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Neuer Anzeiger 24. Juli 2020

Seite 4 NEUER ANZEIGER

Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 24. Juli 2020 BAUGESUCH Bauherr: Breitenmoser Christian, Stuhlen 6, 8583 Donzhausen Grundstück: Parzellen Nrn. 5118/5119/5120/5121, Stuhlen, Donzhausen Bauvorhaben: Terrainveränderung, Projektänderung Auflagefrist: vom 24. Juli bis 13. August 2020 im Gemeindehaus Sulgen. Während der Auflagefrist können Einsprachen schriftlich und begründet an die Baubehörde der Gemeinde Sulgen eingereicht werden. Sulgen, 24. Juli 2020 Baubehörde Sulgen Fischbeizli Fischbeizli 9215 Schönenberg Untermühle 9215 Schönenberg Untermühle Chnusperli Chnusperli für Gross und Klein für Gross und Klein im Fischbeizli, offen jedes im «letzte» Fischbeizli, offen jedes Wochenende im Monat «letzte» Wochenende Freitag ab 19. 00 im Monat /Samstag ab 18. 00 Uhr Freitag ab 19. Sonntag ab 11. 00 /Samstag 00 ab 18. Uhr bis 20. 00 00 Uhr Uhr Sonntag ab 11. 00 Uhr bis 20. 00 Uhr oder für Gesellschaften oder für Gesellschaften ab 12 Personen ab 12 Personen Tel. 071 642 Cornelia 23 Rutz Tel. 071 642 23 09 (Fischbeizli) (Fischbeizli) Tel./Fax 071 642 42 63 Tel./Fax 63 Natel 079 071 314 642 8542 6863 info@fischbeizli.ch Natel 079 | 314 www.fischbeizli.ch 85 68 Wir freuen uns, Sie dieses Wochenende wieder bedienen zu dürfen! dürfen. Chnusperli über d’Gass Offen auf Reservationen! Impressum Redaktion und Verlag: Neuer Anzeiger Steinackerstrasse 8, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01 www.neueranzeiger.ch Redaktion: Hannelore Bruderer, Stv. Monika Wick E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch Abonnemente: Neuer Anzeiger Steinackerstrasse 8, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 90 E-Mail abo@neueranzeiger.ch Inserate und Todesanzeigen: beim Verlag, Tel. 071 644 91 03, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch Herstellung: medienwerkstatt ag, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 91 Erscheinungsweise: Einmal wöchentlich, freitags Abopreise: 1 Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 98.– ½ Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 62.– Probeabo, inkl. E-Paper (4 Wochen): Fr. 10 .– E-Paper-Jahresabo: Fr. 76.– E-Paper-Halbjahresabo: Fr. 48.– E-Paper für Personen aus Bürglen: Fr. 20.– Inserate- und Redaktionsschluss: drei Tage vor Erscheinen um 17 Uhr Lehrabschluss Gratulieren Sie Ihren erfolg reichen Lehrlingen zum bestandenen Lehrabschluss! Wir gratulieren Martina Muster zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Automechaniker. Automechanikerin. Wir wünschen ihm ihr alles Gute. Garage Muster AG, Bürglen Die Sonderseiten erscheint erscheinen im im Neuen Anzeiger am 14. 15. August und 22. 2020. Juli 2016 Inserateschluss: 7. 8. August Juli 2016 2020 Format- und Preisbeispiele: B 54 × H 100 mm 4-farbig: Fr. 203.— 203.– sw: Fr. 154.— B 112 × H 60 mm 4-farbig: Fr. 243.60 244.– sw: Fr. 184.80 B 170 × H 50 mm 4-farbig: Fr. 304.50 305.– sw: Fr. 231.— andere Formate möglich NEUER ANZEIGER inserate@neueranzeiger.ch 071 644 91 00 Lösungswort des Kreuzworträtsels im Neuen Anzeiger vom 17. Juli 2020 SEEUFER NA Grösste Auswahl in der Umgebung Einige Neuheiten warten auf Sie! Auch dieses Jahr verkaufen wir wieder Feuerwerk in grosser Auswahl. Sie können auch ganz ohne Feuerwerk-Prüfung ein riesiges Feuerwerk zünden! Alle unsere Feuerwerkskörper sind frei erhältlich! BAUGESUCH Bauherr/Grundeigentümer: Pro Natura Thurgau, Hofplatz 4, 9220 Bischofszell Grundstück: Parzelle Nr. 686, Opfershofen TG, Lehmgrueb Bauvorhaben: Bau von Amphibientümpel Auflagefrist: 24. Juli bis 12. August 2020 Gemeindeverwaltung EG links, während Büroöffnungszeiten, Anmeldung Bauverwaltung 071 634 81 08 Während der Auflagefrist können Einsprachen schriftlich und be gründet beim Gemeinderat Bürglen, Mühle strasse 2, 8575 Bürglen, erhoben werden. Der Gemeinderat Verkauf: Täglich ab Mittwoch, 29. Juli 2020, bis und mit Samstag, 1. August 2020 Standort: Volg Kradolf, Zentrum 7, 9214 Kradolf Genügend freie Parkplätze sind vorhanden! Pascal & Stephanie Herzog StePa Herzog Fireworks Öffnungszeiten: Von morgens 10:30 Uhr durchgehend bis abends ca. 20:00 Uhr (je nach Witterung). Alles für den 1. August: Grossfeuerwerk in sehr grosser Auswahl, Wimpel, Fahnen, Fahnenketten, Lampions und vieles mehr!

Freitag, 24. Juli 2020 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Kradolf Absolute Perfektion ist nicht das Ziel Kradolf. Während 33 Jahren erteilte die Kradolferin Renate Bruggmann fremdsprachigen Menschen Deutschunterricht. Nicht nur das Lesen von Büchern, auch das Lesen am Computer fördert die Sprachkompetenz. Georg Stelzner Vorweg ein Trost für alle, die mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuss stehen. «Leicht ist es nicht, Deutsch zu lernen. Besonders die Grammatik hat es in sich. Die Konjugation der Verben und die Anwendung der Fälle – das alles ist doch recht schwierig», sagt eine Frau, die es wissen muss: Renate Bruggmann blickt auf eine über drei Jahrzehnte dauernde Tätigkeit als Deutschlehrerin in Weinfelden zurück. Mehrheitlich waren ihre Schüler keine Einheimischen, sondern fremdsprachige Personen, die mitunter auch noch ein neues Alphabet pauken mussten. Anforderungsreicher kann ein Unterricht kaum sein. Die Kradolferin half aber auch Schweizern auf die Sprünge, die mit Lesen und Schreiben Mühe bekundeten. Illettrismus lautet der Fachausdruck für dieses Defizit. Spannende Wortbildungen «Mich reizt jede Sprache, zu der ich einen persönlichen Bezug herstellen kann», verrät Renate Bruggmann. Wenn sie verreise, wolle sie wenigstens die wichtigsten Wörter in der jeweiligen Landessprache kennen. Von ihrem Faible für Sprachen profitierten ganze Heerscharen von Schülern. «Deutsch ist schön», sagt sie und nennt die vielen interessanten Wortbildungen als einen Hauptgrund für ihre Wertschätzung. Zusammengesetzte Wörter faszinierten sie. Das sei ein Charakteristikum der deutschen Sprache. Die These, wonach junge Menschen eine Sprache leichter und schneller lernen würden, bestätigt Renate Bruggmann. Als zusätzlicher Vorteil erweise sich zweifellos das zweisprachige Aufwachsen. Einen Zusammenhang von nationaler Zugehörigkeit und Lernerfolg habe sie nie feststellen können. Eine gewisse Rolle spiele jedoch die individuelle Vorbildung. Toleranz habe sie bezüglich der Aussprache walten lassen. Akzent darf sein Den spezifischen Akzent, der vielen Fremdsprachigen zeitlebens eigen ist, Über drei Jahrzehnte lang brachte Renate Bruggmann Lernwilligen die deutsche Sprache näher. wollte sie nicht ausmerzen. Dieser «Makel» könne sogar einen gewissen Charme haben, meint sie, fügt aber relativierend an, dass entscheidend sei, wofür jemand eine Sprache brauche. «Ich wollte erreichen, dass sich die Lernenden am Ende eines Kurses verständlich machen können und im Alltag mit ihren Sprachkenntnissen gut über die Runden kommen, denn das erleichtert ihnen auch die Integration enorm.» Die absolute Perfektion sei hingegen kein Ziel gewesen. Als Pädagogin war es Renate Bruggmann wichtig, ihren Schülern die Angst vor Fehlern zu nehmen. «Wenn man Spass hat, dann fällt das Lernen leichter», argumentiert sie. Zwang sei kontraproduktiv, Freiwilligkeit ein Schlüssel zum Erfolg. Wenn Fleiss und Talent dann noch mit persönlichem Interesse gekoppelt sind, sei das eine ideale Voraussetzung, um das gesteckte Lernziel zu erreichen. Methoden passen sich an Mit Interesse hat Renate Bruggmann auch stets verfolgt, wie sich die deutsche Sprache und die Methoden des Unterrichts im Laufe der Jahre verändert haben. Am Ende ihrer Berufslaufbahn habe sie das hautnah miterlebt, als im Zuge des Lockdowns plötzlich der Fernunterricht eine zuvor nicht gekannte Bedeutung erlangte. «Bei den Lehrmitteln findet eine gewaltige Entwicklung statt», stellt Renate Bruggmann unter Hinweis auf die immer weiter fortschreitende Digitalisierung fest. Heute sei es aber auch möglich, lustvoller zu lernen als früher. Der Unterricht sei viel stärker auf das Leben der Menschen zugeschnitten. Handy-Sprache stört nicht Dass sich vor allem die junge Generation inzwischen auch in der schriftlichen Korrespondenz häufig im Schweizer Dialekt verständigt und immer mehr englische Begriffe Einzug halten, ist natürlich auch Renate Bruggmann nicht verborgen geblieben. Grossen Schaden würde die deutsche Sprache dadurch aber nicht nehmen, ist die Fachfrau überzeugt. Renate Bruggmann sieht die ganze Thematik recht pragmatisch, wenn sie sagt: «Die Sprache ist etwas Lebendiges und soll es auch bleiben.» Den Computer mag die 63-Jährige ebenfalls nicht verteufeln. Die Leute würden schliesslich auch vor dem Computer lesen. Und beim Lesen, das zusammen mit dem Schreiben heute eine unentbehrliche Basiskompetenz darstelle, lerne man am meisten, erklärt Renate Bruggmann. Zur Person Bild: Reto Martin Renate Bruggmann wurde am 4. September 1956 in Schaffhausen geboren. Seit 1989 wohnt sie mit Ehemann Guido in Kradolf. Ihr politisches Engagement machte die Sozialdemokratin über die Gemeindegrenzen hinaus zu einer bekannten Persönlichkeit. Von 1999 bis 2014 war Renate Bruggmann Gemeinderätin in Kradolf-Schönenberg und von 2000 bis 2015 gehörte sie dem Grossen Rat des Kantons Thurgau an, den sie 2006/07 auch präsidierte. Von 1987 bis Juni 2020 unterrichtete Renate Bruggmann am Weiterbildungszentrum der Schule für Wirtschaft in Weinfelden. (st)

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