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Neuer Anzeiger 27 Mai 2016

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Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 27. Mai 2016 Schulen machen sich fit für den neuen Lehrplan Stefan Wehrle referierte am 23. Mai an der gemeinsamen «Kickoff»-Veranstaltung zur Einführung des neuen Lehrplans Volksschule Thurgau Die drei Primarschulen Sulgen, Schönenberg-Kradolf und Götighofen und die Sekundarschule Befang Sulgen sind am Montag, 23. Mai 2016, mit einem gemeinsamen «Kickoff» in die Einführung des neuen Lehrplans für die Volksschule Thurgau gestartet. Der neue Lehrplan wird ab August 2017 eingeführt. Die Einführungsphase dauert vier Jahre. Der neue Lehrplan für die Thurgauer Volksschule basiert auf dem Lehrplan 21, dem gemeinsamen Lehrplanprojekt der 21 deutsch- oder zweisprachigen Kantone der Schweiz. 80 Prozent der Inhalte sind gemeinsam. So war es problemlos möglich, dass die 80 Lehrpersonen und Schulbehördenmitglieder sich in der Turnhalle in Kradolf von einem ausserkantonalen Referenten über die Grundzüge und Ziele des Lehrplans 21 informieren liessen. Lernweg auf einen Blick ersichtlich Stefan Wehrle, von der Projektgruppe Lehrplan 21 Kanton St. Gallen, führte der interessierten Zuhörerschaft vor Augen, dass die Welt sich seit der Einführung der heute gültigen Thurgauer Lehrpläne für die Primar- und die Sekundarschule im Jahr 1996 stark verändert hat. Die Lernforschung habe neue Erkenntnisse zutage gebracht. Medien und Informatik hätten im Leben und in der Berufswelt eine ganz andere Bedeutung erlangt. Wenn sich der neue Lehrplan an der Entwicklung von Kompetenzen orientiere, sei das die richtige Antwort auf die «Kurzlebigkeit eines Teils des Wissens». Lehrpläne habe es an den Schulen schon immer gegeben. Gewandelt habe sich nur ihre Orientierung – vom Lernstoff zu Lernzielen und schliesslich zu Kompetenzen. Im Lehrplan 21 kann der Aufbau der Kompetenzen über die ganze Volksschulzeit verfolgt werden. Der Lernweg ist auf einen Blick ersichtlich. Der neue Lehrplan Volksschule Thurgau, der noch bis 30. Juni 2016 in der Vernehmlassung ist, umfasst neben dem Lehrplan auch die Stundentafel und die Beurteilung. Einen neuen separaten Platz in der Stundentafel haben die Fachbereiche Medien und Informatik und die berufliche Orientierung gefunden. Rollentausch: Die Lehrpersonen waren für einmal die Zuhörerinnen und Zuhörer. Barbara Roost tritt aus Schulbehörde zurück Ende April hat Behördenmitglied Barbara Roost mitgeteilt, dass sie auf Ende Juli 2016 aus der Primarschulbehörde Sulgen zurücktreten wird. Sie ist seit kurzem in einem fixen Teilzeitpensum wieder in ihren Beruf eingestiegen. Dieser verstärkte Wiedereinstieg ins Berufsleben lässt sich nicht mit ihrem Engagement in der Primarschulbehörde Sulgen und als Delegierte in der Sekundarschulbehörde vereinbaren. Deshalb hat Barbara Roost ihren Rücktritt auf 31. Juli 2016 eingereicht. Die Primarschulbehörde Sulgen bedauert das sehr, weil sie Barbara Roost als engagiertes Behördenmitglied schätzt. Zu den Verdiensten von Barbara Roost gehören unter anderem die Überführung der Schulbibliothek in die Regionalbibliothek und die vorgesehene Umwandlung der Schule Donzhausen in eine Gesamtschule und ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit. Die Behörde wünscht Barbara Roost alles Gute für ihre Zukunft in Beruf und Familie und für sich persönlich und dankt ihr für ihre Arbeit und für ihr Engagement. Ob für den vakanten Sitz in der Behörde angesichts der baldigen Gesamterneuerungswahl der Schulbehörden (Frühjahr 2017) und der möglichen Bildung einer Volksschulgemeinde (1. Januar 2018) eine Ersatzwahl durchgeführt wird, ist noch offen. Donzhausen: Am 23. Juni traditionelles Schulfest Am Donnerstag, 23. Juni, 19 Uhr, findet in Donzhausen das traditionelle Schulfest statt. Die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen laden zu einer Geschichtenreise ein. Lassen Sie sich auf spannende, schöne und schön gruselige Geschichten ein! Mit viel Freude und Energie haben die Kinder Geschichten erfunden und werden sie vielseitig inszeniert präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen aus Donzhausen freuen sich auf viele interessierte Besucher. Für das leibliche Wohl bei gemütlichem Beisammensein sorgt die Festwirtschaft des Dorfvereins Donzhausen. Eltern, Geschwister, Verwandte und die ganze Dorfbevölkerung von Donzhausen sind herzlich eingeladen. Wechsel bei den Lehrpersonen Fünf Lehrpersonen werden die Primarschule Sulgen auf das Ende des laufenden Schuljahres im Juli 2016 verlassen. Während vier Jahren war Yasmine Rosset als Kindergärtnerin im Schulhaus Oberdorf tätig. Sie liess sich zum I-Scout ausbilden und übernahm auch die Aufgabe als Stellvertretung der Schulleitung. Als erfahrene Kindergärtnerin hat Yasmine Rosset im Preisgericht des Projektwettbewerbs für den neuen Kindergarten im Oberdorf mitgewirkt. Mit der Verschiebung ihres Lebensmittelpunkts in den Kanton Zürich hat sich Yasmine Rosset entschieden, nach einer neuen beruflichen Herausforderung im westlichen Nachbarkanton zu suchen.Ein Jahr lang hat Rahel Meier im Schulhaus Oberdorf als Lehrerin der 5./6. Klasse gewirkt. Sie zieht eine berufliche Neuorientierung in Betracht. Ihren Schülerinnen und Schülern wird das Skilager, das sie im Januar 2016 in den Flumserbergen durchgeführt hat, in dankbarer Erinnerung bleiben. Ein Semester hat Donatella Taddeo als Unterstufenlehrerin an der Dorfschule in Donzhausen gewirkt. Sie sucht eine neue Herausforderung als Lehrerin in einer anderen Thurgauer Schulgemeinde. Auf Ende Schuljahr verlassen uns Tamara Schiller, Teilzeitlehrperson in der 5./6. Klasse von Rahel Meier im Oberdorf, und Nicole Roth, Teilzeitkindergärtnerin im Kindergarten Oberdorf von Yasmine Rosset. Mitarbeit Projektgruppe Volksschulgemeinde Zur Bildung einer Volksschulgemeinde hat eine Projektgruppe ihre Arbeit aufgenommen. Die Primarschule Sulgen ist in der Projektgruppe mit Schulpräsident Ernst Ritzi und mit Behördenmitglied Sandra Brand-Kressibucher vertreten. Die Grundlagen für den Entscheid der drei Primarschulgemeinden Sulgen, Schönenberg-Kradolf und Götighofen werden in vier Arbeitsgruppen erarbeitet. Agenda Donnerstag, 30. Juni • Schulschlussfeier, 17.30 Uhr, im Auholzsaal in Sulgen unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern

Freitag, 27. Mai 2016 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 Sulgen Erlen Bürglen Wasserversorgung ist sichergestellt Sulgen. Amriswil, Erlen und Sulgen arbeiten bei der Wasserversorgung künftig zusammen. Damit stellen die drei Gemeinden die Versorgung ihrer Bevölkerung auch bei unerwarteten Ereignissen sicher. Rita Kohn Die Bevölkerung Amriswils wird derzeit hauptsächlich mit Seewasser versorgt, die Bevölkerung Sulgens und Erlens zum Grossteil mit Grundwasser aus dem Thurstrom. Daran soll sich vorläufig auch nichts ändern. Trotzdem haben die drei Gemeinden jüngst einen Vertrag unterzeichnet, der den gegenseitigen Austausch von Wasser regelt. Gelten soll das für den Notfall. Wie schnell ein Notfall eintreten kann, hat die Region Sulgen vor gut einem Jahr beim Hochwasser erfahren. Zwar kam Sulgen damals mit einem blauen Auge davon, doch in der Nachbargemeinde Kradolf-Schönenberg musste das Pumpwerk kurzzeitig abgestellt werden. «Sollte ein solcher Fall auch bei uns eintreten, so würde die Bevölkerung von Amriswil her mit Seewasser versorgt», sagt Gemeindepräsident Andreas Opprecht. Gute Lösung Die Versorgung durch eine zweite Quelle ist nach dem neuen Vertrag nicht nur für Sulgen und Erlen eine gute Lösung, sondern auch für die Stadt Amriswil. Denn sie kann dank der neuen Vereinbarung im Notfall mit Grundwasser aus Sulgen versorgt werden. Schon jetzt unterhält Amriswil zur Sicherung seiner Wasserversorgung ein eigenes Pumpwerk in Sulgen. Doch dieses Personelles aus der MG Bürglen Bürglen. An der ordentlichen Generalversammlung der Musikgesellschaft Bürglen sind zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden. Für die zurückgetretene Aktuarin Bea Egger wurde Iris Weber in den Vorstand berufen. Als Nachfolgerin von Sabrina Baumann als Kassierin konnte Nicole Egger gewonnen werden. Mit grosser Freude wurden sechs neue Mitglieder aufgenommen: Iris Weber, Simon Hauser, Jenny Bucher, Vanessa Schönholzer, Sandra Wälchli und Domenica Kreis. Silvio Moser wurde für seine langjährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. (pd) Martin Salvisberg, Stadtpräsident von Amriswil; Roman Brülisauer, Gemeindepräsident von Erlen; Andreas Opprecht, Gemeindepräsident von Sulgen; Karl Spiess, Geschäftsleiter der Regio Energie Amriswil; Allen Fuchs, Verwaltungsratspräsident der Regio Energie Amriswil. wird nun ausser Betrieb genommen, dies auch aus technischen und rechtlichen Gründen. «Wir müssten beispielsweise eine grössere Schutzzone ausscheiden», erklärt Karl Spiess, Vorsitzender der REA-Geschäftsleitung. Das aber wäre sehr aufwendig und würde einen Bauern zu stark betreffen. Deshalb würde die Lizenz nun auf das nahegelegene Pumpwerk der Gemeinde Sulgen übergehen. Der neue Vertrag sichere die Versorgung der Stadt Amriswil von Sulgen her, sollte dafür Bedarf bestehen. Besserer Druck In den letzten Monaten hat Amriswil in Biessenhofen eine neue Pump- und Messstation gebaut. Damit reagiert die REA auf die neuen Druckverhältnisse, die dank der Zusammenarbeit zustande kommen. «Bisher war der Druck hier Bild: rom teilweise sehr unbefriedigend.» Weil aber das Reservoir Buchenberg von Sulgen und Erlen höher gelegen ist als das Reservoir von Amriswil, verbessert sich die Situation in Biessenhofen. Sulgens Gemeindepräsident Andreas Opprecht erklärte bei der kleinen Feier im Reservoir Buchenberg in Götighofen: «Dieser Netzverbund sichert ein grosses Wasserversorgungsgebiet besser ab. Amriswil versorgt neben der Stadt auch die Gemeinden Hefenhofen, Sommeri, Dozwil und Kesswil inkl. des Erler Ortsteils Engishofen. Unser Reservoir versorgt den Grossteil der Gemeinden Erlen, Sulgen und Kradolf- «Damit bringt die Zusammenarbeit uns allen Vorteile», sagt Karl Spiess. Im Gespräch war der Netzverbund schon seit einiger Zeit. Im Gespräch ist auch eine spätere Erweiterung des Netzverbundes auf die Gemeinde Kradolf-Schönenberg, die sich inzwischen am Reservoir Buchenberg beteiligt, es jedoch mit Wasser aus dem eigenen Pumpwerk füllt. Gutes Einvernehmen Zwischen den drei beteiligten Gemeinden herrscht gutes Einvernehmen. Die Vertragsverhandlungen hätten schon nach kurzer Zeit abgeschlossen werden können, sagt Karl Spiess. Man sei sich im Grundsatz von Anfang an einig gewesen und habe durch den Netzverbund einen weiteren Schritt in Sachen Versorgungssicherheit machen können. Mit dem Netzverbund kommen die Gemeinden auch den Anforderungen des Bundes nach, der die Gemeinden auffordert, Massnahmen für eine sichere Wasserversorgung zu treffen. In seinem Strategiepapier fordert der Bund unter anderem intelligente Vernetzungen. Jeder zehnte Thurgauer ist versorgt Schönenberg sowie den Ortsteil Leimbach von Bürglen, insgesamt rund 25 000 Einwohnerinnen und Einwohner, also etwa zehn Prozent der Thurgauer Bevölkerung.» Und er blickt in die Zukunft: «Die Partnerschaft wäre noch ausbaubar, mit Kradolf-Schönenberg und Bürglen; beide könnten als Sachleistungen leistungsfähige Pumpwerke und ein geplantes Reservoir auf exakt gleicher Höhe einbringen.» (rk) Banküberfall in Erlen – Zeugen gesucht Erlen. Ein bewaffneter Mann hat am Dienstag die Geschäftsstelle der Thurgauer Kantonalbank in Erlen überfallen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Der Täter betrat kurz nach 11.45 Uhr die Bankfiliale an der Poststrasse. Er bedrohte die Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit seiner Beute verliess der Täter das Gebäude und flüchtete in unbekannte Richtung. Beim Raubüberfall wurde niemand verletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos. Der Kriminaltechnische Dienst sicherte die Spuren am Tatort. Der Täter wird als etwa 25- bis 35-jährig und zirka 175 Zentimeter gross beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke mit Fellkragen, helle Jeans und einen grossen Filzhut. Der Mann war unrasiert, trug eine Brille und sprach gebrochen Deutsch. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter Tel. 052 728 22 22 zu melden. (kapo) Wer kennt diesen Mann? Bild: kapo

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