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Neuer Anzeiger 27. Oktober 2017

Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 27. Oktober 2017 Guter Start für Gesamtschule Donzhausen Seit dem Beginn des Schuljahres im August wird die Primarschule in Donzhausen als Gesamtschule geführt. Die Erfahrungen, die die drei Lehrerinnen Corinne Duijts, Ursula Martina und Sabina Stöckli mit dem neuen Schulmodell machen, sind positiv. Die drei Lehrerinnen unterrichten in der Gesamtschule in Donzhausen 26 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse. Auf der Unterstufe sind es 14 Schülerinnen. Mit 6 Schülerinnen und Schülern sind die Zweitklässler die grösste Klasse. Lehrerin Corinne Duijts unterrichtet mit Schwergewicht Unterstufe. In der Mittelstufe sind es 12 Schülerinnen und Schüler. Lehrerin Sabina Stöckli unterrichtet vor allen auf der Mittelstufe. Sie ist als langjährige Lehrerin in Donzhausen mit dem Unterricht in Mehrjahrgangsklassen vertraut. Abendhimmer hinter Skyline Ursula Martina unterrichtet in Donzhausen die Fächer Werken, Gestalten und Zeichnen. Sie lässt sich für die Laternen, die die Donzhauser Schülerinnen und Schüler für den traditionellen Laternenumzug gestalten, immer wieder etwas Neues einfallen. Dieses Jahr werden Ursula Martina macht den 4.- bis 6.-Klässlern Mut, beim Spiel mit den Acrylfarben für den Abendhimmel hinter der Skyline die Linien zu durchbrechen. Herbstfrüchte auf den Laternen zu sehen sein. Es ist die letzte Lektion vor den Herbstferien. Die 12 Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse sind konzentiert an der Arbeit. Ursula Martina erklärt als Zeichenlehrerin den nächsten Arbeitsschritt, mit dem hinter der Skyline einer Weltstadt, die in der letzten Lektion ausgeschnitten wurde, ein Himmel in Bilder: pd Abendstimmung gemalt werden soll. Die Schülerinnen und Schüler sind mit ihrer Umgebung vertraut, wissen, wo sie Acrylfarbe und Wasser finden, und wählen selbst, mit wem sie sich am gleichen Tisch auf das Spiel der Farben einlassen. Dazwischen ruft Ursula Martina die Schülerinnen und Schüler um einen Tisch zusammen, führt in die Aufgabe ein und gibt nützliche Tipps und Hinweise. Sie macht den einzelnen Schülern immer wieder Mut. Die anderen hören mit und im Verlauf der Lektion werden die Farben vielfältiger und die Linien weniger «mechanisch». Zwei Schülerinnen kommen auf die Idee, vor der Skyline auf dem Grund auch noch den Schatten der Häuserkette anzudeuten. Wie im Flug Die Zeit vergeht wie im Flug und fast hätten die Viert- bis Sechstklässler vergessen, dass die Herbstferien beginnen. Beim Aufräumen sind die Aufgaben ohne weitere Instruktion klar. Mit einem Händedruck verabschieden sich die Schüler bei Ursula Martina – in die Ferien… Agenda Freitag, 3. November • 19.30 Uhr: Laternenumzug in Donzhausen Freitag, 10. November • 17.30 bis 19.00 Uhr: Räbeliechtliumzug in Sulgen Aktuelle Veranstaltungen unter: www.pssulgen.ch Letzte Schulseite der Primarschule Sulgen Mit der heutigen Schulseite der Primarschule Sulgen verabschiedet sich die Primarschulbehörde Sulgen. Unsere Primarschulgemeinde Sulgen geht am 1. Januar 2018 in die Volksschulgemeinde Region Sulgen über. Wir bedanken uns für das Vertrauen und die Unterstützung, die wir von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für unsere Arbeit zum Wohl unserer Schule und der Schulkinder erfahren haben. Wir wünschen unserer Schule, den Schülerinnen und Schülern, unseren Lehrpersonen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute. Der Behörde der VSG Sulgen wünschen wir gutes Gelingen und eine glückliche Hand bei der Führung der Schulen in unserer Region. Primarschulbehörde Sulgen Gesamtschule ist eine Herausforderung Sabina Stöckli, Lehrerin mit Schwerpunkt Mittelstufe, sieht die Herausforderung des Schulmodells Gesamtschule so: «Ich empfinde es als grosse Bereicherung, dass in gewissen Fächern die Unter- und die Mittelstufenschülerinnen und -schüler zusammen unterrichtet werden. Wenn wir in NMG (Natur, Mensch, Gesellschaft) über alle Klassen dasselbe Thema bearbeiten, dann ist es schon eine Herausforderung, die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Klassen zu fördern, aber nicht zu überfordern. Es sind an den Unterricht hohe organisatorische Anforderungen gestellt, dass ich Zeit schaffe und habe, um allen Kindern gerecht zu werden. Auch im Deutsch arbeiten alle am gleichen Thema, jede Klasse und jedes Kind mit unterschiedlichen Anforderungen. Der übergreifende Unterricht über alle sechs Klassen ist dagegen in Mathematik nicht möglich. Corinne Duijts, Lehrerin mit Schwerpunkt Unterstufe, sieht die Herausforderung des Schulmodells Gesamtschule so: «Die Zeit, die mir für einzelne Schülerinnen und Schüler zur Verfügung steht, ist begrenzt. Wenn ich die drei Erstklässler eine Lektion für sich alleine bei mir habe und mit ihnen lesen lerne, muss ich die Zeit gut nutzen. Wenn ich mehrere Klassen habe, muss ich die Zeit gut einteilen. Während ein Teil selbständig mit einer Aufgabe beschäftigt ist, führe ich andere in ein neues Thema ein. Wenn die Schülerinnen und Schüler bei einer Aufgabe anstehen, fragen sie in einer ersten Stufe ihre «Klassengspänli» oder ältere Schülerinnen und Schüler, bevor sie mich als Lehrerin ansprechen, weil sie wissen, dass ich mit einer andern Klasse beschäftigt bin. Man merkt, dass die Schülerinnen und Schüler sich bereits gewohnt sind, dass sie mit anderen Klassen zusammen sind.

Freitag, 27. Oktober 2017 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 3. Quartal 2017 Geburten Juli 14.: Pereira Iglesias, Gabriel, Sohn der Iglesias Caamaño, Leticia und des Pereira dos Santos, Vitor Hugo von Portugal in Götighofen 15.: Heuscher, Ben, Sohn der Heuscher, Olivia und des Heuscher, Kim von Herisau AR in Sulgen 24.: Jenny, Zoe, Tochter der Jenny, Patricia und des Jenny, Diego von Glarus GL in Sulgen 26.: Mustafi, Ajan, Sohn der Mustafi, Ardiana und des Mustafi, Fadbi von Mazedonien in Sulgen 30.: Gremli, Eleonore Mirabella, Tochter der Gremli, Ophelia Katarina und des Bruhin, Martin Benjamin von Kreuzlingen TG in Sulgen August 4.: Marques Soares, Leon, Sohn der Antunes Marques, Maria Manuela und des Soares, José Luís von Portugal in Sulgen 4.: Marques Soares, Dario, Sohn der Antunes Marques, Maria Manuela und des Soares, José Luís von Portugal in Sulgen 25.: Ferreira Guerra, Luis, Sohn der Da Silva Ferreira, Alícia und des Teixeira Guerra, Manuel Diamantino von Portugal in Sulgen 25.: Ferreira Guerra, Afonso, Sohn der Bürglen Sulgen Der älteste Sulger Einwohner feiert heute seinen 104. Geburtstag Hermann Gimmi, der älteste Sulger, feiert heute Freitag, 27. Oktober, seinen 104. Geburtstag. Bereits am Mittwoch besuchte ihn Gemeindepräsident Andreas Opprecht im Seniorenzentrum in Sulgen. Neben Glückwünschen überbrachte er Hermann Gimmi eine Orchidee. Hermann Gimmi blickt auf ein erfülltes Leben zurück. Bevor er vor gut drei Jahren ins Seniorenzentrum umgezogen ist, führte er einen eigenen Haushalt. Bis ins Alter von 96 Jahren besuchte er das Seniorenturnen. Heute geniesst er die Besuche seiner drei Kinder, der drei Enkel sowie der drei Urenkel. «Dann können wir einen Jass machen», erlärt der rüstige Rentner lachend. Zudem unternimmt Hermann Gimmi immer noch gerne Ausflüge. Auf die Frage von Andreas Opprecht, was sich ein 104-Jähriger noch zum Geburtstag wünscht, antwortete Hermann Gimmi bescheiden: «Nichts, ich bin wunschlos glücklich». (mwg) Zivilstandsnachrichten der Gemeinde Sulgen Da Silva Ferreira, Alícia und des Teixeira Guerra, Manuel Diamantinovon Portugal in Sulgen September 3.: Knaus, Silvan, Sohn der Knaus, Karin und des Knaus, Matthias von Hemberg SG in Sulgen Trauungen Juli 7.: Zefiq, Danijell, von Kosovo, in Sulgen, Avgustini, Gentiana, von Ebikon LU, in Sulgen 7.: Manno, Alessandro, von Italien, in Sulgen, Manno geb. Schulze, Melanie, von Winterthur ZH, in Sulgen 4.: Jashari, Remzi, von Italien, in Sulgen, Ljazami, Agnesa, von Mazedonien, in Mazedonien 11.: Soller, Stefan Andreas, von Zihlschlacht-Sitterdorf TG, in Sulgen, Soller geb. Müller, Nathalie Bianca, von Waldkirch SG, in Sulgen 18.: Luginbühl, Christoph Samuel, von Aeschi bei Spiez BE, in Sulgen, Luginbühl geb. Kees, Patricia Alexandra, von Steinach SG, in Sulgen September 9.: Zellweger, Pasquale, von Sarnen OW, in Sulgen, Zellweger geb. Hefti, Stephanie, von Glarus GL, in Sulgen 22.: Oswald, Leo, von Sommeri TG, in Sulgen, Oswald geb. Adhiambo, Diana Beatrice, von Kenia, in Sulgen 29.: Seitter, Christoph Henri, von Wattwil SG, in Sulgen, Oehlen, Silke, von Deutschland, in Sulgen Todesfälle Juli 9.: Brauen, Anna, verwitwet, von Golaten BE, in Sulgen, geb. 7. September 1924 10.: Hinder, Marie, verwitwet, von Wilen TG, in Sulgen, geb. 13. Dezember 1917 August 2.: Rieser, Elsbeth, verwitwet, von Weinfelden TG, in Sulgen, geb. 10. Januar 1921 4.: Knecht, Anita, verwitwet, von Hinwil ZH, in Sulgen, geb. 6. September 1954 8.: Tobler, Irmtraud, verheiratet gewesen mit Tobler, Ernst, von Speicher AR, in Sulgen, geb. 22. Juli 1935 18.: Bräker, Kurt, verheiratet gewesen mit Bräker, Judith, von Wildhaus- Alt St. Johann, Alt St. Johann SG, in Sulgen, geb. 13. Juni 1929 31.: Karimani, Mevaip, verheiratet gewesen mit Karimani, Izlifete, von Mazedonien, in Sulgen, geb. 4. August 1948 Es ist möglich, dass diese Zivilstandsmeldungen nicht vollständig sind, da die betroffenen Personen aus Datenschutzgründen auf die Publikation verzichten können. Herbstlichter verzaubern die Dunkelheit Bürglen. Bald sind sie wieder unterwegs, die Kinder der Schulgemeinde Bürglen mit ihren Räbenlichtern und Laternen. Den Start macht in diesem Jahr die Primarschule Istighofen. Sie starten am Donnerstag, 2. November, um 18 Uhr, beim Schulhaus Istighofen mit ihrem Umzug. Am Dienstag, 14. November, werden die Leimbacher Kinder unterwegs sein mit ihren Räbenlichtern, und zu guter Letzt findet am Donnerstag, 16. November, das Laternlifest der Schulabteilungen Hokus, Pokus und Fidibus in Bürglen statt. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich die Menschen mit Licht und Dunkel. Mit technischen Errungenschaften tun wir unser Möglichstes, um die Dunkelheit zu erhellen und die Nacht zum Tag zu machen. Und doch gelingt es uns nie ganz, die Nacht zu bezwingen. Sie bleibt ein Teil unseres Lebens und hat ihre natürliche Bestimmung, auch wenn sich der Mensch nach Licht und Wärme sehnt. Dass man gerade in der Dunkelheit ein Licht besonders zu schätzen weiss, ist wohl einer der Gründe unserer Lichterbräuche in der dunklen Jahreszeit. Der Ursprung dieses Brauchtums reicht bis in die keltische Frühzeit zurück. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit wurden damals alle Feuer gelöscht und dann regional von Zentralfeuern neu entzündet. Auch ein alemannischer Brauch hat seinen Teil zu unserem Räbeliechtli-Umzug beigetragen. Der Umzug soll symbolisch das Einbringen der letzten Ernte vor den kalten Wintertagen darstellen. Die kugelförmige Räbe, als weisse Rübe oder Herbstrübe bekannt, gehörte früher sogar zu den Haupt-Nahrungsmitteln. Der Brauch des Räbeliechtlis ist auch mit dem Martins-Umzug vom 11. November verwandt, der in der Schweiz, in Deutschland und Österreich bekannt ist. In der Schweiz werden Räbeliechtliumzüge in vielen deutschsprachigen Kantonen, etwa Baselland, Zürich, Thurgau und Zug, durchgeführt. Die verschiedensten historischen Einflüsse haben unseren Anlass bis heute geprägt. Doch der starke symbolische Gehalt ist der gleiche geblieben. Wenn unsere Kinder gemeinsam ihre Lichter durch die Nacht tragen und mit ihrem Gesang Freude verbreiten, ist dies ein kraftvolles Zeichen dafür, dass Licht uns durch die Dunkelheit trägt, bis der Frühling wieder Einzug hält. Die Schüler und Lehrpersonen freuen sich, wenn die Dorfbevölkerung an diesen Herbst-Anlässen mitfeiert oder den Herbstlichtern von ihren Fenstern aus zuwinkt. Monika Ricklin, Istighofen

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