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Neuer Anzeiger 25. Mai 2018

Seite 14 NEUER ANZEIGER

Seite 14 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 25. Mai 2018 Erlen Sulgen 100 000 Bäume – ein ehrgeiziges Ziel Erlen/Honduras. Bis 2025, so das Ziel, will der Thurgauer Verein Casa Girasol in Honduras 100 000 Bäume neu pflanzen. Helfen sollen dabei Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Kinderheimen. Das Hilfswerk will die Baumschule mit Heimkindern realisieren. Es gibt viele gute Gründe, um quasi einen ganzen Wald zu pflanzen. In Honduras wurden in den letzten Jahren Millionen Bäume aufgrund einer verheerenden Käfer-Epidemie gerodet und die Auswirkungen sind bereits jetzt spürbar: Höhere Temperaturen, trockenere und auf Brände anfälligere Böden, weniger Grundwasser und fehlendes Bauholz für die ohnehin schon arme Bevölkerung. Mit der Baumaktion sollen diese Folgen gelindert werden. Zudem mache es im Blick auf den Umweltschutz Sinn, neue Bäume zu pflanzen, ist Alexander Blum, Gesamtleiter von Casa Girasol, überzeugt. «Bäume sind die Lungen der Natur. Sie binden die durch uns verursachten CO2- Abgase, filtern Feinstaub aus der Luft, verhindern ein Ausschwemmen des Bodens, kühlen die Umgebung und sichern das Grundwasser.» Casa Girasol wird die jungen Pflanzen auf dem Gelände selbst züchten. Die Bäume sollen eine gewisse Grösse haben, bevor sie dann an einem sinnvollen Ort in den Boden gepflanzt werden. Kinder miteinbeziehen Bild: pd «Je kräftiger und resistenter die Bäumlein sind, desto grösser ist die Chance, dass sie überleben und zu einem grossen Baum heranwachsen. Im Gegensatz zu vielen anderen Aktionen ist die Arbeit für uns nach dem Pflanzen nicht zu Ende. Wir werden die Bäume während mehrerer Jahre pflegen, um einen grösstmöglichen Erfolg zu erzielen», sagt Blum. Casa Girasol ist ein gemeinnütziges Kinderhilfswerk. Und aus diesem Grund will man die Aktion gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen bewerkstelligen. «Es geht uns darum, Kinder für den Umweltschutz zu sensibilisieren oder gar zu begeistern. Wir werden mit einer Gruppe von Jugendlichen aus einem Kinderheim die Baumschule betreiben», erklärt der Gesamtleiter. «Gepflanzt werden die Bäume dann in Weekends und Campwochen mit Heimkindern aus der Stadt. Nebst der Arbeit auf dem Feld werden wir ihnen ein buntes Programm mit biblischen Geschichten, Spielen und Sport bieten.» Zudem seien solche Aufgaben eine willkommene Bereicherung des Heimalltags und ein spannendes Lernumfeld. Jeder kann mitmachen Das Projekt kann nur mit der Unterstützung von Spendern verwirklicht werden. Auf der Webseite des Vereins (www.casagirasol.ch) können Spendenversprechen abgegeben oder Patenschaften übernommen werden. Um die CO2-Emissionen einer in der Schweiz lebenden Person wieder auszugleichen, bräuchte es je nach Art zwischen 400 und 1200 zusätzliche Bäume, rechnet der Casa Girasol vor. Auf die Projektdauer von sieben Jahren verteilt, wären das mindestens fünf Bäume pro Monat. Der Verein weist aber auch darauf hin, dass es letztlich besser wäre, die Luft erst gar nicht zu verschmutzen. «Unser Projekt leistet einen Beitrag zum Umweltschutz, aber langfristig kann nur ein Umdenken und ein bewussterer Umgang mit den Ressourcen unsere Atemluft schützen», sagt Alexander Blum. (pd) An der Poststrasse in Sulgen (li.) und an der Dorfstrasse in Donzhausen sind die Strassenbauarbeiten in vollem Gang. Zwei Gemeindestrassen werden zeitgleich saniert Bilder: hab Sulgen. In der Gemeinde Sulgen werden derzeit zwei Strassenprojekte realisiert. Im alten Sulger Dorfkern, bei der Schule, bohren sich die Bagger in den Untergrund der Poststrasse. Saniert werden Wasser- und Stromleitungen, erneuert wird der schadhafte Strassenbelag und die Randabschlüsse und auch die Stras senbeleuchtung werden modernisiert. Im Zuge der Arbeiten werden zudem Schwachstellen der Verkehrssicherheit mit gezielten Massnahmen behoben. In Donzhausen wird an der Dorfstrasse gearbeitet. Auch dort werden Werkleitungen und der Strassenbelag erneuert, deshalb ist eine Umleitung ausgeschildert. Im Herbst hatten die Stimmbürger zwei Baukredite für diese Projekte mit einer Gesamtsumme von rund 1,7 Millionen Franken genehmigt. (hab)

Freitag, 25. Mai 2018 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 15 Sulgen Erlen Hohentannen Sonniger Start in die Saison 2018 Sulgen. Der Tennisclub Sulgen hat mit seinem traditionellen «Zmorge- Buffet» bei schönstem Wetter die Freiluftsaison 2018 eröffnet. In den Wochen zuvor hatten die Mitglieder bereits die Plätze instand gestellt. Wichtige Termine Der TC Sulgen führt an den folgenden Daten einen Schnupperkurs durch: donnerstags, 8./15./22./29. Juni / 6. Juli, von 20 bis 21.30 Uhr, freitags, 9./16./23./30. Juni / 7. Juli von 9.15 bis 10.45 Uhr. Die Familienkurse finden statt: samstags, 4./11./18. August, von 10 bis 11.30 Uhr. Anmeldung und Informationen bei Spielleiter Michael Edelmann, Tel. 079 790 48 12 oder E-Mail spielleiter@tcsulgen.ch. Junioren-Neueinsteiger melden sich bitte bei Esther Rissi, Tel. 079 446 50 98 oder E-Mail junioren@tcsulgen.ch. (pd) Eröffnung der Saison mit «Zmorge-Buffet» beim TC Sulgen. Vor Saisonstart, am 23. März, hielten 67 Mitglieder des Tennisclubs Sulgen im Restaurant Erlengolf ihre 41. Generalversammlung ab. Mit tatkräftiger Unterstützung und mit hohem Arbeitsaufwand haben die Clubmitglieder dann Anfang April die Plätze aufbereitet. Das Wetter meinte es gut dieses Jahr, so durfte schon am 18. April auf den Plätzen trainiert und gespielt werden. Besser hätte es nicht laufen können, bei herrlichstem Sonnenschein und beinahe wolkenfreiem Himmel starteten die Tennisspielerinnen und -spieler bei der offiziellen Platzeröffnung am 29.April in die Freiluft-Saison. Erfreuliche Präsenz Die Plätze waren gut präpariert und Präsident Roger Nobs freute sich bei seiner Begrüssung, dass so viele Mitglieder der Einladung gefolgt waren. Danach eröffnete er den traditionellen «Zmorge- Brunch». Unter den Anwesenden befand sich auch der neue Clubtrainer Daniel Hrusovsky, der ab 11 Uhr Schnupperlektionen für Interessierte anbot. Neueinsteigern im Tennissport bietet der TC Sulgen auch dieses Jahr verschiedene Aktivitäten an, darunter einen allgemeinen Schnupperkurs im Juni/Juli sowie einen Familien-Kurs an drei Samstagen im August. Feierabend-Tennis Bild: pd Kennenlernen kann man das Tennisspielen auch beim Feierabend-Tennis, das immer am ersten und dritten Freitag im Monat von Mai bis September durchgeführt wird. Informationen über die Clubaktivitäten und das Clubleben sind unter www.tcsulgen.ch einsehbar. (pd) Kanton saniert Strasse in Hohentannen Hohentannen. Die Strasse vom Abschnitt Heidelberg bis zum Ortseingang Hohentannen muss umfassend saniert werden. Dazu gehören auch Werkleitungsarbeiten. Baubeginn ist am Montag, 28. Mai. Es ist eine umfassende Sanierung ab der Kreuzung Heidelberg- / Sulgerstrasse bis zum Ortseingang Hohentannen erforderlich. Das Sanierungsprojekt umfasst den Ersatz der Randabschlüsse, Reparaturen an der Strassenentwässerung sowie die Erneuerung der Asphaltbeläge. Im Abschnitt Heidelberg werden Werkleitungsarbeiten durch die Technischen Betriebe Bischofszell durchgeführt. Für die Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten im Abschnitt Heidelberg wird während den ersten rund sechs Wochen eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Nord (Bischofszell – Hohentannen) eingerichtet. Die weiteren Rohbauarbeiten bis Hohentannen werden in mehreren Etappen mit einer Lichtsignalanlage erstellt. Für die Ausführung dieser Arbeiten rechnet das kantonale Tiefbauamt Thurgau mit einer Bauzeit bis Oktober 2018. Im Frühjahr 2019 folgt die Sanierung der Kantonsstrasse durch Hohentannen. Im Sommer 2019 werden auf dem gesamten Abschnitt die Deckbelagsarbeiten unter Vollsperrung ausgeführt. Während der Bauausführung sind die Zufahrten und Zugänge zu den einzelnen Liegenschaften normalerweise gewährleistet. Unumgängliche Erschwernisse werden durch die Bauleitung vorgängig mit den Betroffenen abgesprochen. (pd) Geschichtsträchtige Ausfahrt der Senioren-Vereinigung Erlen. Die Frühlingsausfahrt 2018 der Seniorenvereinigung Erlen führte die 81 Teilnehmenden in zwei Cars in den Kanton Aargau. Auf teilweise unbekannten Nebenstrassen an den blühenden Obstbäumen und Rapsfeldern vorbei gelangten sie ans erste Ziel, ins geschichtsträchtige Lengnau im Surbtal. Auf der für Cars sehr engen Dorfrundfahrt konnten die Senioren die 1845–1847 erbaute Synagoge und die älteste Kirche des gesamten Surbtales, die katholische Kirche St. Martin, bewundern. Ungewöhnlich waren auch die älteren, gut erhaltenen Häuser mit zwei neben einanderliegenden Hauseingängen. Diese Besonderheit ist auf die Geschichte der jüdischen Bevölkerung zur Zeit der Grafschaft Baden zurückzuführen, die es den Juden nicht erlaubte, mit den Christen unter einem Dach zu wohnen. Auch durften sie keine Landwirtschaft betreiben oder einem Handwerk nachgehen. Ab 1776 war das Wohnrecht sämtlicher Schweizer Juden auf die beiden Dörfer Endingen und Lengnau beschränkt. Seit 1803 gehört Lengnau zum Kanton Aargau. Erst 1874 erhielt die jüdische Bevölkerung die vollständige Gleichberechtigung bei den bürgerlichen Rechten und Pflichten. In der Folge zogen fast alle fort in die grossen Städte, vor allem nach Zürich, weil sie dort bessere Verdienstmöglichkeiten fanden. Nach dieser interessanten Rundfahrt wurde die Gesellschaft im Restaurant Sonne herzlich freundlich empfangen und mit einem feinen Essen verwöhnt. Nach dem Mittagessen setzte die Gesellschaft um 14 Uhr die Fahrt in Richtung Zurzach fort. An der Grenze zu Deutschland erlebten die Senioren einen kurzen Schreckmoment: Haben alle die Identitätskarte bei sich? Bei der Anmeldung wurde nicht erwähnt, dass ein Ausweis erforderlich sei. Den Grenzübergang konnten die Reisenden zum Glück unkontrolliert passieren. Durch den Deutschen und Schweizer Klettgau erreichten die beiden Cars Neuhausen am Rheinfall. Ein Abstecher in die Ortschaft Nohl bei Neuhausen bescherte den Chauffeuren die zweite grosse Herausforderung des Tages, hervorgerufen durch die engen Dorfstrassen und eine zusätzliche Baustelle. Als Belohnung konnten alle den Rheinfall in seiner ganzen Schönheit vom Car aus bewundern. Der Kaffeehalt erfolgte im Restaurant Güterhof bei der Schifflände in Schaffhausen. Der Bau des Güterhofs 1787 war ein Meilenstein für Schaffhausen, er diente lange als Lager- und Umschlagplatz von Waren aller Art, vor allem Salz. Als dann 1857 die erste Bahn Schaffhausen erreichte, verlor der Güterhof seine Bedeutung für den Warenumschlag. 2007/2008 wurde das Gebäude total renoviert und in ein Restaurant und Büros umgebaut. Die letzte Etappe der Ausfahrt führte dem Rhein entlang bis Eschenz. Über Klingenzell erreichten die Seniorinnen und Senioren Erlen um 18.30 Uhr, ziemlich genau nach Fahrplan. Beat Wild, Seniorenvereinigung Erlen

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