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Neuer Anzeiger 18. Februar 2022

Seite 4 NEUER ANZEIGER

Seite 4 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 18. Februar 2022 Ich hab den Berg bestiegen, der euch noch Mühe macht, drum weinet nicht ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht. Ein reich gefüllter Lebenskreis hat sich geschlossen. Unser lieber Lebenspartner, Paπ, Grosspapi, Uropi konnte zu Hause friedlich einschlafen. Hans Eugster-Naef 11. Oktober 1934 bis 10. Februar 2022 Wir werden dein breites Wissen, deine pointierten Kommentare und deine Begeisterung für die Natur und die Berge vermissen und dich immer in unseren Herzen behalten. In grosser Trauer verabschieden wir uns von unserem langjährigen Mitglied und Armbrustschützen Silvan Schallenberg 21. November 1981 bis 3. Februar 2022 Viel zu früh musste Silvan durch einen tragischen Skiunfall von uns gehen und wird in uns eine schmerzliche Leere hinterlassen. Mit letztem Schützengruss gedenken wir ihm. Wir trauern mit der Familie und Angehörigen und wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. Armbrustschützenverein Bürglen Hedi Weidmann Katrin und Idir Chibane­Eugster mit Damien und Muriel und Familie Christian und Lisbeth Eugster­Bortolotti mit Lukas und Nadia Markus und Esther Eugster­Graf mit Simon, Daniel und Michael und Familien Mathias Eugster Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 18. Februar 2022, um 14 Uhr, auf dem ev.­ref. Friedhof Bürglen TG statt (ohne Coronabeschränkung). Da die Teilnehmerzahl der anschliessenden Trauerfeier auf 50 Personen beschränkt ist, bitten wir dafür um Anmeldung an euze22@gmx.ch Traueradressen: Hedi Weidmann, Zeltlistrasse 10, 8575 Bürglen Markus Eugster, Obere Waldhofstrasse 14, 9240 Uzwil Und Meine Seele spannte weit Ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Grossmami, Urgrosi und Gotti Mathilde Tschopp-Ulrich 14. Dezember 1928 – 7. Februar 2022 Was tun im Trauerfall? Wir beraten Sie bei Todesanzeigen und Danksagungen: Bei Todesfällen tauchen viele Fragen auf. Eine wichtige dabei ist die Gestaltung der Traueranzeige. Mit Ratschlägen und Gestaltungsvorlagen stehen wir Ihnen zur Seite. Bitte geben Sie die Todesanzeige erst dann auf, wenn das Datum der Abdankung und der Ablauf der Beerdigung festgelegt sind. Bitte klären Sie ab, wer unter den Trauernden aufgeführt werden soll. Die Todesanzeige sollte mit einer Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson für Rückfragen versehen sein. Folgende Informationen sollten in einer Todesanzeige aufgeführt werden: • Vorname, Name und gegebenenfalls der Geburtsname (Mädchenname) der verstorbenen Person • Erreichtes Alter (Datum der Geburt und der Todestag) • Wohnort der verstorbenen Person • Leidtragende (Ehegatte, Kinder und deren Familien, Eltern) • Zeit und Ort der Beerdigung und der Abdankung • Soll eine Institution bedacht werden? • Soll der verstorbenen Person mit Blumenschmuck gedacht werden? Annahmeschluss: Spätestens ein Tag vor Erscheinen um 9 Uhr NEUER ANZEIGER inserate@neueranzeiger.ch 071 644 91 00 NA Ein in aller Stille und Bescheidenheit vollbrachtes Leben ist nun vollendet. In stiller Trauer Mathilde und Wolfhard Bischoff-Tschopp Alois und Katrin Tschopp Rudolf und Sandra Tschopp-Mariotta mit Chiara und Melina Franz und Daniela Tschopp-Haas mit Tobias, Ariane und Julian Cornelia Tschopp und Pierre Walpen Fabian Bischoff Lukas und Natascha Bischoff mit Alina und Diana Geschwister und Familien, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 26. Februar 2022 um 10:00 Uhr auf dem Friedhof Sulgen mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Katholischen Kirche Sulgen statt. Traueradresse: Franz Tschopp, Sonnenbergstrasse 1, 9216 Heldswil, Kontakt: franz-tschopp@bluewin.ch Wer statt Blumen und in Erinnerung an Mathilde etwas Gutes tun möchte, bitten wir um Unterstützung untenstehender Organisation. Spenden: SRK Kt. Thurgau, Fahrdienst, IBAN: CH77 0900 0000 8570 2169 6, Vermerk Mathilde Tschopp. Herzlichen Dank.

Freitag, 18. Februar 2022 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 5 Erlen Bern Aachtalschränzer schwärmen aus Erlen. Nach langer Zeit des pandemiebedingten Wartens tritt die Gugge Aachtalschränzer am Schmutzigen Donnerstag wieder vor Publikum auf. Ein Gespräch mit Vereinspräsidentin Stephanie Burkhardt. Die Fasnacht ist nicht ganz abgesagt. Was löst das in ihrem Verein aus? Stephanie Burkhardt: Natürlich sind wir traurig, dass es uns in diesem Jahr schon wieder trifft. Viele Veranstaltungen im Sommer konnten durchgeführt werden. Da die Fasnacht aber in der kalten und anfälligeren Jahreszeit stattfindet, sind wir wiederum die Leidtragenden. Als Fasnächtler sind wir aber keine Kinder von Traurigkeit und haben uns anders organisiert. Kontakt Die Aachtalschränzer proben jeweils ab den Sommerferien bis zur Fasnacht am Dienstagabend von 19.30 bis 21.30 Uhr in ihrem Probenlokal in Ennetaach. Interessierte melden sich bei: Stephanie Burkhardt, Präsidentin, E-Mail info@aachtalschränzer.ch. (hab) Die Aachtalschränzer spielen am Schmutzigen Donnerstag in Erlen. Wie ist die Gugge Aachtalschränzer in den letzten zwei Jahren mit den Massnahmen gegen die Pandemie zurechtgekommen? Burkhardt: Mal schlechter, mal besser. Am mühsamsten war die Planungsunsicherheit. Fasnachtsanlässe werden schon Monate im Voraus geplant und organisiert. Da wir aber nie wussten, wie die aktuellen BAG-Vorschriften zum Durchführungszeitpunkt sein werden, erschwerte es uns die Planung sehr und führte leider zu Absagen. Auch konnten wir aufgrund der Personenbeschränkungen keine Proben durchführen. Und ohne Proben können wir nicht auftreten. Führten die Unterbrüche im Vereinsleben zu Austritten? Burkhardt: Im ersten Coronajahr hatten wir zwei Austritte. Im vergangenen Jahr erfreulicherweise keine. Die Aachtalschränzer musizieren am Schmutzigen Donnerstag an sieben verschiedenen Orten in der Gemeinde Erlen. Das ist neu. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen? Burkhardt: Unsere traditionelle Erler Fasnacht mit Umzug, Kindermaskenball und Beizentour ist aufgrund der BAG- Beschränkungen nicht möglich. Deshalb haben wir uns entschieden, dass wenn die Leute nicht an die Fasnacht kommen können, wir als Fasnacht zu den Leuten gehen. Damit die Ansammlungen jedoch möglichst überschaubar sind, haben wir uns für so viele Standorte in der ganzen Gemeinde entschieden. Natürlich würde es uns freuen, wenn die einzelnen Orts- oder Quartiervereine sich entsprechend selbst organisieren und unsere Platzkonzerte noch mit einem eigenen kleinen Fest ausbauen. Gibt es noch andere Fasnachtsaktivitäten, die ihr wahrnehmen könnt? Burkhardt: Die Fasnachtseröffnung am 11.11. und die Buchtenfägete in Salmsach im 2021 durften wir als bislang einzige Konzerte spielen. Neben dem schmutzigen Donnerstag in Erlen werden wir nur an zwei weiteren Anlässen auftreten. Interview: Hannelore Bruderer Hinweis: Zeiten und Auftrittsorte der Guggenkonzerte der Aachtalschränzer in der Agenda auf Seite 12. Fast alle Coronamassnahmen sind gefallen Bern. An seiner Sitzung vom 16. Februar hat der Bundesrat die schweizweiten Massnahmen gegen die Coronapandemie grösstenteils aufgehoben. Beibehalten werden einzig die Isolation (5 Tage) positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen. Diese gelten zum Schutz besonders vulnerabler Personen noch bis Ende März 2022; danach erfolgt die Rückkehr in die normale Lage. Seit gestern, 17. Februar, sind folgende schweizweite Schutzmassnahmen aufgehoben: • die Maskenpflicht in Läden und in Innenbereichen von Restaurants sowie von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen • die Maskenpflicht am Arbeitsplatz • die Zugangsbeschränkungen mittels Zertifikat (3G-, 2G- und 2G+-Regel) zu Einrichtungen und Betrieben wie Kinos, Theatern und Innenbereichen von Restaurants sowie bei Veranstaltungen • die Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen Bild: pd • die Einschränkungen privater Treffen • die Homeoffice-Empfehlung. Damit entscheiden die Arbeitgebenden über das Arbeiten im Homeoffice und das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz. Die grenzsanitarischen Massnahmen bei der Einreise in die Schweiz werden ebenfalls aufgehoben. Es muss kein Impf-, Genesungs- oder negativer Test-Nachweis und kein ausgefülltes Einreiseformular mehr vorgelegt werden. Nur in der Schweiz gültige Zertifikate werden nicht mehr ausgestellt, EU-kompatible Zertifikate werden weiterhin ausgestellt. (pd) Gedankenscherben Philosophien- Kintsugi Ich bin jetzt zweiundzwanzig. Ich weiss einiges mehr als zu der Zeit, als ich ein Teenie war. Zum Beispiel, wie ich Abstimmungsunterlagen richtig ausfülle oder Versicherungen abschliesse. Mit 16 Jahren habe ich mir aber vorgestellt, dass ich deutlich mehr weiss und eine Art Weisheit erlangt habe darüber, wie ich mein Leben leben soll und was der Schlüssel zum Glück ist. Stattdessen zerbreche ich mir darüber immer noch den Kopf. Manchmal kann ich zumindest die Bruchstücke, die dabei anfallen, festhalten und die einzelnen Erkenntnisse zu einem grösseren Ganzen zusammensetzen. In Japan gibt es seit langer Zeit eine traditionelle Reparaturmethode, die sich Kintsugi nennt. Zerbrochene Porzellanwaren werden dabei wieder zusammengeklebt mit einem Lack, welcher Pulvergold enthält. Zum einen ist der kaputte Gegenstand dadurch wieder gebrauchsfähig, zum anderen ist es aber vor allem eine Kunstform. Das Gold zeichnet die Bruchkanten ab und zeigt die Imperfektion einer Sache in seiner ganzen Schönheit. Mir fehlen aber noch zu viele Bruchstücke, um mir eine ganze, eigene Lebensphilosophie zusammenzubasteln. Ich weiss noch so wenig. Oder wie Sokrates es sagte: «Ich weiss, dass ich nichts weiss.» Was er damit aber eigentlich meinte, war, dass er wusste, worüber er nichts wusste. Meine Erfahrung zeigt aber, dass ich manchmal noch nicht einmal weiss, was ich zu wissen glaube. Überall finde ich irgendwelche besser durchdachte, griffigeren Meinungen und Theorien über Gesellschaft, Politik, Glück und das Leben. Also heisst es, mir nochmals den Kopf zu zerbrechen, neue Scherbenhaufen zu kreieren und das Mosaik von neuem anzuordnen. Das ist anstrengend und aufwändig. Aber es ist mir immer noch lieber, als mich nie zu verändern und stur und besserwisserisch auf meiner Meinung zu beharren, ohne mich je selbst zu hinterfragen. Und irgendwann, wenn ich weiss, was ich weiss, kann ich den Goldlack auspacken und mit meinen «Gedankenscherben» glänzen. Tabea Wick

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