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Neuer Anzeiger 24 Dezember 2014

Neuer Anzeiger 24 Dezember

Götighofen, Seite 3 Baustelle Langsam nimmt der Umbau des alten Schulhauses Götighofen zum Mehrfamilienhaus Gestalt an. Familien mit schulpflichtigen Kindern sollen dort einziehen. Sulgen, Seite 5 Laufstrecke 420 Teilnehmer verzeichnete der Lauf-Cup am Sonntag in Sulgen. Dabei liefen die Schnellsten bei den Frauen und den Männern neue Streckenrekordzeiten. Erlen, Seite 8 Ferienanfang Bei schon fast frühlingshaften Temperaturen fand am letzten Freitag das Weihnachtssingen der Schule Erlen statt. Der Anlass war gut besucht. Mittwoch, 24. Dezember 2014, Nr. 51, 23. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Darf uns Jesus in die Quere kommen? Heiligabend – für viele ist eine strenge Zeit zum Stillstand gekommen. Der Weihnachtsverkauf hat von manchen viel gefordert. Nun wäre mal Ruhe angesagt, doch die Feierlichkeiten stehen an. Wieder steht manches an und jetzt sollten wir noch die Menschwerdung Gottes feiern? Das steht irgendwie quer zu unserem Alltag. Unser Jahreslauf ist fest eingeteilt. Mit wenigen Ausnahmen läuft der Alltagswagen auf eingefahrenen Gleisen. Nichts darf da in die Quere kommen. Wir sind gefordert, uns auf sein Handeln einzustellen (K)Ein Platz für Jesus? Welche Antwort geben wir? Wir meinen das so. Für Gott, der im Geschehen gehandelt hat, an das wir in diesen Tagen denken, sieht die Sache anders aus. Der Apostel Paulus sagt rückblickend auf die Ereignisse rund um die Geburt Jesu: «Aber zu der von Gott festgesetzten Zeit sandte er seinen Sohn zu uns» (Galater 4, 4). Dieser Zeitpunkt war nicht in menschliches Ermessen gestellt. Es war Gottes freie Entscheidung zu handeln. Das kam damals schon einigen quer in ihre Pläne. Es ist nicht an Gott, sich nach unseren Plänen zu richten, sondern wir sind gefordert, uns auf sein Handeln einzustellen. Damals lebten zwei junge Leute, Maria und Josef, schlicht und gottesfürchtig. Sie fanden sich, liebten sich und wollten bald heiraten. Für sie kam die Botschaft des Engels über die Geburt des Erlösers total quer in den Zeitplan. Während Maria erstaunlich reagierte, hatte Josef mit allem seine Mühe. Er wollte sich aus dem Staub machen. Gott liess dies nicht zu. Gehorsam gingen sie diesen herausfordernden Weg und wurden so zu einzigartigen Werkzeugen Gottes in dieser Welt. Damit die Geburt des Messias auch am richtigen Ort stattfinden konnte, musste sich ein ganzes Volk auf die Beine machen. Sich im Geburtsort in eine Liste eintragen lassen, war damals nicht bequem digital möglich. Man musste persönlich erscheinen, egal wie lange die Reise war. Das kam auch manchen quer in ihre Pläne. Aber Gott hat gehandelt. Gottes Handeln folgt göttlichen Gesetzen, nicht menschlichen Vorstellungen. Für sie war die unsichtbare Welt real Weit im Osten des Geburtsortes Jesu lebten Gelehrte, deren Beruf es war, den Lauf der Gestirne zu beobachten und zu deuten. Für sie war die unsichtbare Welt real. Sie liess Gott einen Stern sehen, den sie eindeutig dem neugeborenen König der Juden zuordneten. Diesen König wollten sie anbeten. Darum reisten sie dem Stern folgend nach Westen. Am Königshof von Herodes angekommen, versetzte ihr Wunsch den Königshof in ängstliche Aufregung. Ein neuer König, das ist Konkurrenz, die ausgeschaltet werden muss. Das Handeln Gottes steht ganz quer zu dem, was sich Herodes vorgestellt hat. Die Ratlosigkeit am Königshof wurde geklärt durch die prophetische Schrift, die den Weg zum neugeborenen König wies. Es waren nicht die Sterne, die den Weg zeigten, sondern Gottes Wort und das wies die Weisen zu Jesus Christus, dem sie ihre Anbetung brachten. Herodes, der vorgab, diesen König auch anbeten zu wollen, hegte Mordpläne, so sehr kam ihm Jesus in die Quere. Sein Plan ging aber nicht auf, er rechnete nur mit seiner List, nicht aber mit Gottes Macht. Was nun in kurzen Zügen skizziert wurde, kann in der Bibel nachgelesen werden in Matthäus, Kapitel 1 und 2, und in Lukas, Kapitel 1 und 2. Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins 2015! Bild: Martin Leicht LANDI Mittelthurgau Hauptstrasse 1 8584 Leimbach 071 / 644 90 50 Wer die Texte liest, merkt, dass die Ereignisse von damals in einem grossen Gegensatz stehen zu dem, was wir heute in der Weihnachtszeit erleben. Damals war nichts zu spüren von Lichterglanz und Stimmung. Was Gott zu unserer Erlösung in Gang setzte, stand quer zu den täglichen Tätigkeiten der Menschen bis hinauf in die politischen Etagen. Gott hat gehandelt und uns den Erlöser, Jesus Christus, geschenkt Gott hat nicht gefragt, ob der Zeitpunkt für sein Handeln den Menschen genehm ist. Gott hat gehandelt und uns den Erlöser, Jesus Christus, geschenkt. Gott wurde Mensch. Kein anderer Gott, den Menschen auf dieser Welt verehren, hat Vergleichbares getan. Lassen wir es zu, dass uns Jesus Christus auch heute begegnen kann, selbst wenn seine Botschaft quer in unser Leben kommen sollte? Die Prioritäten, die wir für unser Leben setzen, werden entscheiden, ob wir dazu bereit sind. Wenn es uns bloss noch um Materielles und Genuss geht, wird Jesus Christus immer quer zu diesem Denken stehen. Jesus lässt uns keinen Zweifel darüber, was in Gottes Augen wirklich zählt. Jesus sagt: «Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren?» (Mt 16, 26). Die Weihnachtstage bieten sich an, über den wahren Grund der Geburt Jesu nachzudenken. Unser Erlöser ist gekommen, um uns durch sein Wirken das wahre Leben zu geben. Er drängt es nicht auf, er bietet es an. Martin Leicht, Freie Evangelische Gemeinde Sulgen GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: Heer Druck AG, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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