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Neuer Anzeiger 18 Dezember 2015

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Neuer Anzeiger 18 Dezember

Sulgen, Seite 8 Neuerscheinungen Die Bibliothek Region Sulgen bleibt während den Weihnachtsferien geschlossen. Bis nächsten Mittwoch kann man sich noch mit neuem Lesestoff eindecken. Sulgen, Seite 9 Marktfreuden Weihnachtsguetzli, Glühwein, Punsch und Marroni – nebst den verführerischen Düften hatte der Weihnachtsmarkt Sulgen auch sonst viel zu bieten. Sulgen, Seite 16 Hilfsaktion 3000 Franken haben Lilo Städeli und ihre Helfer mit dem Kartenverkauf für die Aktion «Jeder Rappen zählt» gesammelt und in Bern persönlich übergeben. Freitag, 18. Dezember 2015, Nr.50, 24. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Eine neues Fahrzeug für saubere Strassen Kradolf-Schönenberg. Beim Unwetter im Juni hat die Strassenputzmaschine der Gemeinde Kradolf-Schönenberg einen Totalschaden erlitten. Seit Dienstag steht im Werkhof Kradolf nun wieder eine Reinigungsmaschine. Durch die Ereignisse im letzten Sommer musste die Investition vorgezogen werden. Die Stras senputzmaschine mit dem Schriftzug der Gemeinde Kradolf-Schönenberg hält auch die Strassen in den Nachbargemeinden sauber. Das Vorführfahrzeug war erst wenige Wochen im Einsatz. Seite 5 GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Ein adventliches Pferdefest Kradolf. Der Verein Barockpferde Ostschweiz führte am Sonntag in der Reithalle Oberfeld zum zweiten Mal seine Adventsshow durch. Die Aufführung bestach durch ihr vielfältiges Progamm, in dem mehrere Pferderassen ihren Auftritt hatten. Der noch junge Verein will am 29. Mai nächsten Jahres einen «Barocktag» durchführen. Seite 11 Gottesdienst mit «ThurKlang» Bürglen. Vor dem Weihnachtsfest kommt der Advent noch einmal so recht zum Klingen. Der Chor «ThurKlang» ist im Gottesdienst am Sonntag in der evangelischen Kirche Bürglen zu Gast. Seite 16 Die Flüchtlinge vertreiben sich im kleinen Auholzsaal in Sulgen die Wartezeit unter anderem mit Gesellschaftsspielen. Eine Verbindung in die Heimat Sulgen. In Sulgen steht den Asylsuchenden im kleinen Auholzsaal ein Internetcafé zur Verfügung. Dieses ist in der Regel zweimal täglich geöffnet. Für die Flüchtlinge ein Ort zum Verweilen, aber auch um Kontakte zur Familie herzustellen. Maya Mussilier Ein breites Lächeln zieht sich über das Gesicht von Diyar Sleman. «Grüezi, guten Morgen, guten Tag, guten Abend.» Für den jungen Mann ist es alles andere als selbstverständlich, diese Worte auszusprechen. Er hat sie eben erst gelernt. Der 21-jährige Mann ist ein Kurde, der aus Syrien geflüchtet und zurzeit in der temporären Asylunterkunft in Sulgen untergebracht ist. In Sulgen besucht er den Deutschunterricht, den die Evangelische und die Katholische Kirchgemeinde zusammen mit der Freien Evangelischen Gemeinde anbieten. Diyar Sleman wartet mit dem Ticket in der Hand darauf, dass er ins Internet kann. «Ich habe eine Cousine hier in der Schweiz, sie erreiche ich über Facebook oder per E-Mail. Die Cousine hat Kontakt mit der Familie in Syrien.» Auch wenn ihm die Familie sehr fehlt, ist der junge Mann froh, jetzt in der Schweiz zu sein. Er spricht von der grossen Angst, wenn Flugzeuge kommen oder geschossen wird. Wie Diyar Sleman ist auch der ebenfalls 21-jährige Warshin Rmdom ein aus Syrien geflohener Kurde. Er ist froh, wenn er das Internetcafé aufsuchen kann. «Das gibt uns Luft», sagt er. Luft von der momentan unterirdischen Unterkunft, aber auch Luft und Abstand von den schrecklichen Erinnerungen. «Wenn wir im Café sind, dann können wir für kurze Zeit alles andere vergessen», sagt er. Die Familie fehlt Warshin Rmdom vermisst seine Familie sehr. Für den jungen Mann ist klar: «Wenn es in Syrien keinen Krieg mehr gibt, dann will ich zurück nach Hause.» 15 Jahre lebte Mohamed Hussein in der Schweiz. Als seine Eltern krank wurden, kehrte der heute 44-jährige Kurde zurück in den Irak. Dort wollte er eigentlich bleiben, doch wegen des Krieges ist er wieder geflohen. «Viele Angehörige meiner Familie wurden getötet», sagt er. «Der IS hat sich wie ein Krebsgeschwür verbreitet.» Grosse Sorgen macht sich Mohamed Hussein um seine Frau und das fünfjährige Kind. Fortsetzung auf Seite 3 Internetcafé Bild: mus Das Internetcafé für Asylsuchende in Sulgen ist zweimal täglich geöffnet. Für den Gebrauch des Internets gibt es ein Ticketsystem mit einem Zeitfenster von 20 Minuten. Dadurch ist für die Asylsuchenden klar, wann genau ihnen ein Gerät zur Verfügung steht. Die Möglichkeit, mit Verwandten in Kontakt zu treten, aber auch Informationen direkt aus der Presse entnehmen zu können, kann Klarheit schaffen und Unsicherheit abbauen. (mus) Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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