, knallrote Mercedes-Benz- Zugfahrzeug, bei dem sich der kleine Knirps mit Hilfe seines Vaters ans Steuer setzten konnte. Fasziniert waren dagegen Deliah, Nevio, Seraina und Sarah von der alten Eimerspritze, mit der sie sich geduldig und mit viel Eifer abmühten. Vor allem die neunjährige Seraina schleppte fast ohne Unterbruch einen vollen Wasserkübel nach dem anderen heran. Sie versuchte, mit der Spritze die Holzfeuer in den bereitgestellten Feuerschalen zu löschen. Etwas einfacher ging das mit den modernen Feuerlöschern. Hier beeindruckte Experte Roland Huser mit dem sekundenschnellen Löschen eines Ölbrandes mit dem CO2-Feuerlöscher. Neue Wärmebildkamera Interessiert folgt diese Familie den Erklärungen des Feuerwehrmannes. Die Atemschutz-Offiziere Roman Näf und Pascal Brudermann demonstrierten den Einsatz der brandneuen Wärmebildkamera. Diese hat sich die Feuerwehr erst Anfang Jahr angeschafft. «Die Kamera war seither beim Brand bei Dachpappearbeiten und in einem Schiesskeller schon zweimal im Einsatz», erklärte Pascal Brudermann den interessierten «Da kann ich ohne Wenn und Aber mit Ja antworten» Norbert Schoch ist seit 19 Jahren bei der Feuerwehr und seit Anfang 2013 Kommandant des Feuerwehr-Zweckverbandes Sulgen-Kradolf-Schönenberg. Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg ist seit 18 Jahren ein Zweckverband mit einem flächenmässig grossen Einzugsgebiet. Hat sich dieses Modell bewährt? Norbert Schoch: Für mich ist der Zweckverband sowohl in finanzieller als auch materieller und personeller Hinsicht ein Erfolgsmodell. Auch die Rekrutierung von Nachwuchs ist einfacher. Die angeblich bessere Ortskenntnis bei reinen Ortsfeuerwehren ist für mich nicht stichhaltig. Bei Umfragen geniessen Feuerwehrmänner in der Bevölkerung das grösste Vertrauen aller Berufsgruppen. Wo sehen Sie den Grund dafür? Norbert Schoch: Der Feuerwehrmann ist bei jedem Einsatz immer ein Helfer Norbert Schoch. Bild: rst Bild: rst und Retter in der Not und daher auch immer hochwillkommen. Zudem kommen unsere Feuerwehrleute aus fast allen Schichten unserer Bevölkerung und geniessen daher eine grosse Akzeptanz. Die Arbeit bei der Feuerwehr setzt sich aus einem Mix aus Pflichterfüllung, Besuchern. Ganz anders gestalteten sich im letzten Jahr dagegen die Einsätze für Marco Dünnenberger. Der 38-Jährige ist Spezialist für die Entfernung von Bienen-, Wespen- und Hornissennestern. «2013 wurde ich dreissig Mal zur Räumung von Wespen- und Hornissennestern aufgeboten», sagte er. Dass er dabei schon von Hornissen gestochen wurde, ist für ihn kein Grund mehr zur Aufregung. Schade sei nur, dass bei den meisten Einsätzen die kunstvollen Insektennester zerstört werden müssten. Erinnerungen an früher Eine völlig andere Welt hatte dagegen Besucher Samuel Grubenmann aus Donzhausen während seinen 28 Jahren bei der Feuerwehr erlebt. «Wir sind in den Siebzigerjahren bei der Dorffeuerwehr Donzhausen noch mit dem Schlauch-Leiterwagen ausgerückt, den wir zu zweit von Hand gezogen haben», erinnert sich der 59-Jährige. Seine spektakulärsten Einsätze waren der Grossbrand eines Bauernhauses und die Räumung von Dutzenden von überhitzten Heustöcken im Jahr 1989. Der Feuerwehr-Zweckverband Sulgen-Kradolf- Schönenber hat eine neue Webseite (www.fwzv-sks.ch) mit weiteren Informationen aufgeschaltet. Kameradschaft, Spass, Dienst am Mitmenschen und Faszination am Feuer zusammen. Was überwiegt bei Ihnen am meisten? Norbert Schoch: Bei mir überwiegen eindeutig die drei ersten Argumente Pflichterfüllung, Dienst am Mitmenschen und Kameradschaft. Vorbild war für mich dabei mein Vater, der auch Dienst bei der Feuerwehr leistete. Bei Übungen und Vereinsanlässen darf aber auch der Spass nicht zu kurz kommen. Wenn Sie nochmals die Wahl hätten, würden Sie wieder bei der Feuerwehr mitmachen? Norbert Schoch: Da kann ich ohne Wenn und Aber mit Ja antworten. Durch meine berufliche Tätigkeit beim Rettungsdienst 144 ergeben sich zudem Synergien. Weil ich beide Seiten – Feuerwehr und Rettungsdienst – kenne, erleichtern sich für mich auch die Arbeitsabläufe. (rst)

Freitag, 28. Februar 2014 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 19 Sulgen Erlen Der Vorstand der Jugendmusik AachThurLand (v.l.): Sabrina Weingart, Jacqueline Eisenhut, Philipp Schenk, Ramona Gurtner, Käthi Messerli und Tobias Tschopp Jugendmusik wählt Messerli AachThurLand. Am 18. Februar fand die Jahresversammlung der Jugendmusik AachThurLand statt. Nebst der alljährlichen Abstimmung über das Budget und die Rechnung wurde dieses Jahr neu über die Leitung des Vereins befunden. Doris Stark, seit 2011 die Präsidentin der Jugendmusik AachThurLand, hatte seit längerem bekanntgegeben, dass sie per Jahresversammlung 2014 zurücktreten wird. Für ihr Engagement während dieser Zeit dankte ihr der Vorstand herzlich. Erfreulicherweise fand die Jugendmusik AachThurLand eine Kandidatin für das Präsidentenamt. Käthi Messerli vom Musikverein Kradolf-Schönenberg wurde an der Versammlung einstimmig gewählt. Der Jugendmusik AachThurLand Bild: zVg sind die Musikgesellschaft Sulgen, der Musikverein Kradolf-Schönenberg sowie die Stadtmusik Bischofszell angeschlossen. Der Nachwuchs dieser Vereine sammelt in der Jugendmusik erste Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen Musikanten und Musikantinnen. Interessierte Kinder, die gerne in der Jugendmusik mitspielen möchten, wenden sich an die neue Präsidentin, Tel. 079 615 52 41. Die nächsten Auftritte der Jugendmusik AachThurLand sind am 14. und 15. März an der Abendunterhaltung des Musikvereins Kradolf-Schönenberg, am 5. und 6. April an der Unterhaltung der Stadtmusik Bischofszell und am 26. April an der Abendunterhaltung der Musikgesellschaft Sulgen. (pd) Auf die Mitglieder ist Verlass Erlen. Stolz stand Präsident Joel Röthlisberger am letzten Freitag vor den 61 Besuchern der Jahresversammlung des STV Erlen. «Das Fest zum 100-Jahre-Jubiläum war ein voller Erfolg. Es kamen weit mehr Zuschauer, als wir uns im Vorfeld erhofft hatten», sagte er im Golfrestaurant Erlen. Mit über 1000 Helferstunden hätten die Mitglieder massgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Zu seiner Freude begrüsste Röthlisberger auch gleich acht neue Turnerinnen und Turner FTV ehrt Irene Brüschweiler im Verein. Wie der ganze Vorstand wurde er mit grossem Applaus im Amt bestätigt. «Was Joel Röthlisberger als Präsident des STV Erlen sowie des Jubiläums- OKs im letzten Jahr geleistet hat, hat grossen Respekt verdient», sagte Oberturner Alex Bürgisser und überreichte dem Präsidenten ein Geschenk. Die höchste Ehrung erhielt aber Sabrina Huser. Die 20-jährige Turnerin wurde als Vereinsmeisterin ausgezeichnet. (pd) Sulgen. 17 Jahre Hauptleiterin, sieben Jahre Vize-Leiterin, 20 Jahre Vorstandsarbeit, grosse Leidenschaft und Überzeugung zum Turnen und ausserordentlichen Einsatz für den Frauenturnverein Sulgen – deshalb wurde Irene Brüschweiler an der 79. Jahresversammlung des Frauenturnvereins Sulgen zum Ehrenmitglied ernannt. Sie hat in all den Jahren immer sehr abwechslungsreiche Turnstunden vorbereitet, Abendunterhaltungen und Grossgruppenvorführungen mit den Turnerinnen einstudiert, sich ein sehr gutes Wissen angeeignet und viele Weiterbildungen besucht. Davon profitierte die Turnerschar. Ab 2014 darf die Frauenriege auf ein neues Leiterteam zählen, bestehend aus Regula Stocker, Marianne Schwander, Monika Burkard (bis Juli) und Sabina Wild (externe Leiterin/Sportlehrerin). Auch die Volleyballerinnen haben mit Regula Koloska eine zusätzliche Leiterin. Sie führt die Volleyballgruppe zusammen mit Elisabeth Hefti. Das Turnen der Seniorinnen wird seit 2011 und auch in diesem Jahr wieder von Irene Brüschweiler und Elisabeth Hefti geleitet. An der Versammlung hielten die Anwesenden Rückblick auf das Turnerjahr: auf den traditionellen 1.-Mai-Bummel mit Brunch in Mörschwil, die Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest am Wettkampf «Fit und Fun 2» zusammen mit der Männerriege, das Mitmachen einiger Turnerinnen an der Grossgruppenvorführung in Biel und die schrecklichen Erlebnisse mit dem Sturm. Ein gemeinsamer Minigolfabend mit der Männerriege fand im Juli statt und die Vereinsreise führte die Turnerschar nach Bern, wo mit viel Spass und Spannung die Stadt erkundet wurde. Im Programm 2014 stehen: der 1.-Mai- Brunch, die Vereinsreise «Bodensee, Alten Rhein, Rhein-Schauen und Alpenrhein» sowie im Dezember ein Waldfondue. (pd) Turnstunden des FTV Sulgen Schräg, schrill, ausgefallen Sulgen. Das elfte «Winternational» des US-Car-Clubs «The American Eagle» lockte am Samstag viele Besitzer und Liebhaber amerikanischer Karossen Bild: Georg Stelzner nach Sulgen. Mit dabei war der Uzwiler Daniel Weber mit seinem extravagant verzierten Buick Riviera mit Baujahr 1979. (st) Frauenriege (für Frauen ab zirka 35 Jahren) Das ganze Jahr bietet der FTV Sulgen gut vorbereitete Turnstunden an. Die Lektionen sind sehr abwechslungsreich. Kräftigung, Geschicklichkeit, Balance, Ausdauer, aber auch spielerische Elemente werden in die Turnstunden eingebaut. Turnstunden montags von 20.15 bis 21.30 Uhr, Turnhalle Oberdorf. Volleyball Training rund ums Volleyballspielen wie gemeinsames Aufwärmen, Übungen zur Verbesserung der Technik, Spiele und Turniere. Training donnerstags von 20.15 bis 22 Uhr, Turnhalle Auholz. Seniorenturnen (für Frauen ab zirka 60 Jahren) Mit gezielten Übungen wird die körperliche Beweglichkeit und Fitness erhalten und verbessert. Turnstunden mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr, Turnhalle Oberdorf. Es darf jederzeit geschnuppert werden. Auskünfte erteilen Regula Stocker, Tel. 071 642 39 84 (Frauenriege), Elisabeth Hefti, Tel. 071 642 35 71 (Volleyball), oder Irene Brüschweiler, Tel. 071 642 26 78 (Seniorenturnen). (pd)

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