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Neuer Anzeiger 10 Oktober 2014

Seite 8 NEUER ANZEIGER

Seite 8 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 10. Oktober 2014 Publireportage STUTZ AG Frauenfeld 75 Jahre Bauqualität Betonbohren und -trennen: Dank innovativen Verbesserungen in der Materialtechnologie und in der Antriebstechnik konnten die Einsatzmöglichkeiten im Betonbohren und Betontrennen laufend vergrössert werden. Die STUTZ- Equipen verfügen über weitgefächerte Erfahrungen und Fachkompetenzen. Vor 75 Jahren wurde das Baugeschäft gegründet, aus dem im Verlauf seiner wechselvollen, erfolgreichen Geschichte die STUTZ AG Frauenfeld hervorgegangen ist. Von Firmengründer Reinhard Deutsch über das Unternehmerehepaar Robin und Elsy Christen bis zur STUTZ AG mit den Geschäftsführern Werner Dickenmann (bis 2003) und Rolf Schweizer (seit 2004): Immer stand die Bauqualität zuoberst auf der Liste der Unternehmensziele. Deshalb war es absolut logisch, das Firmenjubiläum unter das Motto «75 Jahre Bauqualität» zu setzen. Am 22./23. August feierte das Bauunternehmen sein Jubiläum im Kreis seiner zahlreichen Geschäftspartner und seiner 280 Mitarbeiter mit deren Familien im grossen Zelt des Circus Monti auf der Frauenfelder Allmend. VR-Präsident Alfred Müller bedankte sich im Namen der Aktionärsfamilie bei den Kunden und Mitarbeitern für ihre langjährige Verbundenheit zum Unternehmen und dachte in Dankbarkeit an die früheren Generationen, die mit ihren Leistungen das Ansehen der Firma geprägt hatten. Heute umfasst die STUTZ AG Frauenfeld neben der Hochbauregion in der Kantonshauptstadt weitere Hochbauabteilungen in Kreuzlingen und in Bürglen/Weinfelden sowie lokale Niederlassungen in Scherzingen, Ermatingen, Kemmental, Dettighofen und Winterthur. Neben dem Hochbau bietet das leistungsfähige Unternehmen folgende Sparten an: Plattenarbeiten, Holzbau, Ingenieurtiefbau (im Besonderen Brückenbau), Spezialtiefbau, Betonbohren und -trennen, Bautenschutz, Infrastrukturwerterhaltung. Mit diesem breiten Produktionsangebot und mit ihrer dezentralen, kundenorientierten Organisation ist die STUTZ AG Frauenfeld gut gerüstet für die Herausforderungen und Chancen der nächsten 25 Jahre. Als Beispiel für die Kompetenzen im Brückenbau zeigt das Bild den Bau der Letzigrabenbrücke für die SBB-Durchmesserlinie im Bahnhof Zürich. Die künftig längste Bahnbrücke der Schweiz wurde unter der technischen Leitung von STUTZ-Fachleuten von einem Unternehmerkonsortium mit einem speziellen Vorschubgerüst gebaut. Die Spezialtiefbauer sind mit ihren modernen Bohrgeräten in der ganzen Ostschweiz unterwegs. Ihre hauptsächlichsten Einsatzgebiete sind Ankerarbeiten auf die Stabilität von Böschungen und Baugruben sowie Vertikalbohrungen für die Pfahl-Fundation von Gebäuden. Jährlich beginnen zwischen sechs bis acht junge Menschen ihre Berufsbildung in der STUTZ AG Frauenfeld. Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Lehrabschluss sind dank der Betreuung durch einen vollamtlichen Ausbildungscoach erfahrungsgemäss sehr gut. Die Werterhaltung der Infrastrukturbauten stellt, insbesondere wenn sie unter Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfi ndet, hohe Anforderungen an die ausführenden Fachleute. Im Verlauf der vergangenen 10 Jahre konnte STUTZ Frauenfeld mehrere Objekte nachhaltig sanieren und verstärken. Im Bild die Gmündertobelbrücke. Flexible, fachlich gut ausgebildete Kundenmaurergruppen erledigen im ganzen Marktgebiet der STUTZ AG jeden Bauauftrag rasch und kompetent. Ansprechpartner gibt es an jedem STUTZ-Standort. Die Holzbaugruppe bearbeitet von Bürglen aus Aufträge von der Planung und Beratung bis zur Ausführung stets in engem Kontakt mit dem Auftraggeber. Die Plattenlegerabteilung empfi ehlt sich mit ausgezeichneten Referenzen für Neubauten und Umbauten von der Einzelküche bis zur Wohnüberbauung. Aufträge der Bautenschutzabteilung umfassen insbesondere auch Injektionsarbeiten gegen eindringendes Wasser, Sanierung von karbonisiertem Beton, Abdichtungen aller Art und Flüssigfolien.

Freitag, 10. Oktober 2014 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 9 Hohentannen «Nach sieben Jahren können wir ernten» Hohentannen. Gemeindeammann Christof Rösch konnte in Luzern ein Solardiplom entgegennehmen. Ausgezeichnet wurde die Gemeinde Hohentannen für ihre Bemühungen in der Energiepolitik. Es ist die erste Auszeichnung für Hohentannen. Herr Rösch, was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie aus dem Fenster sehen und die Sonne scheinen sehen? Christof Rösch: Ein wunderbares Geschenk des Schöpfers. Hohentannen ist eine sehr kleine Landgemeinde und doch äusserst innovativ, wenn es ums Thema Energie geht. Wie kommt das? Rösch: Anlässlich einer Klausurtagung im April 2007, nachdem die neue Behörde gewählt wurde, haben wir zusammen das Projekt ins Leben gerufen. Wir wollten damit Wertschöpfung in unsere Dörfer bringen. Es geht aber auch ums Miteinander und um das Wir-Gefühl. Kann Hohentannen als Beispiel für andere, vor allem grössere Gemeinden dienen? Rösch: Unsere Gemeinde wird immer öfter als positives Beispiel mit Leuchtturmcharakter erwähnt. So besuchen uns regelmässig Gemeinderäte und Gruppen und wollen das «Erfolgsgeheimnis» und das «Wie gemacht» kennenlernen. Als die ersten Vorstellungen von Hohentannen bezüglich Energie bekannt wurden, haben viele darüber gelächelt. Heute staunen sie über das Erreichte. Erfüllt Sie das mit Genugtuung? Rösch: Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer hat schon gesagt: «Eine Idee wird in einer ersten Phase belächelt, in der zweiten Phase bekämpft und in der dritten Phase waren schon immer alle begeistert von ihr!» Genau so haben wir es auch erlebt. Klar ist es heute ein Gefühl von Zufriedenheit, was wir miteinander erreicht haben. Preisverleihung in Luzern: Gemeindeammann Christof Rösch (li.) und Energiekommissionspräsident René Honauer freuen sich über die besondere Auszeichnung. die Menschen inspirieren und ihnen Mut machen. Hat sich das Bewusstsein in der Bevölkerung für die erneuerbare Energie verändert? Rösch: Davon bin ich überzeugt. Wir konnten sicher nicht alle in das Energieboot nehmen, aber bei den meisten hat es eine Bewusstseinsveränderung gebracht. Ein Beispiel ist das rege Nutzen der Umtauschaktion in LED-/LCC- Lampen oder nach dem gutbesuchten Elektroauto-Event vom Oktober 2013 hat der erste Einwohner ein E-Auto gekauft. Wo sehen Sie weitere Entwicklungsmöglichkeiten? Rösch: Unsere Energiekommission ist laufend dran, neue Impulse zu geben. Und, indem mit unserem Projekt GemeindePOWER.ch einige andere Gemeinden auch ermutigt werden können, 14 Schweizer Solarpreise verliehen auch etwas für sich, für ihre Eigenständigkeit und für ihr Miteinander zu tun und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft abzugeben. Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung durch den Solarpreis? Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie hörten, dass Hohentannen Sieger in der Kategorie Institutionen ist? Rösch: Es ist das erste Mal, dass wir eine Auszeichnung bekommen haben. Für uns ist dieser Ehrenpreis eine Anerkennung für unsere Gesellschaftsleistung, wo viele bei der Zielerreichung mitgewirkt haben. Es braucht nicht nur einen Samen, welchen der Gemeinderat beim Impulsreferat im September 2007 eingepflanzt hat, sondern ganz viele Gärtner, welche die Pflanzen pflegen und schön gedeihen lassen. Nach sieben Jahren können wir ernten. Darum ist dieser Preis der gesamten Hohentanner und Heldswiler Bevölkerung gewidmet. Bild: Bea Rösch und Nicole Honauer Haben Sie durch die Auszeichnung neue Aspekte erfahren? Vielleicht, indem Sie mit anderen Gewinnern in Kontakt gekommen sind? Rösch: Ich selber treffe interessanterweise immer wieder mit den Leuten von Energietal Toggenburg zusammen. Der Präsident Thomas Grob und ich hielten auch schon Vorträge zusammen, wo Unterschiede festgestellt werden können. Was die erfolgreich in einer ganzen Region mit zwölf Gemeinden und 45 000 Einwohnern machen, machen wir im Kleinen mit 620 Einwohnern – mit dem Unterschied, dass wir durch unsere Nähe zum Volk etwas schneller vorankommen. Spüren Sie, dass sich der Fokus der Öffentlichkeit durch solche Erfolge vermehrt auf Hohentannen legt? Rösch: Ja, aber wir suchen das nicht, es geschieht einfach ganz von alleine. Hohentannen ist sicher dadurch noch bekannter geworden. Und ich höre auch von einem gewissen Stolz der Einwohner. Wenn Sie zurückblicken auf die Zeit von der Startphase 2007 bis jetzt, würden Sie bei Ihrer Energiepolitik heute andere Wege einschlagen? Rösch: Wir würden bestimmt einiges wieder so machen: Das heisst, kein Zwang, sondern auf Wahlfreiheit basierend, keine Angstszenarien heraufbeschwören, regelmässige Informationen, Am vergangenen Freitag wurden in Luzern 14 Schweizer Solarpreise für Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen vergeben. Hinzu kommen zwei Norman Foster Solar Awards und drei Solarpreise für Plus-Energie-Bauten (PEB), die alle für Wertschöpfung im Inland sorgen. Regierungspräsident Robert Küng, Stararchitekt Lord Norman Foster, EU-Parlamentarier Jo Leinen und weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft verliehen die weltweit einzigartigen Preise für Plus- Energie-Bauten und gratulierten den engagierten Solarpionieren. (red.) Was tun Sie ganz persönlich dafür, dass die Energiebilanz von Hohentannen sich auf einem möglichst guten Niveau bewegt? Rösch: Dran bleiben und offen sein für Neues! Und da werden wir noch vielen genialen Ideen zwecks Realisierung begegnen. Interview: Rita Kohn

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