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Neuer Anzeiger 15 Oktober 2013

Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Dienstag, 15. Oktober 2013 Agenda Dienstag, 15. Oktober Bürglen • Ludothek, 15 – 17.30 Uhr, im Raiffeisenbank-Gebäude (Eingang Süd) Sulgen • Bibliothek Region Sulgen, 16.30 – 19.30 Uhr, Poststrasse 2a Letzte Seite Senioren werken für die Kleinsten Sulgen. Im Seniorenzentrum Region Sulgen heisst ein Freizeitangebot Werken und Gestalten. Nebst Gegenständen für den Weihnachtsmarkt, stricken dort Heimbewohnerinnen auch Knuddeltierchen für das Projekt «Troschtbärli». Hannelore Bruderer Mittwoch, 16. Oktober Sulgen • Bibliothek Region Sulgen, 13.30 – 15.30 Uhr, Poststrasse 2a • Offene Jugendarbeit «Common», 15 – 21 Uhr, Auholzsaal Donnerstag, 17. Oktober Bürglen • Auf den Spuren des Bürgler Wundarztes Jacob Erhart im Historischen Museum Frauenfeld, Bürglemer Forum, 13.18 Uhr ab Bahnhof Sulgen, 13.20 Uhr ab Bahnhof Bürglen, Anmeldung bis 15. Oktober, 18 Uhr, unter Tel. 071 633 19 58. Freitag, 18. Oktober Bürglen • Ludothek, 17 – 19 Uhr, im Raiffeisenbank-Gebäude (Eingang Süd) Schönenberg • Seniorenmittagstisch, 11.45 Uhr, «Im Park» (Anmeldung unter Tel. 071 644 96 16) Sulgen • Bibliothek Region Sulgen, 16 – 18 Uhr, Poststrasse 2a • Offene Jugendarbeit «Common», 19 – 22 Uhr, Auholzsaal Ausser dem leisen Klimpern der Stricknadeln und dem ritsch ratsch der Laubsäge, die sich Millimeter um Millimeter durchs dünne Holz frisst, ist kaum ein Laut zu hören im Werkraum unterm Dach des Seniorenzentrums Region Sulgen. Ein knappes Dutzend Seniorinnen und Senioren geht konzentriert ihren Werkarbeiten nach. Angepasst ans Alter Jeweils dienstags und freitags leitet Esther Bötsch das Werken und Gestalten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorensiedlung. «Sehe ich irgendwo eine neue Dekoidee, überlege ich mir, ob und in welcher Form wir das übernehmen können.» Nicht alles ist im hohen Alter noch machbar, manchmal setzt die Gesundheit Grenzen. «Wichtig ist, dass sich die Teilnehmer mit dem, was sie machen, und wie viel sie machen wohlfühlen», erklärt die Kursleiterin. Einige Frauen stricken, andere bemalen Holzdekorationen, zwei Herren zeichnen an Landschaftsbildern. Sepp Scherrer aus Langrickenbach sägt Holzsterne aus. Doch, doch, das mache er schon gerne, versichert der frühere Landwirt. Dann lacht er laut heraus: «Wissen Sie, lieber würde ich Kühe melken, aber das geht hier nicht so gut!» Nach einer halben Stunde reicht Esther Bötsch den Anwesenden Getränke. Zeichenstifte, Pinsel, Laubsäge und Stricknadeln werden Kursleiterin Esther Bötsch im Gespräch mit zwei Strickerinnen. kurz zur Seite gelegt und einige Worte über den Fortschritt der Arbeiten ausgetauscht. Esther Bötsch hilft einer Strickerin, eine fallen gelassene Masche wieder aufzunehmen. Neben ihr strickt Berta Beerli aus Opfershofen an wärmenden Stulpen. Sie mache das gerne, sagt sie und erklärt auch gleich, dass die Wolle für ihre Strickarbeiten besonders viel Aufmerksamkeit verlange, damit Projekt Troschtbärli Ziel des Projektes Troschtbärli ist es, Kindern, die durch Unfall oder Krankheit schmerzhafte Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen, mit einem kleinen Geschenk über diese schwere Zeit hinwegzuhelfen. Rund 500 Personen engagieren sich schweizweit für dieses Projekt. Geld- und Materialspenden sind ebenso willkommen wie fleissige Hände, die stricken und häkeln. Informationen im Internet unter www. troschtbaerli.ch. (hab) keine unerwünschten «Fädelimaschen» entstehen würden. Fast alles, was in diesen Wochen entsteht, sind Gegenstände, die das Seniorenzentrum an seinem Stand am Weihnachtsmarkt Sulgen verkauft. In den Wochen zuvor stellten die Strickerinnen Spielzeugtierchen für das Projekt Troschtbärli her. Ein ganzer Tierpark Bilder: hab Auf das Projekt ist Esther Bötsch bei einer Samariterübung aufmerksam gemacht worden. Dort traf sie auf Theresia Krammer aus Riedt. Sie beliefert das Spital Münsterlingen, regionale Samaritervereine und Feuerwehren mit den bunten Knuddeltierchen. Bei den Strickerinnen im Seniorenzentrum kam die Idee gut an. Ein ganzer Zoo der kleinen «Tröschterli» ist seither entstanden. Für die Seniorinnen wählte Esther Bötsch einfach zu strickende Anleitungen aus, dennoch ist jedes Stück ein Unikat. Unterschiedliche Wolle und gestickte Details geben jedem Bärchen, jeder Eule, Katze und auch jedem Frosch eine eigene Note. Bald schon werden sie Kindern im Spital den Alltag versüssen. Einträge in der NA-Agenda In der Agenda des Neuen Anzeigers werden Veranstaltungen von öffentlichem Interesse im Verbreitungsgebiet des NA aufgenommen. Ausgenommen ist Werbung zu kommerziellen Zwecken. Folgende Daten werden für den Eintrag benötigt: Art der Veranstaltung, Name des Veranstalters sowie Datum, Uhrzeit und Ort des Anlasses. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Angaben über Kosten, Anmeldemöglichkeiten oder -fristen werden nur im Ausnahmefall aufgeführt. (red.) Vorbereitungen für den Sulger Weihnachtsmarkt: Die Laubsägearbeiten werden mit viel Geduld bemalt.

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