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Neuer Anzeiger 2. März 2018

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Seite 6 NEUER ANZEIGER

Seite 6 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 2. März 2018 Frauenfeld Erlen Familien begeben sich auf Schatzsuche im Schloss Frauenfeld Frauenfeld. Seit jeher begehren Menschen kostbare Schätze. Nicht selten haben sie zu Zwist und Ungemach geführt, sie können aber auch Zeichen für Liebe und Hingabe sein. Auch Museen haben ihre Schätze. Sie sind exquisit, auch wenn ihr Wert nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist. Morgen Samstag, 3. März, um 14 Uhr begeben sich Familien im Historischen Museum Thurgau auf eine Schatzsuche der besonderen Art. Meist sind es die unscheinbaren Dinge, welche die interessantesten Geschichten erzählen. Auf Schatzkarten weisen den Weg zum kostbaren Fund. Bild: pd der Schatzsuche im Schoss Frauenfeld schärft Kulturvermittlerin Ira Werner den Blick für die Schätze aus der Vergangenheit. Die Familien erkunden Kostbarkeiten aus früheren Zeiten, kreieren Schatzkarten und versuchen zu ergründen, was einen persönlichen Schatz so wertvoll macht. Die Platzzahl ist beschränkt, Anmeldung unter www.museum-fuer-kinder. tg.ch oder Tel. 058 345 73 80. Die Kosten betragen 18 Franken pro Familie (max. zwei Erwachsene und drei Kinder) oder fünf Franken pro Einzelperson. (pd) Nachruf Hans Signer – harte Arbeit und unermüdlicher Tatendrang Am Freitag, 12. Januar, ist Hans Signer im 86. Lebensjahr im Alters- und Pflegeheim Amriswil gestorben. Eine Woche später ist er unter grosser Anteilnahme von Freunden, Mitarbeitern und einem grossen Teil der Bevölkerung in der Kirche Sulgen verabschiedet worden. Ein aussergewöhnliches und erfolgreiches Leben ist zu Ende gegangen. In Ennetaach bei Erlen ist in den letzten fünfundsechzig Jahren, quasi aus dem Nichts, ein vorbildlich ausgebauter Metallverarbeitungsbetrieb, ausgestattet mit modernsten Maschinen in einem imposanten Industriegebäude, entstanden. Den Grundstein dafür schuf der Kleinbauernsohn Hans Signer. Hans Signer wurde am 12. April 1932 als viertes von sechs Kindern in Ennetaach geboren. Er war neben den fünf Schwestern sozusagen der Hahn im Korb. Wahrlich eine grosse Familie für einen Kleinbauernbetrieb mit vier Kühen, damals, knapp vor und während des zweiten Weltkrieges. Trotzdem erlebten die Kinder eine harte, aber auch schöne Jugendzeit. Hans war kein besonders guter Schüler. Als es um die Berufswahl ging, spürte er andere Talente in sich, als den elterlichen Bauernbetrieb zu übernehmen. Er setzte sich bei seinem Vater durch, statt einer landwirtschaftlichen Lehre einen technischen Beruf zu erlernen. So trat er 1949 bei der Elektrofirma Bürgisser in Erlen eine Lehre als Elektroinstallateur an. Es war ein guter Entscheid. Eugen Fahrni beschrieb in seiner Broschüre zum 50. Firmenjubiläum der Firma Signer AG diese Lehrzeit wie folgt: «Er fiel als äusserst begabter und neugieriger Lehrling auf. Er wollte einfach alles wissen. Keine Arbeit war ihm zu viel. Gegen Ende der Lehrzeit reparierte er im Auftrag der Firma Bürgisser oft bis in alle Nacht hinein Elektroapparate. Es gab kaum ein Gerät, das er nicht in- und auswendig kannte und reparieren konnte.» Er schloss die Lehre mit Auszeichnung ab. Diese guten Voraussetzungen ermutigten Hans, sich schon früh selbstständig zu machen. In der Schweiz und in ganz Europa herrschte in den 1950er-Jahren eine allgemeine Aufbruchstimmung. Am 13. Juni 1953 gründete er 21-jährig die Einzelfirma Hans Signer. Als gelernter Elektriker begann er nun die Entwicklung und Herstellung von elektrothermischen Apparaten wie zum Beispiel Rippenrohr-Heizkörper, Dosenwaschanlagen und Lackeinbrennöfen. Ein altes Schützenhaus, das damals als erste «Bude» diente, wurde für die immer umfangreicheren Einbrennöfen bald einmal zu klein. Auf dem grossen familieneigenen Grundstück entstand eine Liegenschaft. Dieser ersten Bauetappe sollten noch viele weitere folgen. Ein Glücksfall war seine baldige Heirat mit Mathilde Tomasi, einer Italienerin, die nach dem Kriegsende in der Kammgarnspinnerei Bürglen arbeitete. Sie wollte zwar anfangs nichts davon wissen – «er konnte ja nicht einmal tanzen!». Aber für Hans war schon damals nichts unmöglich. Am 12. April 1955, an seinem 23. Geburtstag, wurde geheiratet. Mit der Weiterentwicklung des Betriebs wuchs auch die Familie. Innerhalb von sechs Jahren kamen fünf gesunde Kinder zur Welt: drei Buben und zwei Mädchen. Für die Erziehung war die Mutter zuständig und der Vater konnte sich ganz seinem Geschäft widmen, was er auch tat – denn Arbeit war sein Leben. Hans war ein sportbegeisterter Nichtsportler. In seinen jungen Jahren fand er immer Zeit, seine drei Söhne in die Fussballschule Amriswil zu begleiten, wo er im Club verschiedene Rollen vom Linienrichter bis zum Präsidenten ausübte. Später, im Golfclub Erlen, ging es ihm dann weniger um den Sport selber als vielmehr um die Pflege von Freundschaften. Das Ehepaar Signer legte grössten Wert darauf, ihren fünf Kindern eine gute Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Mädchen machten eine KV-Lehre. Bruno, der Älteste, wurde Arzt und Informatiker. Die beiden Söhne Mario und Lorenz beendeten ihre Ausbildung am Technikum Winterthur als Maschineningenieure HTL. Seit den Achzigerjahren nahm die Bestellung von Einbrennöfen kontinuierlich ab. Um zu überleben, musste die Firma neu ausgerichtet werden. In dieser Zeit, 1984 und 85, traten Mario und Lorenz in die Firma ein. Gemeinsam mit ihrem Vater versuchten sie, das Schiff in Fahrt zu halten. Da war ein gewisser Generationenkonflikt natürlich vorprogrammiert. Ein Seniorchef, schon Jahre allein Herr und Meister, steht tendenziell für das Bestehende, ist konservativ und rechthaberisch, während die Jungen eher übers Ziel hinausschiessen können. Ähnliches soll sich schon in anderen Firmen abgespielt haben. Nach grossen Anstrengungen gelang es aber den dreien, zusammen mit tüchtigen Mitarbeitern, einen Produktionsbetrieb mit modernsten Maschinen aufzubauen, der in der Lage ist, die Metallverarbeitung von A bis Z aus einer Hand anzubieten. Aus dem Einzelwerk ist mit der Zeit ein Gemeinschaftswerk entstanden, auf das auch der Seniorchef stolz sein konnte. Er war es auch – und wie – er konnte es nur nicht zugeben. Heute steht die Firma Signer AG mit ihren 50 Mitarbeitern auf gesunden Füssen. Als Hans seine «Bude» am 20. Dezember 2017 kurz vor seinem Tode ein letztes Mal besuchte, war er vom warmherzigen Empfang seiner Mitarbeiter sichtlich bewegt. Bruno schrieb in seiner Abdankungsrede: «Immer mehr brachte er auch seine Dankbarkeit zum Ausdruck gegenüber jeder Aufmerksamkeit ihm und seiner Mathilde gegenüber. So kannte man ihn früher nicht. Ich bin überzeugt, dass er im Innern ein dankbarer Mensch war. Die harte Arbeit und sein unermüdlicher Tatendrang in der Firma haben ihn daran gehindert, dies auch gebührend zu zeigen.» Mutter Mathilde lebt heute liebevoll umsorgt im Alters-und Pflegeheim Amriswil. Ich bin beiden, Hans und Mathilde, stets mit grossem Respekt begegnet. Ernst Müller, Erlen

Freitag, 2. März 2018 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 7 Bürgler Agenda www.buerglen-tg.ch/Veranstaltungen Freitag, 2. März • Weltgebetstag, ökumenisches Vorbereitungsteam, 19.30 Uhr, kath. Kirche Bürglen Samstag, 3. März • Suppenzmittag mit Suppe, Wienerli, Kaffee und Kuchen, 11.15–13.30 Uhr, ev. Kirchgemeindehaus Wochenende, 3./4. März • Eidg. Abstimmung PG Bürglen Sonntag, 4. März • Ökum. Gottesdienst mit Suppe, Fastenopfer / Brot für alle, 10 Uhr, kath. Kirche Bürglen Donnerstag, 8. März • Mittagstisch für Senioren, Bürglemer Forum, 11 Uhr, Rest. Linde, Opfershofen Donnerstag, 15. März • Besuch Naturmuseum Frauenfeld, Grimms Tierleben, Bürglemer Forum • Abendandacht am gedeckten Tisch, Kirchgemeinden / Pro Senectute, 17.30 Uhr, Alterssiedlung Freitag, 16. März • Pensioniertenfeier 1953/54, 19.30 Uhr, Alterskommission, gemäss persönlicher Einladung Samstag, 17. März • Altpapiersammlung, Bürglen und Istighofen, Pfadi Bürglen Sonntag, 18. März • Open Sunday für Primarschulkinder, 9–11 Uhr, Ludothek, Turnhalle Bürglen • Unterhaltung Jugendmusik, Musikgesellschaft Bürglen, Mehrzweckhalle Bürglen Donnerstag, 22. März • 1. Vortrag Demenz, 19 Uhr, ev. Kirchgemeindehaus, Alterskommission Samstag, 24. März • Ostermarkt, Haus Miranda, Leimbach Sonntag, 25. März • Abschiedsgottesdienst Pfarrer S. Zebe, 15 Uhr, ev. Kirche Bürglen Samstag, 7. April • Suppenzmittag mit Suppe, Wienerli, Kaffee und Kuchen, 11.15–13.30 Uhr, ev. Kirchgemeindehaus Einträge in die Bürgler Agenda nimmt die Verwaltung jeweils bis am letzten Montag des Vormonats entgegen. Bürgler Fasnacht 2018 Mit Beizenfasnacht, Narräschmaus, Umzug und Maskenball hat unser Dorf wiederum ein tolles, fasnächtlich-närrisches Wochenende erlebt. Wir danken der Fasnachtsgesellschaft Schlosshüüler Bürglen herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz zur Bereicherung unserer Dorfkultur! Individuelle Prämienverbilligung IPV Nach öffentlicher Aufl age: • Baumann Automobile, Bürglen, Maurenstrasse 13: Neumontage von Werbeelementen an der Fassade (teilweise beleuchtet) • A. und P. Marcelat, Istighofen, Bettenstrasse 32: Neubau Carport mit Terrasse, Anpassung Umgebung • R. Burgermeister, Bürglen, Einfangstrasse 9: Einbau 2½-Zimmer-Wohnung mit Aussenaufgang und Balkon, Ersatz Wandbleche, Kiesplatz Süd neu Die ausführlichen Informationen zu Berechtigung, Antrag und Auszahlung der Prämienverbilligung für Erwachsene und Kinder finden Sie auf unserer Homepage unter www.buerglen-tg.ch. Gemäss provisorischer Steuerrechnung 2017 anspruchsberechtigte Personen erhielten das Antragsformular in den letzten Tagen automatisch zugestellt und müssen dieses innert 30 Tagen ausgefüllt an die Wohngemeinde einreichen. Bitte wenden Sie sich mit allfälligen Fragen an Joly Kaiser, Tel. 071 634 81 12 oder E-Mail joly.kaiser@buerglen-tg.ch. Erteilte Baubewilligungen • Aktiengesellschaft Stoketen, Bürglen, Industriestrasse: Sanierung/Neubau Industriestrasse (Privatstrasse) Im vereinfachten Verfahren: • Volksschulgemeinde Bürglen, Istighofen, Schulweg 1: Fahrradständer auf Ostseite des Schulhauses • S. Schneider, Opfershofen, Bürglenstrasse 1: Einbau Balkontüre und Aussentreppe in Garten auf Westseite Mitteilungen aus dem Gemeinderat Vergabe Jagdpacht 2018 bis 2025 Auf die Ausschreibung für die Neuverpachtung der Jagdreviere 2018 bis 2025 ging eine Bewerbung der bisherigen Pächtergruppe ein. Der Gemeinderat hat die Pacht für das Revier Bürglen an die bisherige Pächtergruppe unter der Leitung von Urban Merz, Kradolf, vergeben. Das Revier Bürglen weist eine Gesamtfläche von 817 Hektaren auf, wovon 113,8 Hektaren Waldfläche sind. Beiträge 2017 zur Förderung der Jugendarbeit Aufgrund der im Jahr 2009 erlassenen Bestimmungen zur Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen konnten für das Jahr 2017 Beiträge in der Gesamthöhe von 6000 Franken an unsere Vereine ausgerichtet werden. Der Gemeinderat dankt an dieser Stelle allen Vereinen für ihr wertvolles Angebot, welches unseren Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht. Bewilligung 2. Auflage Panzertreffen Das Organisationskomitee des Panzertreffens hat bei der Gemeinde ein Gesuch für eine 2. Auflage des Panzertreffens im Strabag-Areal in Bürglen mit ähnlichem Programminhalt wie bei der Erstauflage 2016 eingereicht. Der Gemeinderat hat dem Veranstalter für den Anlass vom 10. bis 12. Mai 2018 in der Kiesgrube Im Zihl, Bürglen, die Bewilligung mit Auflagen erteilt. Neben der Ausstellung mit Festwirtschaft und Feldbäckerei an allen drei Tagen ist am Donnerstag eine Vorführung der Schweizer Kavallerie vorgesehen. Nur für Freitag und Samstag wurden die Panzer-Passagierfahrten bewilligt. Weihnachtsbeleuchtung Der Gemeinderat bedankt sich bei den 51 Gewerbetreibenden, welche mit ihrem freiwilligen Beitrag die letztjährige Weihnachtsbeleuchtung unterstützt haben. Mehr unter: www.buerglen-tg.ch

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