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Neuer Anzeiger 17 April 2015

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Neuer Anzeiger 17 April

Bürglen, Seite 3 Neuer Plan Der Bürgler Gemeinderat hat den Gestaltungsplan für das Gebiet Kanalstrasse/Bädlistrasse in Auftrag gegeben. Das Gebiet ist als Wohnzone ausgewiesen. Sulgen, Seite 5 Neues Angebot Der Verein Spitex AachThur- Land stellte an seiner Jahresversammlung den Mitgliedern das neue Angebot 24-Stunden- Spitex-Notruf vor. Neukirch, Seite 9 Neue Fassade Art und Umfang der geplanten Renovation der Pfarrhausfassade hat an der Kirchgemeindeversammlung in Neukirch zu Diskussionen geführt. Donnerstag, 17. April 2014, Nr. 15, 23. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Wie soll es weitergehen? Diese Frage stellt sich für jeden von uns in unregelmässigen zeitlichen Abständen. In verschärfter Form sind wir mit dieser Frage konfrontiert, wenn Pläne und Lebensoptionen gescheitert sind: etwa wenn eine Partnerschaft sich als nicht mehr tragfähig herausstellt und unwiderruflich zu zerbrechen droht, oder wenn sich bei jungen Menschen bestimmte Berufswünsche nicht erfüllen und damit scheinbar Lebensperspektiven zerstört sind, oder wenn die Kinder sich komplett anders entwickeln, als sich ein Ehepaar das so schön ausgemalt hatte, oder wenn gar der eigene Lebenspartner jäh aus dem Leben gerissen wurde und die Zukunft nur noch schwarz aussieht. Wie soll es jetzt weitergehen? Diese Frage lässt sich manchmal verdrängen, ausblenden lässt sie sich nicht. Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? In den Ostertexten der Evangelien werden Maria von Magdala und ihre Begleiterinnen mitten in ihrer trostlosen Trauer überrascht, als sie sich auf den Weg machten, um den Leichnam Jesu zu salben. Unterwegs fragten sie sich, wie es wohl weitergehen werde nach Jesu schändlichem Kreuzestod. Ganz konkret beschäftigte sie die Frage, wer ihnen den schweren Stein vom Grab wegrollen würde. Angekommen am Grab erkennen sie: Der Stein ist weggewälzt, das Grab ist leer. Und sie hören die Frage: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Wie das geschehen ist, wird nicht erklärt. Aber eindeutig bleibt die Wirkung Aufbruch zum Leben Christus gibt sich Maria Magdalena als Auferstandener zu erkennen (Glasfenster von Ferdinand Gehr in der katholischen Kirche Sulgen). dieser Botschaft: Jesus gehört zu den Lebenden. Diese Botschaft, dass Jesus lebt, hat sich in den Herzen der Frauen breitgemacht. Jesu Leben und Botschaft sind eben nicht vergeblich gewesen, sondern werden in ihrer Gültigkeit gleichsam bestätigt. Plötzlich beginnen die Frauen, Jesu Leben neu zu sehen und zu verstehen. Sie müssen eilends vom Grab zu den Jüngern Jesu, um ihnen die Botschaft zu überbringen. Nicht die Toten suchen, nicht beim Leichnam verweilen, nicht zu den Grüften des Todes eilen und sich nicht darin verlieren, sondern es gilt: Weg vom Grab, weg von der Totenpflege, hingehen zum Leben, zu dem, der neues Leben verheisst und in Aussicht stellt. Bild: zVg Wir Menschen sind immer gefährdet, in den Totenkammern unserer Abhängigkeiten und Gewohnheiten, der unbeweglichen Sattheit sturer Herzen uns aufzuhalten. Ostern bedeutet aber: Steine wegwälzen Ostern bedeutet aber: aus der Totenkammer aufstehen und Steine wegwälzen, das Vertrauen auf den Weg und die Person Jesu wagen. Ostern bedeutet bei allen persönlichen Schicksalsschlägen, die ein Mensch erleiden muss, dass das letzte Wort Gott spricht und zum Verzweifeln, zum Resignieren und Verbittern kein Anlass besteht. Ostern bedeutet, begründet darauf zu vertrauen, das Gott selbst die Zukunft ist und kein Stein gross und schwer genug ist, als dass er sich nicht mit Gottes Hilfe wegrollen liesse. Es sind die vielen kleinen Auferstehungsschritte im Alltag Es sind die vielen kleinen Auferstehungsschritte im Alltag, die Zuneigung, die wir bereit sind zu schenken oder geschenkt erhalten, obwohl wir eigentlich keinen Anspruch darauf haben, die Bereitschaft zur Versöhnung, die wir erfahren dürfen und selbst an den Tag legen, die Erfahrung, dass Fronten der Unmenschlichkeit und des Hasses plötzlich aufgeweicht und durchlässig werden, wenn man sich mit gutem Willen um Frieden bemüht. Diese Erfahrungen verweisen unverfälscht auf die Auferstehung und die Grösse Gottes. Die Realitäten des begrenzten Lebens und die Tatsachen der Gräber sind nicht das Letzte, was dem Menschen gesagt sein will. Vom Auferstandenen her sind diese Tatsachen aufgebrochen, ist der Stein der Hoffnungslosigkeit weggewälzt. Wir dürfen hoffen und vertrauen, dass bei allem Zusammenbruch am Karfreitag der Durchbruch zum Leben angesagt ist. Jesus ist diesen Weg gegangen. Uns ist dieser Weg als Hoffnung gewiesen, als Weg auf Ostern hin. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest! Martin Kohlbrenner, Gemeindeleiter Katholisch-Sulgen GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: Heer Druck AG, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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