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Neuer Anzeiger 24. April 2020

Seite 4 NEUER ANZEIGER

Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 24. April 2020 Bestattung Politische Gemeinde Kradolf-Schönenberg Amtliche Todesanzeige Gestorben: Sonntag, 12. April 2020 Gary Krasnici ledig von Basel BS wohnhaft gewesen in Kradolf- Schönenberg, Schönenberg an der Thur Geboren: 17. Oktober 1985 Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Kradolf-Schönenberg Bestattung Politische Gemeinde Kradolf-Schönenberg Amtliche Todesanzeige Gestorben: Montag, 20. April 2020 Vronie Stucki-Thalmann verwitwet von Oberdiessbach BE wohnhaft gewesen in Kradolf- Schönenberg, Buhwil, mit Aufenthalt in Schönenberg an der Thur Geboren: 2. Oktober 1925 Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Kradolf-Schönenberg TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG «Es gibt eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben – es ist Erlösung.» Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Freund Karl Schneider 8. Mai 1941 bis 17. April 2020 Ruhig und friedlich durftest du nach kurzer, aber schwerer Krankheit einschlafen. Wir sind dankbar, dass du vieles in deinem reich erfüllten Leben sehen und erleben durftest. Wir bedanken uns bei allen, welche Karl in den letzten Wochen liebevoll betreut und unterstützt haben. In stiller Trauer und Dankbarkeit: – Evelyne und Patrick Ruchti-Schneider mit Alex und David – Andreas Schneider – Susanna Schneider – Geschwister, Verwandte und Freunde Auf Wunsch von Karl wird auf eine Beerdigung verzichtet. Die Asche wird im engsten Familienkreis der Natur übergeben. Traueradresse: Andreas Schneider, Bürglenstrasse 1, 8584 Opfershofen Es werden keine Traueranzeigen verschickt. Wer in Gedenken an Karl etwas Gutes tun möchte, möge die Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9, IBAN 95 0900 0000 3000 4843 9 berücksichtigen. Impressum Redaktion und Verlag: Neuer Anzeiger Steinackerstrasse 8, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01 www.neueranzeiger.ch Redaktion: Hannelore Bruderer, Stv. Monika Wick E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch Abonnemente: Neuer Anzeiger Steinackerstrasse 8, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 90 E-Mail abo@neueranzeiger.ch Inserate und Todesanzeigen: beim Verlag, Tel. 071 644 91 03, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch Herstellung: medienwerkstatt ag, 8583 Sulgen Tel. 071 644 91 91 Erscheinungsweise: Einmal wöchentlich, freitags Abopreise: 1 Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 98.– ½ Jahr, inkl. E-Paper: Fr. 62.– Probeabo, inkl. E-Paper (4 Wochen): Fr. 10 .– E-Paper-Jahresabo: Fr. 76.– E-Paper-Halbjahresabo: Fr. 48.– E-Paper für Personen aus Bürglen: Fr. 20.– Inserate- und Redaktionsschluss: drei Tage vor Erscheinen um 17 Uhr Was tun im Trauerfall? Wir beraten Sie bei Todesanzeigen und Danksagungen: Bei Todesfällen tauchen viele Fragen auf. Eine wichtige dabei ist die Gestaltung der Traueranzeige. Mit Ratschlägen und Gestaltungsvorlagen stehen wir Ihnen zur Seite. Bitte geben Sie die Todesanzeige erst dann auf, wenn das Datum der Abdankung und der Ablauf der Beerdigung festgelegt sind. Bitte klären Sie ab, wer unter den Trauernden aufgeführt werden soll. Die Todesanzeige sollte mit einer Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson für Rückfragen versehen sein. Folgende Informationen sollten in einer Todesanzeige aufgeführt werden: • Vorname, Name und gegebenenfalls der Geburtsname (Mädchenname) der verstorbenen Person • Erreichtes Alter (Datum der Geburt und der Todestag) • Wohnort der verstorbenen Person • Leidtragende (Ehegatte, Kinder und deren Familien, Eltern) • Zeit und Ort der Beerdigung und der Abdankung • Soll eine Institution bedacht werden? • Soll der verstorbenen Person mit Blumenschmuck gedacht werden? Annahmeschluss: Spätestens ein Tag vor Erscheinen um 9 Uhr NEUER ANZEIGER inserate@neueranzeiger.ch 071 644 91 00 NA

Freitag, 24. April 2020 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Trockenheit: Die Situation verschärft sich Frauenfeld. Verschiedene Fachexpertinnen und Fach experten aus dem Amt für Umwelt, dem Forstamt, dem Amt für Bevölkerungsschutz und Armee, dem Landwirtschafts amt, dem Feuerschutzamt, der Kantonspolizei, der Jagd- und Fischereiverwaltung sowie dem Informationsdienst haben sich am Montag getroffen und die Lage bezüglich Trockenheit im Kanton Thurgau analysiert. Die Fliessgewässer im Kanton Thurgau führen schon auffällig früh im Jahr wenig Wasser, da in den höheren Lagen wenig Schnee liegt und es in den vergangenen Wochen kaum geregnet hat. Das aufgelaufene Niederschlagsdefizit konnte über den vergangenen Winter nicht kompensiert werden. Die Böden sind sehr trocken, die Landwirte sind bereits jetzt zur Bewässerung gezwungen. Auch die Waldböden sind sehr trocken, vor allem im Bereich offener Flächen. Die Waldbrandgefahr wird als erheblich (Stufe 3 von 5) eingestuft. Obwohl es bereits in den vergangenen Jahren sehr trocken war, sind die Grundwasserstände derzeit normal. Beim Feuern im Freien gelten weiterhin Verhaltensregeln. So dürfen Grillfeuer nur in offiziellen, befestigten Feuerstellen entfacht werden. Bei starkem Wind soll ganz auf das Feuern im und am Wald verzichtet werden. Feuer in Feuerstellen sind vor dem Verlassen zwingend zu löschen. Ein Feuerverbot ist noch nicht angezeigt. Wasserentnahmen aus Flüssen sind derzeit ebenfalls noch möglich. Bislang waren noch keine Notabfischungen nötig. Bleibt der Regen weiter aus, werden solche unumgänglich. Dann ist auch ein Wasserentnahmeverbot nicht auszuschliessen. Der Fachstab Trockenheit beobachtet die Lage weiter und wird falls nötig über allfällige Massnahmen orientieren. (pd) Schönenberg Frauenfeld Ein Blick in die Vergangenheit Schönenberg. Für Geschichte hat sich Guido Stutz schon immer interessiert. Seine Texte über das Leben in der Ortschaft Schönenberg gibt es jetzt in Buchform unter dem Titel «Schönenberg in Geschichte und Gegenwart». Hannelore Bruderer Für den ehemaligen Lehrer aus Kradolf ist das Durchforsten von Archiven vor allem eine Beschäftigung, der er im Winter nachgeht. Im Sommer zieht es ihn nach draussen. Velo fahren steht dann im Vordergrund. Obwohl sich Guido Stutz immer schon für Geschichte interessierte, war es ein Dokument aus der eigenen Familie, das den Sekundarlehrer dazu brachte, nach seiner Pensionierung mit dem Dokumentieren verflossener Zeiten zu beginnen. «Unsere Familie hat einen Kaufbrief für unseren Bauernhof im Hinterthurgau aus dem Jahr 1737 aufbewahrt. Weil ich wissen wollte, was darin steht, musste ich erst lernen, alte Handschriften zu entziffern.» Weiler mit Vergangenheit Guido Stutz macht die Geschichte Schönenbergs wieder lebendig. Das Stöbern in alten Dokumenten habe einen besonderen Reiz, sagt er. «Es gibt immer etwas zu entdecken.» So zum Beispiel, dass der Weiler Hüttenswil östlich von Heldswil einst der Hauptort eines Niedergerichts war. Der Auslöser, wieso sich Guido Stutz als Erstes in seiner Wohnregion mit diesem kleinen Ort beschäftigte, war recht trivial. «In meiner Zeit als Lehrer war mir aufgefallen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die aus dem Weiler Hüttenswil kamen, den Familiennamen Niklaus trugen. Das weckte mein Interesse», sagt er. Quellen für seine Nachforschungen über die Geschichte Schönenbergs liefern unter anderem Ortsarchive, das Thurgauer Urkundenbuch, das Staatsarchiv in Frauenfeld und das Stiftsarchiv in St. Gallen. Einige seiner Texte über die Geschichte Schönenbergs hat Guido Stutz dem Neuen Anzeiger zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Arbeit wird wertgeschätzt Seine Anfrage bei der Gemeinde für eine Zusammenfassung seiner Nachforschungen in Buchform ist gut aufgenommen Das Paperback «Schönenberg in Geschichte und Gegenwart» zeigt auf 178 reich bebilderten Seiten die Entwicklung des Dorfes von der Zeit der bischöflich-konstanzischen Herrschaft bis zur Neuzeit. An das Dorfleben im letzten Jahrhundert erinnern Erzählungen verschiedener Dörfler und viele worden. «Wir bringen diesem Projekt eine grosse Wertschätzung entgegen, gibt es doch mit vielen herrlichen Episoden einen Einblick in unsere Geschichte», sagt Gemeindepräsident Heinz Keller. Das Buch eigne sich auch als Geschenk für Jubilare. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Politische Gemeinde Kradolf-Schönenberg, die Bürgergemeinde Kradolf-Schönenberg und die Thurgauer Kantonalbank konnten 150 Exemplare gedruckt werden. Bezug im Dorfladen und bei der Verwaltung Bild: hab alte Fotos. Einheimische erinnern sich vielleicht an Bekanntes, Zugezogene erfahren einiges mehr über ihre Wohngemeinde. Exemplare können ab sofort auf der Gemeindeverwaltung und im Dorfladen Schönenberg zu einem vergünstigten Preis von 20 Franken (solange Vorrat) bezogen werden. (hab) Schon früh im Jahr führt die Thur wenig Wasser. Archivbild: hab Auszug aus «Schönenberg in Geschichte und Gegenwart» Die Morgensuppe Nebst dem Brauch des Augstenbrotes, das zur Erntezeit an Bedürftige abgegeben wurde, findet sich in Gerichtsprotokollen auch ein anderer Brauch, der sich im Mittelalter in der Region grosser Beliebtheit erfreute. Anlässlich einer Gerichtssitzung im Frühling 1679 in Hüttenswil, einem Weiler zwischen Heldswil und Zihlschlacht, klagte Hans J. Huber, «dass J. in seinem Haus eine Morgensuppe gehalten und von ihm dazu Wein und Most gegeben worden sei». Die dabei verwendete «Kannte» (Kanne, meist aus Zinn) sei aber verschwunden und er wolle sie wiederhaben oder man müsse sie ihm bezahlen. An Hochzeiten wurde die Morgensuppe im Haus des Bräutigams oder der Braut den Angehörigen und Gästen gereicht, bevor diese sich zu Fuss oder mit Pferdegespannen auf den oft langen Weg zur Kirche machten. Sie bestand ursprünglich aus Suppe und Fleisch, dann kamen aber auch andere Beilagen dazu. Man suchte sich schon damals gegenseitig zu übertreffen. Dazu wurde Wein, Most und Schnaps angeboten. Manche Gesetze der weltlichen oder kirchlichen Obrigkeit richteten sich im Laufe der Zeit gegen diesen Brauch, weil er oft ausartete und einige Gäste «mit Wein angefüllt», manche zu spät oder gar nicht in der Kirche erschienen. Die Morgensuppe war aber auch in Bädern beliebt, wo sie zur «Wellness» gehörte. Guido Stutz

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