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Neuer Anzeiger 18. Oktober 2019

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Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 18. Oktober 2019 Sulgen Bürglen Schönenberg Zu viel verraten ist nicht erlaubt Sulgen. Am letzten Freitag hat die Filmcrew der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» in Sulgen gedreht. Womit Sascha Stauffer seine Mitkonkurrenten auszustechen versuchte, wird erst bei der Ausstrahlung im März bekannt gegeben. Manuel Nagel/red. Es ist alles geheimnisvoll: «Auf dem Foto sollte nicht erkennbar sein, wo sich die Kandidaten befinden», lautet die Vorgabe der Medienstelle des Schweizer Fernsehens. Verständlich, denn man will den Zuschauern im Vorfeld ja nichts verraten und die Spannung aufrechterhalten. Gedulden bis März Doch bis zur Ausstrahlung hätten es die meisten Leser wohl bestimmt wieder vergessen, denn was in der letzten Woche vor allem im Oberthurgau gedreht wurde, dürfte voraussichtlich erst in der Woche vom 9. bis zum 13. März 2020 auf SRF 1 zu sehen sein. Der Zufall wollte es, dass diese Aufnahmewoche für kommenden März ausgerechnet in die aktuelle Woche fiel, in welcher ebenfalls der Kanton Thurgau Thema war bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». Hauptwil war Schauplatz am Donnerstag, am Freitag war es die Rosenstadt Bischofszell. Die fünf Drehorte in der letzten Woche hiessen Amriswil, Langrickenbach, Märstetten, Sommeri und Sulgen. Am Mittwoch war Dominik Joos Gastgeber und stellte seinen Wohnort Amriswil vor. Welche Stationen im Beitrag über Amriswil – genauso wie in den anderen vier Orten – vorkommen, darf ebenfalls noch nicht verraten werden. Ins Wasser gefallen Doch wer Dominik Joos kennt, der kann eins und eins zusammenzählen und dürfte eine Vorahnung haben. Nicht vorkommen wird der Gewerbeturm, obwohl dort Dreharbeiten geplant waren. Doch wegen des Regens am Mittwochvormittag fiel dieses Vorhaben buchstäblich ins Wasser. Die TV-Crew und Dominik Joos mussten improvisieren. Zum Glück waren die anderen drei Stationen an diesem Tag wetterunabhängig. In Sulgen wurde am Freitag gedreht, einem Tag mit viel Sonnenschein. Welche Sulger Besonderheiten Sascha Stauffer seinen Mitkonkurrenten präsentierte, bleibt bis zur Ausstrahlung der Sendung sein Geheimnis. Auch wenn über den Inhalt der Dreharbeiten zu «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» eisern geschwiegen wird, so gibt die Aufnahmeleiterin der Sendung über die Arbeit ihres Teams gerne Auskunft. Der Zeitplan sei ziemlich straff, sagt sie. Man habe pro Drehort nur eineinviertel Stunden. Das höre sich eigentlich nach genügend Zeit an, doch das Einrichten benötige meist schon eine Viertelstunde und die Szenen müssten mehrfach gedreht werden, sodass man auch verschiedene Blickwinkel habe. Von morgens um 9 bis abends um 19 Uhr wird an sechs Tagen durchgedreht. Schöne Ortsbilder Für das vierköpfige Team der Produktionsfirma begannen die Dreharbeiten bereits am Montag mit den sogenannten «Beauty Shots». Dabei werden sämtliche fünf Drehorte abgefahren, um verschiedene schöne Aufnahmen der Gemeinden zu machen, für die man dann an den eigentlichen Drehtagen von Dienstag bis Samstag, wenn die einzelnen Kandidaten besucht werden, keine Zeit findet. Die Stimmung war gut unter den vier Kandidaten und der einen Kandidatin sowie der TV-Crew. Da störte es auch nicht, wenn das Mittagessen halt einmal erst um 16 Uhr eingenommen werden konnte. Am nächsten Tag war die Essenszeit dann immerhin schon um 14 Uhr. Bevor es zum nächsten Drehort ging, posierten die Kandidierenden dann noch für ein Gruppenfoto für die Presse. Wo genau das alles stattfand, bleibt jedoch geheim – zumindest bis zum Sie werden im März in der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» zu sehen sein: (v.l.) Sascha Stauffer aus Sulgen, Dominik Joos aus Amriswil, Raphaela Hug aus Sommeri, Jürg Schumacher aus Märstetten und Peter Mathis aus Schönenbaumgarten . (Bild: TZ/ Manuel Nagel) März im nächsten Jahr. Fünf bewegende Jahre in Spanien Bürglen. Am Freitag, 25. Oktober, um 15.30 Uhr ist Guido Bruggmann aus Kradolf zu Gast im Erzählcafé der Evangelischen Kirchgemeinde Bürglen. Er berichtet von seiner Auswanderung vor 40 Jahren nach Spanien, wie er sich als Lehrer an der Schweizerschule Madrid zurechtfand und wie er «La Movida», den grossen gesellschaftlichen und kulturellen Aufbruch nach dem Tod des Diktators Francisco Franco, miterlebte. Guido Bruggmann blickt mit den Besucherinnen und Besuchern des Erzählcafés zurück auf seine Erfahrungen, die er während fünf Jahren als Auslandschweizer machte, erzählt aber auch, wie er Spanien heute erlebt, wenn er als Tourist dort unterwegs ist. Dazu zeigt er mit Fotos das heutige Madrid und erklärt, welche ausserordentlichen baulichen und politischen Veränderungen das Leben in der spanischen Madrid, das politische und kulturelle Zentrum Spaniens. Hauptstadt prägen. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Anlass ins evangelische Kirchgemeindehaus in Bürglen eingeladen. (pd) Bild: pd Vater-Kind-Turnen im Winterhalbjahr Schönenberg. Am Sonntag, 24. November, startet das VaKi-Turnen in Schönenberg wieder. Alle Kinder mit dem Jahrgang 2016 bis 2013 sind mit ihrem Papi herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Geturnt wird von November bis März einmal pro Monat am Sonntagmorgen von 9.30 bis 10.30 Uhr in der Turnhalle Schönenberg. Anschliessend löschen Klein und Gross ihren Durst in einem Restaurant – natürlich dürfen dabei die Pommes-Chips nicht fehlen. Die jeweiligen Daten sind im Veranstaltungskalender auf der Website der Gemeinde Kradolf-Schönenberg ersichtlich. Es ist keine Anmeldung notwendig. Auskünfte erteilt Marc Wirth unter Tel. 077 406 55 50. (pd)

Freitag, 18. Oktober 2019 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 AachThurLand Hohentannen: Die Bäume werden maschinell geschüttelt. Erntezeit im AachThurLand Während die einen in den Herbstferien am Mittelmeer nochmals Sonne und Wärme tanken, steht bei den meisten Landwirten die strengste, aber auch die schönste Zeit des Jahres an. Was gesät, gehegt und gepflegt worden ist, darf endlich geerntet werden. Felix Engeli arbeitet an diesem Tag mit seiner Schwester in der Obstanlage. Sie ist extra aus Zürich nach Engishofen angereist, um ihm bei der Ernte zu helfen. Die beiden lesen die letzten Äpfel im tiefer gelegenen Teil der Anlage ab. Diese Äpfel haben Frostschäden erlitten, scheiden deshalb als Tafelobst aus und werden zu Most verarbeitet. Alle Äpfel in Reichweite plücken die beiden, die Äpfel, die höher hängen, schüttelt der Landwirt und sie werden vom Boden aufgeklaubt. Warum nicht gleich alle schütteln, da sie sowieso im Mostobst landen? «Wir bücken uns nicht mehr so gerne», lachen die beiden. Maschinell wird die Arbeit in einem Obstgarten in Hohentannen erledigt. Ausgerüstet mit Gehörschutz schüttelt dort ein Landwirt vollautomatisch seine Apfelbäume. Für ein Gepräch bleibt keine Zeit. Ein Bild von ihm bei seiner Arbeit dürfe man aber gerne machen, gibt er durch den Lärm der Maschinen hindurch zu verstehen. Die Weinlese auf dem Buchenberg bei Götighofen neigt sich seinem Ende entgegen. Im Rebberg von Hans und Ruth Gurtner werden an diesem Morgen Trauben der Sorte Blauburgunder geerntet. Auf den blauen Trauben ist das weisse Kaolin gut zu erkennen. Der mineralische Stoff schützt die Trauben vor dem Befall durch Kirschessigfliegen. «In diesem Teil befinden sich einige der ältesten Rebstöcke, die wir haben. Sie sind in der 1970er-Jahren gepflanzt worden», erklärt der Winzer stolz. Viele treue Helfer unterstützen die Familie bei der Ernte. Geübt schneiden sie die reifen Trauben von den Ästen ab, das Metallfass am Traktor füllt sich schnell. Verglichen mit allen anderen Arbeiten, die beim Rebberg der Familie Gurtner im Laufe des Jahres anfallen, sind die insgesamt rund acht Tage der Weinlese, die sich je nach Sorte auf verschiedene Wochen verteilen, eine relativ kurze Zeit. Zu Wein verarbeitet werden bei Familie Gurtner nebst der Sorte Blauburgunder auch Trauben der Sorten Acolon, Maréchal Foch, Müller-Thurgau und Sauvignon Blanc. Schnurgerade folgt Landwirt Hans Felber mit seinem Traktor, an dem eine riesige Erntemaschine angehängt ist, den Furchen im Kartoffelacker bei der Schulanlage Befang. Er fährt so langsam, dass man fast meint, das Gefährt bewege sich nicht. Das Tempo ist aber so angepasst, dass die Kartoffeln in der Erde sauber erfasst und genau in der Menge ausgegraben werden, die seine Mitarbeitenden auf der Maschine mit ihren flinken Händen verarbeiten können. Sie sortieren Steine, Erde und beschädigte Knollen aus, übrig bleibt das einwandfreie Erntegut. Text und Bilder: Hannelore Bruderer Engishofen: Landwirt Felix Engeli leert einen Eimer mit Äpfeln. Götighofen: Weinlese im Rebberg von Hans und Ruth Gurtner. Sulgen: Hans Felber und sein Team holen Kartoffeln aus dem Boden.

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