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Neuer Anzeiger 19 Juni 2015

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Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 19. Juni 2015 h www.schulebuerglen.ch www.schulebuerglen.ch www.schulebuerglen.ch www.schulebuerglen.c Ein Jahr Basisstufen und Hokus & Pokus Am 9. Juni 2015 strahlte das deutsche Fernsehen (ZDF, Frontal 21) einen Bericht zum Schulsterben in Deutschland aus. Unter dem Fazit «Erst stirbt die Schule, dann das ganze Dorf» wurden Erfahrungen von Ortschaften gezeigt, die keine Primarschulen mehr haben. Seit 1990 schlossen in Deutschland rund 3000 solcher kleinen Schulen – mit verheerenden Auswirkungen. Einmal mehr hat mich dieser Bericht bestärkt, dass wir in Istighofen und Leimbach einen guten Weg gefunden haben und mit einer attraktiven Schule auch zu einem lebendigen Dorf beitragen. In Bürglen sind die Kindergärten neben die Schule gezogen und bilden mit je einer ersten und zweiten Klasse eine «Wohneinheit». Vermehrt kommt es neben der normalen Lernzeit in der Stammgruppe (Kindergarten und erste/ zweite Klasse) zu altersdurchmischten Eines der befragten Kinder hat seine Antworten mit Smileys zu Papier gebracht. Sequenzen wie dem Wald- und Kochtag sowie zu altersdurchmischten Nachmittagen. Die Zusammenarbeit von Lehrpersonen und die Kooperation von Kindern in eigenen Räumen bilden einen wichtigen Rahmen für eine nachhaltige Entwicklung der Kinder. Zum einjährigen Bestehen der Basisstufen in Istighofen und Leimbach und einem Jahr Hokus & Pokus habe ich Eltern, Kinder und Lehrpersonen befragt. Fünf Stossrichtungen waren für mich wichtig: • Wie hat sich die Beziehung der Kinder zu den Lehrpersonen entwickelt? • Wie haben sich die Kinder fachlich weiterentwickelt? • Was hat sich bei den Kindern sozial getan? • Wie wird die Unruhe in den altersdurchmischten Gruppen empfunden? • Welches sind wahrgenommene Vorund Nachteile? (Die Kinder haben hier Bezug auf Freunde und Konflikte genommen – Freunde als Vorteil, Konflikte als Nachteil) Positiv überrascht hat mich, dass die Kinder auf der Beziehungsebene mehrheitlich Verbesserungen erkennen, sowohl in Bezug auf die Lehrpersonen als auch auf Ebene der Gleichaltrigen. Auch sind die Mehrheit der Kinder überzeugt, dass sie heute sowohl fachlich als auch sozial mehr können. Ob dies von Eltern und Lehrpersonen auch so gesehen wird, zeigt dann die ausführliche Auswertung, welche ab Mitte Juli auf der Homepage veröffentlicht wird. Philipp Frei, Schulleiter Sommerlager der Pings in Mariastein Das Mittelstufenteam Ping (Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Klasse) ging in diesem Jahr nach Mariastein in der Nähe von Basel, nahe der französischen Grenze. Unter dem Thema Mittelalter erkundeten die Kinder alte Burgen, lernten Bogenschiessen und tanzten, wie es zu dieser Zeit üblich war. Die Unterkunft auf der Burg Rotberg war das i-Tüpfelchen der Reise und brachte das nötige Ambiente hinzu. Die vollständigen Berichte der Kinder und die Fotos sind auf der Hauptseite von www.schulebuerglen.ch zu finden. Terminkalender Schulschlussanlässe 2015 • Mittwoch, 24. Juni, Leimbach Beginn: ab 17 Uhr • Donnerstag, 25. Juni, Bürglen Beginn: ab 17.30 Uhr • Freitag, 26. Juni, Istighofen Beginn: ab 17.30 Uhr Samstag, 4. Juli, bis Sonntag, 9. August: Sommerferien.

Freitag, 19. Juni 2015 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 Sulgen Mit Vollgas in die nächsten Jahrzehnte Sulgen. Der Neubau der Horag Hotz Racing AG ist in den nächsten Wochen bezugsbereit. Er ist ein weiterer Meilenstein in der ereignisreichen Firmengeschichte des Sulger Motorsportunternehmens. Hannelore Bruderer Wo soll ich anfangen?», sagt Markus Hotz. Die Frage ist berechtigt, denn knapp 45 Jahre Firmengeschichte zusammenzufassen ist nicht einfach. An der Kreuzlingenstrasse, in der ehemaligen Schmiedewerkstatt seiner Familie, hatte Markus Hotz sein erstes Rennauto gebaut, später hat er sich international als Rennfahrer einen Namen gemacht und 1971 gründete er die Firma Horag. Markus Hotz kennt den Motorsport bis ins Detail und verfügt über Kontakte in zahlreiche Länder. Er hat die Entwicklung in der Branche über Jahrzehnte verfolgt und seine Geschäftstätigkeit vorausschauend darauf ausgerichtet. Ganz schwierig sei es während der Ölkrise in den Jahren 1973/74 gewesen, erinnert er sich. Statt aufzugeben, wie andere das taten, hielten er und seine Frau Ursula die Firma mit klassischem Autohandel und Landmaschinen über Wasser. Sobald die Zeiten wieder besser waren, startete das Familienunternehmen im Rennsport erneut durch. In der Werkstatt an der Kreuzlingenstrasse 3 stehen Rennautos, die ohne Verschalung ihr Innenleben preisgeben, in einer Ecke präpariert ein Mitarbeiter Rennreifen für einen Kunden. Die grosse neue Halle ist noch leer. Geplant ist, im Erdgeschoss Rennreifen zu lagern und die logistischen Prozesse abzuwickeln. Im Obergeschoss, das über Treppe und Autolift erschlossen ist, werden Standplätze für Sport- und Oldtimerfahrzeuge von Kunden vermietet. Entwicklung am Limit Dass Markus Hotz, der lange Jahre die Sulger Waldkorporation präsidierte, für die neue Fimenhalle eine Holzkonstruktion ausgewählt hat, erstaunt nicht. Dass jemand wie er, der im Motorsport tätig ist, viel Wert auf Nachhaltigkeit und einen möglichst sparsamen Energieverbrauch legt, lässt da schon eher aufhorchen. Ihn ärgert, dass der Motorsport von vielen immer noch als energievernichtende, unnütze Freitzeitbeschäftigung einiger weniger Wohlhabenden angesehen wird. Dass die Rennen den Sie haben das Lenkrad der Horag fest in der Hand: (v.l.) David, Benjamin, Ursula und Markus Hotz. (Es fehlt Lukas Hotz) Bild: zVg Fahrern, dem Team und den Zuschauern viel Spass bereiten, streitet er nicht ab. Der Nutzen solcher Rennen für die Entwicklung der Fahrzeugtechnik werde aber viel zu wenig beachtet, findet er. So sei innerhalb eines Jahres der Engergieverbrauch von Rennautos bei gleicher Geschwindigkeit um 30 Prozent gesenkt worden, sagt er. «Das ist revolutionär und hat es in der über 120-jährigen Geschichte des Verbrennungsmotors noch nie gegeben. Schade, dass darüber nie berichtet wird», bedauert er. Die nächste Generation Im letzten Jahr haben sich Markus und Ursula Hotz entschieden, kürzer zu treten. Sie arbeiten weiterhin im Geschäft Strassenverkehrsamt Auktion Kontrollschilder TG 4 – TG 10 Diese Kontrollschilder sind nebst vielen anderen derzeit im Angebot! bis 10. 6. 2015 bis 1. 7. 2015 bis 3. 6. 2015 bis 24. 6. 2015 mit und Markus Hotz bleibt Präsident des Verwaltungsrates. Anfang Jahr hat ihr Sohn Benjamin die operative Geschäftsleitung übernommen und hält die Mehrheit der Anteile am Unternehmen. Der gelernte Automechaniker hat sich in den Bereichen Technik und Unternehmensführung weitergebildet. Wie bereits sein Vater ist auch er Rennen gefahren und hat weltweit Erfahrungen bei verschiedenen Rennteams gesammelt. Bei den Rennen der Le Mans-Serie mit dem Lola LMP2 und dem werkunterstützten Porsche RS Spyder von Fredy Lienhard übernahm er die Position des Chief Mechanics. Die technische Seite des Motorsports habe ihn immer schon am meisten interessiert, bis 17. 6. 2015 bis 27. 5. 2015 bis 20. 5. 2015 sagt Benjamin Hotz. Seine Brüder David und Lukas sind in einem Teilzeitpensum und auf Freelance-Basis für die Horag tätig. «Wenn man in solch einer Familie aufgewachsen ist, ist es schwierig, dem Motorensport zu entfliehen», lacht David Hotz. Nach einer Lehre als Maschinenzeichner hat er sich auf visuelle Kommunikation, Fotografie und Motorsporthistorie spezialisiert. Mit Benjamins technischem und Davids visuellem Können und Wissen sowie mit Lukas’ Ausbildung zum Marketingfachmann und Event-Organisator ist die nächste Generation für die Weiterführung des Unternehmens bestens aufgestellt. Zwei neue Fahrzeuge Das Leistungsangebot der Horag umfassen heute Spezialbereifungen, Sportautos, Renneinsätze, Technischen Support und Historic-Cars. Das Sulger Unternehmen arbeitet mit renommierten Motorsportmarken zusammen. Beim Verkauf und der Disposition kann die Familie Hotz auf die Unterstützung des langjährigen Mitarbeiters Tommaso StratacÒ zählen. Eine ganz wichtige Rolle bei den neusten Projekten der Horag spielt die Energieeffizienz. In diesem Jahr sollen ein neuer Leichtbau-Sportwagen sowie ein dreirädriges Elektrokleinfahrzeug ins Programm aufenommen werden.

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