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Neuer Anzeiger 22 Juli 2016

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Seite 6 NEUER ANZEIGER

Seite 6 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 22. Juli 2016 Sulgen Brunch im Ma sfeld 1. August 2016 von 9.00 bis 13.00 Uhr im Maisfeld in Buchackern www.brunch-im-maisfeld.ch Tickets nur online im Vorverkauf erhältlich Der Kirchenchor Sulgen besichtigt die Stadt Solothurn. Ausflug nach Solothurn Bild: pd Wir suchen per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung einen Teilzeitmitarbeiter für das Hauswarteteam (50 %) Das Aufgabengebiet umfasst: – Reinigung der Räumlichkeiten und Anlagen – Pflege und Unterhalt der Aussenanlagen – Wartung der technischen Anlagen – kleinere Unterhaltsarbeiten und Reparaturen – Aufsicht bei Abend- und Wochenendveranstaltungen Wir erwarten: – abgeschlossene Berufsausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ oder handwerkliche Grundausbildung – selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise – Verantwortungsbereitschaft und Belastbarkeit – Teamfähigkeit – Bereitschaft zur Weiterbildung – offener Umgang mit Kindern, Jugendlichen, Lehrpersonen und Vereinen – Bereitschaft für Abend- und Wochenenddienst – Idealalter: 30 bis 40 Jahre Aufgrund der Aufgabenbereiche bevorzugen wir einen Mann. Wir bieten: – selbstständige Aufgaben- und Verantwortungsbereiche – zeitgemässe Anstellungsbedingungen – der Ausbildung und Erfahrung entsprechende Besoldung Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Schulpräsident Heinz Leuenberger, Tel. 071 210 06 71. Ihre schriftliche Bewerbung erwarten wir gerne bis 15. August 2016 an: Schule Erlen, Heinz Leuenberger, Präsident, Hauptstrasse 84, Postfach, 8586 Erlen Sulgen. Mitten in diesem berühmtberüchtig nassen Frühsommer wagten sich die Mitglieder des evangelischen Kirchenchors Sulgen trotz schlechter Wetterprognose auf die zweitägige Vereinsreise. Mit dem Car wurden die Sängerinnen und Sänger Richtung Westen chauffiert. Nach einem Kaffeehalt im Romantikhotel «Drei Sterne» in Brunegg ging es ins idyllisch an der Aare gelegene Altreu. Als eines von 13 offiziellen Storchendörfern Europas kehren dort rund 30 Brutpaare jeden Frühling zu ihren Nestern zurück oder bleiben sogar auch über den Winter. Magische Zahl 11 Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Solothurn, wo die Kirchenchörler eine Altstadtführung unter der Leitung der engagierten Führerin Carmen Niederberger erleben durften. Für Solothurn sei die Zahl elf von zentraler Bedeutung, erklärte sie. So zählt Solothurn elf Brunnen, elf Zünfte und ist als elfter Kanton in den Bund der Eidgenossenschaft eingetreten. Wen wunderts, dass die 33 Reisenden des Kirchenchores genau 33 Treppen zur St.-Ursen-Kathedrale hochstiegen. Das frühklassizistische Werk aus Kalkstein des Architekten Gaettano Matteo Pesoni, erbaut von 1762 bis 1773, beeindruckt mit seiner Grösse und Schönheit. Auch die Akkustik liess nichts zu wünschen übrig, als der Chor sie mit einem Lied prüfte. Mit einem wunderbaren Abendessen über den Dächern Solothurns im Restaurant Roter Turm fand der Tag seinen gelungenen Abschluss. Am nächsten Morgen wanderte die Reisegruppe gemeinsam mit Theres Utzinger durch die legenden- und geschichtsträchtige Verenaschlucht. Bereits im 18. Jahrhundert wurde der Weg zu einem Landschaftsgarten umgebaut und diente damals schon als Naherholungsgebiet der Solothurner. Im Norden öffnet sich die Schlucht zu einer Lichtung, dort befindet sich die Verenakapell und Eremitenklause. Die mit Skulpturen dargestellten Szenen wie der Garten Getsemane, die Magdalenengrotte und das Grab Jesu dienten früher insbesondere Analphabeten zum besseren Verständnis der Bibel. Hinter der Martinskapelle aus dem 12. Jahrhundert soll die heilige Verena im vierten Jahrhundert in einer Höhle gelebt haben. Ihr ist die gegenüberliegende Verenakapelle gewidmet, welche in den Fels hinein gebaut wurde. Dort findet man auch das gerademal handbreite Verenaloch, ein Kraftort aussergewöhnlicher Stärke. Dort habe sich einst Verena bei einer Flut festhalten und retten können. Nachdem die Sängerinnen und Sänger das Innere der Martinskapelle mit ihren wunderschönen Fresken besichtigen durften, begaben sich alle in die Verenakapelle, um ein paar Lieder erklingen zu lassen. Hausberg Weissenstein Während eines beschwingenden Apéros im Restaurant Einsiedelei, erzählte Theres Utzinger von der legendenumwobenen Gestalt der heiligen Verena. Anschliessend ging die Reise weiter mit der Luftseilbahn zum Weissenstein, wo das Mittagessen serviert wurde. Zur Freude aller riss die Wolkendecke auf und ermöglichte einen herrlichen Ausblick ins Aaretal. Zu Fuss oder per Luftseilbahn ging es am späteren Nachmittag zurück zum Car. Just da setzte strömender Regen ein. So traf die Reisegruppe am Abend rundum zufrieden und weitgehend trocken in Sulgen ein. Ursi Haas, Evangelischer Kirchenchor Sulgen

Freitag, 22. Juli 2016 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 7 www.asvbuerglen.ch Farben-Fachgeschäft für Profis und Hobby-Maler Stockenstrasse 9 8575 Bürglen FARBEN WERKZEUG FACHBERATUNG Tel. 071 634 60 80 Fax 071 634 60 88 Inserate-Entwurf (auf 54 x 55 mm verkleinern) Für ASV-Bürglen Vereinsnachrichten im Neuen Anzeiger Sulgen Erscheinungsdaten: 2. Inserat im Jahr danach alternierend mit Malergeschäft E. Baumann AG ASV Bürglen wird am Eidgenössischen Armbrustschützenfest Dritter! Mit einundzwanzig Schützen, und damit einer der grössten Sektionen, nahm der ASV Bürglen die letzten beiden Wochen am Eidgenössischen Armbrustschützenfest im Zürcher Albisgüetli teil und holte trotz teilweise schwierigen Bedingungen den dritten Rang in der Sektionswertung. Tobias Moser Die Sektionswertung gewonnen haben die Armbrustschützen Emmental vor der ASG Zug. Mit einem Schnitt von 57.571 sicherte der ASVB sich ganz knapp einen Platz auf dem Podest vor Rümlang mit 57.568 Punkten. Die drei Bürgler Gruppen belegten die Ränge 16, 49 und 60 von 102 angetretenen Gruppen. Insgesamt holten die Bürgler vier Festmeisterschaftsauszeichnungen und zahlreiche Kränze. Brüschweiler vorne dabei Für unseren Spitzenschützen Joel Brüschweiler ging es dabei um noch mehr. Er belegte an den Schweizermeisterschaften die Ränge 27 (kniend), 5 (stehend) und 8 (Kombination). Ihm gelang ebenso die Qualifikation für den Schützenkönigausstich, das grosse Finale, wo er den elften Platz erreichte. Im Rahmen dieses Festes wurde auch die Europameisterschaft 2016 ausgetragen, an der Joel Brüschweiler als Kadermitglied ebenfalls antreten durfte. Letztes Jahr noch in der Kategorie U23, schiesst er nun bei der Elite mit. Auf die 30-Meter- Distanz holte er sich im Stehend-Anschlag die Bronzemedaille, punktgleich mit der Siegerin! Kniend landete er auf Rang sechs. Im anschliessenden Finale zeigte er nochmals eine solide Leistung und verbesserte sich auf den zweiten Schlussrang und holte damit die Silbermedaille. Eine beachtliche Bilanz; insbesonders, da Joel Brüschweiler das erste Jahr bei der Elite antritt. Der ASV Bürglen gratuliert ihm herzlich zu einem weiteren erfolgreichen Grossanlass. Die vollständigen Ranglisten sind wie immer auf www.easv.ch zu finden. Empfang am 1. August Im Rahmen der 1.-August-Feierlichkeiten der Gemeinde Bürglen wird der ASV um 11 Uhr offiziell empfangen. Die Schützen freuen sich auf zahlreiche Besucher dieses Anlasses. Bürglen Zu Gast beim «Nabada» in Ulm Fortsetzung von Seite 5 Mit seinen zwei Teilen, die zusammen 18 Meter lang, 2,5 Tonnen schwer und drei Meter hoch sind, wurde für den Transport ein Tieflader benötigt. Über die Formalitäten für die Ausfuhr sei er fast verzweifelt, sagt Sacha Thür. So sei es nicht möglich gewesen, das Floss nach Ulm zu überführen und von dort direkt weiter nach Unteruhldingen, wo die Flösser am nächsten Wochenende eine der Attraktionen am Hafenfest sind. «Das Floss muss zuerst wieder zurück in Schwörmontag Der Schwörmontag ist Ulms höchster Feiertag. In der ganzen Schwörwoche finden verschiedene Veranstaltungen und Konzerte statt. Das «Nabada» am Schwörmontag ist der Höhepunkt zum Abschluss des Volksfestes. (hab) die Schweiz», erklärt Thür. «So müssen wir das Floss in Moos erst wieder abladen. Am nächsten Wochenende werden wir es mit dem Traktor dann nach Bottighofen schaffen und von dort, gezogen von einem Schiff, über den See setzen.» Einfacher als gedacht verlief jedoch der Ablad in Ulm, wo im Gegensatz zum Mammut Flossrennen in Kradolf kein Kran zur Verfügung stand. «Der Chauffeur hat sein Handwerk verstanden und den Lastwagen so nah wie möglich an den Einwässerungsort gefahren. Dann haben ganz viele Ulmer spontan angepackt und unser Floss abgeladen. Die Leute sind sehr herzlich hier», sagt Thür. Diese Herzlichkeit hätten die 13 mitgereisten Mitglieder des Flossclubs am Festwochenende an vielen Orten in der Stadt erfahren. «Wir haben das Programm aber auch bewusst nicht überladen, damit wir genügend Zeit für Geselligkeit hatten.» Kurz vor 16 Uhr strömen immer noch mehr Menschen an die Donau und suchen sich einen Platz mit Sicht auf den Fluss. «Du, hocksch du hier noch ein Weilchen? Kansch du auf meine Tasche aufpasse? Ich möcht was zum Trinke hole», fragt eine Wildfremde und verschwindet in der Menge. Bevor sie wieder mit einem Becher in der Hand zurückkommt, dauert es ein bisschen. Die Tasche ist noch da, gleich mehrere Augenpaare haben dafür gesorgt. Höhepunkt des Vereinsjahrs Auf dem Floss der Wasserflöh lässt sich niemand von dem hektischen Treiben um sie herum anstecken. Am langen Tisch zwischen Fondue-Caquelon und schweigenden Appenzellern sitzen auch Christoph Holenstein und Günter Wolf. Sie fahren mit den Mooser Flössern mit. «Mit dieser Gegenleistung für unsere Einladung haben wir schon gerechnet», lacht Günter Wolf. Offiziell wird das Nabada mit Böllerschüssen eröffnet. Aber bereits vor dem grossen Knall ist auf dem Fluss die Hölle los. Auf allem was schwimmt lassen sich die Teilnehmenden den Fluss hinuntertreiben. Eine Gruppe hat sich aufblasbare Schwäne beschafft und gondelt im Schwarm die Donau hinab. Ein junger Mann liegt entspannt mit einer Flasche Bier in der Hand auf einer Luftmatratze, zu seinen Badeshorts trägt er eine wärmende Wollmütze. Kriegerisch geht es zwischen zwei grösseren Gummibooten zu und her. Die Flussschiffer versuchen sich mit Wasserpistolen gegenseitig den Garaus zu machen. Dabei kommen sie einem der immer noch vertäuten Themenschiffe zu nahe. Die dortige Besatzung kühlt die hitzigen Gemüter mit einigen Eimern voll kaltem Donauwasser. Es sind so viele Menschen und Schwimmuntersätze auf dem Fluss, dass man kaum noch Wasser sieht. Nach und nach legen auch die Themenschiffe ab. Das Floss aus der Schweiz zieht erneut viel Aufmerksamkeit auf sich, den «Appenzellern» wird zugewunken und Beifall geklatscht. «Der Auftritt in Ulm war das Highlight des Vereinsjahres», fasst Sacha Thür kurz und bündig zusammen.

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