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Neuer Anzeiger 24 Februar 2017

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Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 24. Februar 2017 Mit LIFT zur Lehrstelle Manche Jugendliche haben beim Übergang ins Berufsleben Mühe. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. Unser Ziel als Sekundarschule ist es, dass alle Jugendlichen am Ende der Schulzeit den Befang mit einer Anschlusslösung oder einer Lehrstelle verlassen. Mit dem Jugendprojekt «LIFT» unterstützen wir Schülerinnen und Schüler mit einer erschwerten Ausgangslage bezüglich Lehrstellensuche und Berufseinstieg. Das Projekt LIFT unterstützt die Sensibilisierung und die Qualifizierung der Jugendlichen ab der 7. Klasse für die Arbeitswelt. Angesprochen sind Lernende mit herausfordernden Situationen, die Gefahr laufen, den Berufseinstieg nicht zu schaffen. Aus dem Skilager der 7. Klassen Ein wichtiges Kernelement sind wöchentliche Kurzeinsätze in Gewerbebetrieben der Region. An diesen Wochenarbeitsplätzen verrichten die Jugendlichen leichte Arbeiten und sammeln praktische Erfahrungen. Sie räumen Regale ein, erledigen kleinere handwerkliche Arbeiten, helfen im Verkauf oder verpacken Produkte. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den Arbeitsprozess kennen und müssen Verantwortung mittragen. Die jungen Menschen werden von einer Lehrperson und der Schulsozialarbeit auf ihre Einsätze vorbereitet und während der gesamten Projektdauer begleitet. In ergänzenden Trainingsmodulen fördern die Fachpersonen der Sekundarschule gezielt jene Kompetenzen, die in der Arbeitswelt wichtig sind. Die Erfahrungen des Jugendprojektes LIFT in diversen Schulen im Thurgau Am Montag, 13. Februar, ab sieben Uhr trafen die ersten Schüler und Schülerinnen ein. Nach und nach wurde alles im Car verstaut und pünktlich um halb acht Uhr konnten wir losfahren. Schnell und zügig ging es voran und nach knapp zwei Stunden kamen wir in Oberterzen bei unserem Lagerhaus an. Rasch alles ausgeräumt, ging es dann sogleich bei schönsten Bedingungen auf die Piste. Das fantastische Wetter hielt bis Donnerstagabend an. So konnten alle bei angenehmen Temperaturen durch die weisse Pracht kurven, wedeln und carven. Zum Lagerabschluss nahmen die Siebtklässler an einem Skirennen teil. Fabian Keller gewann in der Gruppe der Könner, Kaltrina Ismani bei den Fortgeschrittenen und Haxhere Fetaji bei den Anfängern. Auch die zwei, drei Fussgänger genossen das perfekte Wetter bis Donnerstag, unter anderem auf dem Weg vom Maschgenkamm zum Panüöl. Abends gab es jeweils ein abwechslungsreiches Programm: Montags die FIS-Regeln, das Verhalten bei Lawinen, die regionale Geografie und das Schoggi- Spiel, Spiel und Spass dienstags und mittwochs und am Donnerstag war auch schon die Disco dran. Leider kam der Freitag, 17. Februar, viel schneller als gedacht und dann auch noch total verregnet! Am Berg oben goss es wenigstens nicht so wie in Oberterzen. Trotzdem war der dichte Schneefall und in der ganzen Deutschschweiz zeigen, dass auf diese Weise Jugendliche mit herausfordernden Voraussetzungen nach der obligatorischen Schulzeit eine gute Anschlusslösung finden können. Dank der Referenzen aus den Wochenarbeitsplätzen verbessern die Teilnehmenden zudem ihre Ausgangslage im Hinblick auf die Lehrstellensuche entscheidend. Für die Wochenarbeitsplätze sind wir auf die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gewerbe angewiesen. Erfreulicherweise haben wir für unser Projekt überall offene Türen und Ohren angetroffen. Viele der angefragten Betriebe unterstützen das Projekt LIFT und haben sich bereit erklärt, nach den Frühlingsferien einen betreuten Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Für dieses Engagement bedanken wir uns ganz herzlich. Magnus Jung, Schulleiter dort auch sehr behindernd. So entschieden sich die Leiter, dass wir uns eine Stunde früher als geplant auf den Heimweg machten. So kam es, dass wir schon um halb fünf wieder in Sulgen waren und glücklich, leicht müde und vielleicht auch mit ein bisschen Muskelkater in das erholsame Wochenende gingen. Enesa Rustemi (1NA), Anisha Krumm (1NB) und Gentian Sadiku (1NC) Bildung Volksschulgemeinde Am 7. Februar 2017 wurde über den Zusammenschluss der Primarschulen abgestimmt. Der Antrag wurde in der Primarschule Schönenberg-Kradolf mit 94 Ja zu 0 Nein-Stimmen und an der Schulgemeindeversammlung der Primarschule Sulgen mit 122 Ja zu 14 Nein-Stimmen angenommen. In Götighofen wurde der Antrag mit 24 Ja zu 56 Nein-Stimmen abgelehnt. Am 9. Februar 2017 reichten die Primarschulgemeinden Schönenberg-Kradolf und Sulgen und die Sekundarschulgemeinde Befang den Antrag zur Gründung einer Volksschulgemeinde beim Departement für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau ein. Die Antwort des Departementes ist hängig. Die Gründungsversammlung ist auf den 21. März 2017 terminiert. Sie findet anschliessend an die ordentliche Sekundarschulgemeindeversammlung statt, sofern der entsprechende Entscheid des Departementes bis dahin vorliegt. Sandra Husistein, Aktuarin Sekundarschulbehörde Personelles Sabina Büeler hat ihren Mutterschaftsurlaub anfangs Januar angetreten und wird sich bis Ende Schuljahr ausschliesslich um den Nachwuchs kümmern. Die meisten Lektionen werden vom Befang- Personal abgedeckt. Zusätzlich übernimmt Martin Hirt, ausgebildeter Sportlehrer, einen Teil ihrer Turnlektionen. Wir begrüssen Martina Dickenmann, die anfangs Februar nach ihrem Mutterschaftsurlaub zurückgekehrt ist und bis zu den Sommerferien ein Kleinpensum als Vertretung von Sabina Büeler übernimmt. Anna Denner wird vom 24. April bis 12. Mai 2017 an der Pädagogischen Hochschule Kreuzlingen die obligatorische Weiterbildung im Rahmen der Berufseinführung absolvieren. Als Stellvertreterin wird Nora Schweizer, angehende Sekundarlehrerin, eingesetzt. Sandra Husistein, Aktuarin Sekundarschulbehörde

Freitag, 24. Februar 2017 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 Flötengruppe Berg spielt in Heldswil Heldswil. Die Gruppe «kultur.religion kapelle heldswil» startet ihren diesjährigen Veranstaltungszyklus am Sonntag, 26. Februar, um 17 Uhr mit dem Anlass «Die Flötengruppe Berg spielt auf». Diese Flötengruppe, unter der Leitung von Charlotte Fehr, Mauren, ist ein Ensemble, das sich seit 30 Jahren in unterschiedlicher Zusammensetzung der Flötenmusik verschrieben hat. Mit ihrem Repertoire entführt sie das Publikum in die Zeit des Barocks und der Moderne. Die Texte, die zwischen den Stücken vorgetragen werden, geben dem Konzert eine besondere Note. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten. Anschliessend «feuriges» Zusammensein auf Löpfes Bauernhof, vis-à-vis der Kapelle. (pd) Flötengruppe Berg Bild: pd Die faszinierende Welt der Kräuter Erlen. Unter dem Titel «Faszinierende Kräuter und wilde Kostbarkeiten» führt die Biogärtnerei Neubauer in Erlen an vier Samstagen einen vierteiligen Kräuterkurs durch. Die Teilnehmenden vertiefen sich am ersten Tag in die Vielfalt der Kräuterwelt, lernen die Ansprüche der Pflanzen kennen und üben sich im Anbau und der Pflege. Essbare Wildpflanzen und Wildkräuter stehen am zweiten Kurstag auf dem Programm: vom Kennenlernen auf dem Flurgang bis zur Verarbeitung zu einem speziellen Wildpflanzenmenü. Die Verarbeitung von Kräutern in der Küche steht am dritten Tag im Zentrum. Dazu gehören die Herstellung von Kräutersalzen, -essig, -ölen und -pestos sowie das Dekorieren mit essbaren Blüten. Mit dem Herstellen von Salben und Tinkturen ist der vierte Teil der Kräuterapotheke vor der Haustüre gewidmet. Die Kursdaten der vier Samstage sind wie folgt festgelegt: 8. April, 20. Mai, 19. August, 2. September. Wichtig: Die vier Teile bilden ein zusammenhängendes Kurspaket und können nur als Ganzes gebucht werden. Kosten und Details unter www.neubauer.ch, Kursprogramm. Anmeldung unter E-Mail madlen@neubauer.ch oder Tel. 071 648 13 32. (pd) Kradolf Heldswil Erlen Eisbrecher feiern Premierenerfolg Kradolf. Mit einer gelungenen Premiere der Komödie «Jubel, Trubel, Eitelkeit» ist der Theaterverein Eisbrecher am Freitagabend zur diesjährigen Tournee gestartet. Das Verwirrspiel rund um einen Heiratsschwindler begeisterte das Publikum. Monika Wick Die Begeisterung über den gelungenen Premierenabend im Kirchenzentrum Steinacker war bei den Mitgliedern des Theatervereins Eisbrecher und dem Publikum gleichermassen zu spüren. Das Publikum fühlte sich durch das Stück «Jubel, Trubel, Eitelkeit» bestens unterhalten und Thomas Bichsel, der beim Stück zusammen mit Cosimo Palmitessa Regie führte, bedankte sich für den tosenden Applaus. Die mit viel Wortwitz, Situationskomik und Leidenschaft erzählte Geschichte spielt in den Praxisräumen der Schönheitsklinik Schwanensee. Hier lassen sich all jene behandeln, die über viel Geld oder einen bekannten Namen verfügen. Das Aufeinandertreffen der verschiedenen Charaktere und des Klinikpersonals sorgt für Turbulenzen. Verschrobene Typen Nervosität Cosimo Palmitessa, Regisseur aus Schönenberg Ich bin sehr zufrieden, die Premiere ist trotz grosser Nervosität gelungen. Nervosität gehört dazu, sie wird sich bei den nächsten Vorstellungen legen. (mwg) Lilly König (Jessica Beck) wird vom Schönheitschirurgen Roland Meister (Mike Heim) in der Klinik begrüsst. Bei der Besetzung der neun Rollen haben die Verantwortlichen ein gutes Händchen bewiesen. Norbert Schalk, der den Heiratsschwindler Moritz Engel verkörperte, gelang es, die hinterhältigen und berechnenden Wesenszüge seiner Rolle hervorzuheben. Sein aktuelles Opfer Rosa Schuler, hervorragend gespielt von Katharina Zaiser, entpuppte sich rasch als Publikumsliebling. Bevor sie auch nur einen einzigen Ton gesprochen hatte, sorgte sie lediglich mit dem Fortbewegen ihres fülligen Körpers und dem stetigen Verspeisen von «Schwinsöhrli» für Lacher. Mit ihrer kaltschnäuzigen Art spielte sich Karin Bernold, die in die Rolle der Vorzimmerdame Susanne Kehrer schlüpfte, rasch in die Herzen der Zuschauer. Oftmals waren die grossbusige und mannstolle Adlige Alexia von Falkenstein (Jacqueline Rutishauser) und der verschrobene Künstler Kuno von Kyburg (Markus Schmid) Opfer ihrer verbalen Attacken. «De Papi het gsait», waren die Worte, die am häufigsten über die Lippen der leicht dümmlichen Lilly König kamen, der Tochter eines reichen Imbissbuden-Besitzers. Dank der mehrmonatigen und professionellen Proben ist es auch Mike Heim, Nadine Steiner und Andi Schaad gelungen, ihren Rollen als Schönheitschirurg, Assistenzärztin und Polizist typgerechtes Leben einzuhauchen. Fangemeinde freut sich Grosse Fans der Eisbrecher sind Sibylle und Sven Bini aus Kümmertshausen. «Wir haben sicher schon zwanzig Stücke gesehen. Alle waren sehr lustig», erklärte das Ehepaar. Dreimal sass die neunjährige Jasmin Hagen aus Schönenberg schon im Publikum. «Dieses Mal hat mir Frau Kehrer am besten gefallen. Sie war so frech», begründete das Mädchen. Diese Meinung teilte Claudia Stäheli aus Sulgen. «Susanne Kehrer hatte die besten Sprüche drauf», fand sie. Weitere Vorstellungen: Freitag, 24. Februar, 20 Uhr, Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, Sonntag, 26. Februar, 14 Uhr, jeweils im Mehrzwecksaal Erlen. Harmonie Bild: mwg Karin Bernold, Schauspielerin aus Donzhausen Das Publikum war von Anfang an dabei, wir konnten es in unseren Bann ziehen. Die Leute spüren, dass wir ein harmonisches Team sind. (mwg)

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