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Neuer Anzeiger 27. November 2020

Seite 10 NEUER ANZEIGER

Seite 10 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 27. November 2020 Bürglen ist bereit für die Adventszeit Bürglen. Es ging schnell vorwärts, als die Mitarbeitenden des Werkhofs Bürglen am Mittwoch die Weihnachtsbeleuchtung montierten. Schnell auch deshalb, weil die Strassen für die Montage nicht gesperrt werden und der Verkehr möglichst ungestört weiterrollen soll. Die Sterne werden auch in diesem Jahr in der Gemeinde für eine festliche Stimmung sorgen. (hab) Die Weihnachtsbeleuchtung wird angebracht. Bild: hab Bürglen Bern Fachleute warnen vor Brandgefahr im Advent Bern. Adventszeit ist Kerzenzeit, denn Kerzen tragen zu einer besinnlichen Stimmung bei. Dieses Jahr vielleicht umso mehr, weil soziale Kontakte und Reisen zur Weihnachtszeit aufgrund der Coronapandemie nur eingeschränkt möglich sind und die Menschen es sich zu Hause gemütlich machen. Doch Kerzen sind nicht ungefährlich. Am falschen Ort platziert oder aus den Augen gelassen, kann eine Kerze schnell einen Brand auslösen und grossen Schaden anrichten. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, die BFU und die Suva befürchten, dass dieses Jahr das Risiko steigen könnte, weil grössere Feierlichkeiten abgesagt sind und die Menschen mehr in der eigenen Wohnung sind. Unbeaufsichtigte Kerzen zählen während dem ganzen Jahr zu den Hauptursachen von Wohnungsbränden. Wer dennoch nicht auf Kerzen aus Wachs verzichten möchte, schaut vor Verlassen eines Raumes immer zurück, ob die Kerzen gelöscht sind. Falls es zu einem Brand kommt, kann ein Rauchmelder dazu beitragen, dass das Feuer möglichst früh erkannt wird. Dies ist insbesondere in der Nacht wichtig, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner schlafen. Eine Umfrage der BFU zeigt jedoch: Nur 19 Prozent der Haushalte in der Schweiz verfügten im Jahr 2018 über einen Rauchmelder. Eine Alternative zu den Wachskerzen sind LED-Kerzen und LED-Lichterketten. Diese werden gemäss BFU-Befragung immer beliebter: 58 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung hatten im Jahr 2018 einen Weihnachtsbaum zu Hause. An jedem vierten Weihnachtsbaum waren herkömmliche Kerzen aus Wachs angebracht, rund 60 Prozent der Bäume waren mit LED-Kerzen versehen. Tipps für eine sichere Adventszeit: • LED-Kerzen und LED-Lichterketten sind sicherer als Wachskerzen. • Kerzen löschen, sobald diese nicht mehr im Blickfeld sind. • Zündhölzer und Feuerzeuge ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. • Kerzen standsicher, auf einer nicht brennbaren Unterlage, aufstellen. Ausreichend Abstand zu Textilien, Dekorationen und anderen brennbaren Materialien einhalten. Brandgefahr durch Kerzen. Bild: pd • Für einen stabilen, aufrechten Halt der Kerzen auf Adventskränzen und Christbäumen sorgen. • Kerzen auswechseln, sobald nicht mehr als zwei Fingerbreit oberhalb des Adventskranzes oder Weihnachtsbaums zu sehen sind. • Vorsicht, wenn die Geschenke ausgepackt werden: Oft gerät das Geschenkpapier in die Flammen. • Rauchmelder installieren. • Den Weihnachtsbaum in Wasser stellen und regelmässig nachgiessen, so trocknet er weniger schnell aus. • Eine Löschdecke griffbereit halten für Notfälle. Tipps zum Kauf von Löschdecken gibt es auf bfu.ch/produkte. (pd) Jetzt spenden! PK 80-8274-9 «Plötzlich sah ich auf einem Auge nur noch Nebel» Die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft unterstützt alle Menschen, die von MS betroffen sind. Helfen auch Sie: www.multiplesklerose.ch Restaurant Brüggli Schönenberg Steakwochen Dienstag, 1. Dezember, bis Samstag, 5. Dezember, ab 17.30 Uhr Aufgrund der momentanen Umstände gelten auch bei uns Abstandsregeln sowie Maskenpflicht. Wir freuen uns trotzdem auf Ihren Besuch! PS: Telefonische Reservierung erwünscht, Tel. 071 642 11 46 Sulgen Wir eröffnen am 10. Dezember 2020! FÜR SIE DA – 360 TAGE IM JAHR Energie tanken für Ihr Fahrzeug und für Sie! LANDI Mittelthurgau Kreuzlingenstrasse 1 8583 Sulgen Öffnungszeiten: Montag – Samstag 6 – 22 Uhr Sonn- & Feiertage 8 – 20 Uhr agrola.ch

Freitag, 27. November 2020 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 11 Publireportage Sulgen Architektonisch und energetisch aufgewertet Das Einfamilienhaus der Familie Birkenstock in Sulgen hat den Sonderpreis der Thurgauer Kantonalbank im Rahmen des Energiepreises 2020 des Kantons Thurgau (siehe Kasten) erhalten. Die Jury beurteilt die Komplettsanierung des Gebäudes als vorbildhaft hinsichtlich der Energieeffizienz, des Einsatzes erneuerbarer Energien und des Einbezugs der Elektromobilität. Einzig die Form erinnert noch an das bungalowähnliche Einfamilienhaus mit verputzter Fassade und asymmetrischem Giebeldach aus dem Jahr 1975. Heute prägen Schieferplatten in hellem Grau und ästhetisch platzierte Holzelemente bei Terrasse, Garage und Eingang das individuelle Gebäude. Das Solardach mit First, Kamin und Einrahmung aus Kupferblech fügt sich perfekt ins Gesamtbild. «Wir wollten unser Haus nicht nur energetisch auf den neusten Stand bringen, sondern auch architektonisch aufwerten», sagt Thomas Birkenstock nicht ohne Stolz. Weiterdenken … Die Auseinandersetzung mit Energie ist in der Familie seit Langem ein Thema. Birkenstock erinnert sich, dass er schon vor vielen Jahren mit seinem Bruder an einem Elektrovelo tüftelte und seit Jahrzehnten legt er seinen Arbeitsweg mit dem Velo zurück. «Wollen wir wegkommen von Atomenergie, von Öl und Gas, dann müssen wir weiterdenken und neue Techniken einsetzen», ist er überzeugt. Deshalb haben Thomas und Rahel Birkenstock entschieden, die Gesamtsanierung ihres Hauses gemäss dem Bericht Gebäudeenergieausweis der Kantone, kurz GEAK, in Angriff zu nehmen – ein Vorgehen, das ihnen die Verhandlungen für die Hypothek mit der Bank erleichterte und den Zugang zu Fördergeldern des Kantons ermöglichte. In Etappen setzten sie die vorgeschlagenen Massnahmen um und liessen im ersten Schritt die alten durch neue Fenster mit Dreifach-Verglasung ersetzen sowie die südseitig ausgerichteten vergrössern. Diese Optimierung wirkt sich nach ihrer Erfahrung vor allem jetzt in der Übergangszeit positiv aus. Die Sonne hat noch immer viel Kraft und bringt Wärme in die Innenräume. Bei der Renovation der Küche wurden neue Geräte und Beleuchtungen der besten Effizienzklasse eingebaut. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einfamilienhauses der Familie Birkenstock liefert so viel Energie, dass ein Teil ins öffentliche Netz eingespiesen werden kann. Die grösste Umbauetappe erfolgte 2019 mit einem Architekturbüro. Sie umfasste die Aussendämmung der gesamten Gebäudehülle und die Neuverkleidung der Fassade. Begeistert von Solarstrom Der Thurgauer Energiepreis prämiert innovative Thurgauer Projekte, die sich durch eine hohe Energieeffizienz und die vorbildliche Verwendung erneuerbarer Energien auszeichnen. Mit der Durchführung alle drei Jahre hat der Wettbewerb 2020 zum sechsten Mal stattgefunden. Die Jury konnte ihre Gleichzeitig musste die alte Ölheizung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe weichen. Anstatt jährlich 2500 Liter Öl aus dem Ausland zu beziehen, so Birkenstock, sorge heute der Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage über die Wärmepumpe für Wärme und für Warmwasser. Überzeugt von der Technik, hat das Ehepaar entgegen kritischer Stimmen das ganze Dach auf ein Solardach mit einer Panelfläche von 106 m2 umgerüstet, was auch dank der massiv gesunkenen Preise für Photovoltaik möglich gewesen sei. «Strom ist universell einsetzbar», argumentiert Birkenstock. «Wir nutzen ihn auch für unser Elektromobil oder lassen die Waschmaschine laufen, wenn die Anlage Strom produziert.» Den Strom, den die Familie nicht selber braucht, speist sie ins Netz des Elektrizitätswerks Sulgen ein und erhält dafür 15 Rappen pro Kilowattstunde. Steigerung von Wert und Wohnkomfort Jedes Projekt ist ein Schritt in die Energiezukunft Wahl aus 79 Eingaben treffen und in sieben Kategorien Preise für besonders innovative Umsetzungen vergeben. Die sieben preisgekrönten Projekte zeigen, wie Unternehmen, Schulen oder Privatpersonen einen Beitrag zu einer sicheren und umweltfreundlichen Energiezukunft leisten können. Bild: pd Gelohnt hat sich die Gesamtsanierung aus Sicht von Rahel und Thomas Birkenstock auf jeden Fall. Ihr Haus ist von der schlechtesten Effizienzklasse G in die Klasse A geklettert, im Wert gestiegen und dank der grossen Photovoltaikanlage ein Plus-Energie-Gebäude. Der Stromproduktion von 18 928 Kilowattstunden (kWh) von Oktober 2019 bis 2020 steht ein Gesamtenergieaufwand inklusive Elektromobilität von 14 535 kWh gegenüber. Zudem überzeugt sie die architektonische Aufwertung des Hauses und der spürbar bessere Wohnkomfort. «Wir hoffen, dass wir mit unserem Beispiel andere Familien zur Nachahmung motivieren können», betont Thomas Birkenstock. (pd) Zu den Gewinnern gehört die Komplettsanierung des Einfamilienhauses Birkenstock in Sulgen. Sie hat den Sonderpreis für selbst bewohntes Wohneigentum der Thurgauer Kantonalbank erhalten. Weitere Informationen unter: energiepreis.tg.ch.

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