Sie können sich mit dem Button Abonnenten Login anmelden,
indem Sie Ihre Abonummer als Benutzername sowie als Passwort verwenden.

Aufrufe
vor 5 Jahren

Neuer Anzeiger 10 Februar 2017

  • Text
  • Barzahlung
  • Februar
  • Erlen
  • Sulgen
  • Gemeinde
  • Haus
  • Anzeiger
  • Region
  • Wochen
  • Kaufen

Seite

Seite 10 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Freitag, 10. Februar 2017 Besichtigung Ziegelei Brauchli Berg Bürglen. Unter dem Motto «Natürliche Baustoffe für modernes Bauen» lädt das Bürglemer Forum am Donnerstag, 16. Februar, um 13.15 Uhr zur Besichtigung der Ziegelei Brauchli in Berg ein. Das Programm sieht wie folgt aus: Treffpunkt ist um 13.15 Uhr beim Bahnhof Bürglen und dann Fahrt in Privatautos nach Berg. Bei der Anmeldung ist anzugeben, wie viele Sitzplätze für eine Mitfahrgelegenheit erwünscht sind oder angeboten werden können. Um 13.30 Uhr beginnt die Führung durch die Ziegelei Berg. Sie gibt Einsicht in die Firmengeschichte, in die Arbeitsabläufe und Produktepalette der Ziegelei Brauchli und dauert rund zwei Stunden. Wichtig ist, dass man gut zu Fuss ist, da diverse Treppen zu überwinden sind. Um 15.30 Uhr ist gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Kuchen im Restaurant Frohheim in Berg angesagt. Die Rückkehr zum Bahnhof Bürglen erfolgt um 17 Uhr. Da die Führung gratis ist, entstehen lediglich Kosten von zwei Frnaken für ein Dankeszeichen. Anmeldungen nimmt Stefan Fischer bis Dienstag, 14. Februar, um 18 Uhr entgegen, Tel. 071 633 25 04 oder E-Mail stefan.fischer-schicker@bluewin.ch. (pd) Was macht eigentlich ein «Köfferli-Muni»? Frauenfeld. Der Frauenfelder Tierarzt Walter Fürer gibt im Naturmuseum anlässlich der Ausstellung «Flotte Bienen, tolle Hechte» einen spannenden Einblick in seine Tätigkeit als Tierarzt. Im Gespräch mit Barbara Richner und dem Publikum erzählt er, warum es den Köfferli-Muni gibt, was er alles im Köfferli hat und was geschieht, wenn er es auspackt. Er berichtet von seinen Erfahrungen und erklärt, wie und warum der Mensch in die Fortpflanzung der Tiere eingreift. Das Publikum hat Gelegenheit, sich mit dem Experten über eine gängige, im Alltag für die meisten jedoch kaum sichtbare Praxis zu unterhalten. Die Gesprächsrunde findet statt am Dienstag, 14. Februar, im Naturmuseum Thurgau an der Freie Strasse 24 in Frauenfeld. Beginn ist um 19.30 Uhr, Dauer eine Stunde. Der Eintritt ist frei. (pd) Tierarzt Walter Fürer in Aktion. Bild: pd Kradolf Bürglen Frauenfeld Künstlerische Wärme gegen Halsweh Kradolf. Die Porzellantöpferei von Kathrin Ritzi-Schaufelberger ist bis Sonntag Schauplatz einer Ausstellung. Der Titel «Halsweh» macht neugierig. Georg Stelzner Die Gastgeberin muss selber schmunzeln. Kann eine Ausstellung mit der Bezeichnung «Halsweh» wirklich Publikum anlocken? «Ja, sicher», ist Kathrin Ritzi- Schaufelberger überzeugt und liefert auch gleich eine Erklärung. «Halsweh ist ein Symptom dafür, dass etwas gesundheitlich nicht stimmt, dass es an Wärme fehlt», sagt die Sulger Keramikerin, die auf dem Teigi-Areal in Kradolf eine Werkstatt betreibt. Die von heute Freitag bis übermorgen Sonntag dauernde Ausstellung solle dem entgegenwirken und gewissermassen eine Arznei für Körper und Seele sein. «Unser Ziel ist es, die Kundschaft zu pflegen – mit farbigen und wärmespendenden Sachen», sagt Kathrin Ritzi- Schaufelberger zu den Intentionen der sieben Ausstellungsteilnehmer. Vielfältiges Kunsthandwerk Angeklagter Priester: Betroffene gesucht Frauenfeld. Die Kantonspolizei Thurgau sucht in Zusammenarbeit mit der deutschen Polizeibehörde Personen, die in den Jahren 1994/1995 Kontakt zu einem damals 30-jährigen deutschen Priester hatten. Kathrin Ritzi-Schaufelberger mit ihren farbenfrohen Keramikschalen. Als Gäste eingeladen sind Monica Luder-Kesseli (Artikel aus Filz) aus Happerswil, Irene Gaiarin (Gewebtes und Teekräuter) aus Dozwil, Christine Läubli (individuelle Gewebe) aus Winterthur und Vreni Ehrbar (Honig) aus Altnau sowie die Stiftung Säntisblick aus Degersheim (Anzündhilfen) und das Fachgeschäft Bücher zum Turm aus Bischofszell. «Mit ihrem Angebot werden sie alle dem Anspruch der Ausstellung gerecht», stellt Kathrin Ritzi-Schaufel ber ­ ger erfreut fest. Inspiration Japan Die Keramikerin hat einen inspirierenden Aufenthalt in Japan hinter sich. «Ich konnte Keramikwerkstätten besuchen und mir ein Bild über die dortige Arbeitsweise machen», erzählt Kathrin Ritzi-Schaufelberger. Ihre neuesten Kreationen seien einerseits farbiger, anderseits aber auch schlichter und einfacher, ganz nach dem Prinzip «Weniger ist mehr». An der aktuellen Ausstellung zeigt Kathrin Ritzi-Schaufelberger einen Querschnitt ihres Schaffens – auch Objekte, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Werkstattausstellung: Freitag, 10., bis Sonntag, 12. Februar, jeweils von 13.30 bis 17 Uhr; Ruhbergstrasse 2, Kradolf Ein 52-jähriger Deutscher, der zuletzt in einer Pfarrei im Landkreis Deggendorf in Niederbayern tätig war, wurde Ende September 2016 von den dortigen Strafverfolgungsbehörden wegen des dringenden Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern in Untersuchungshaft versetzt. Der Mann wurde 1994 zum Priester geweiht. Allerdings wurde ihm 2008 wegen sexuellen Handlungen mit Minderjährigen der geistliche Stand aberkannt. Dennoch gab er sich weiterhin als Priester aus und erschlich sich so das Vertrauen von Kirchenangehörigen sowie gläubigen Familien und deren Kindern. Dabei kam es auch zu erneuten sexuellen Übergriffen auf Minderjährige. Der Deutsche ist einschlägig vorbestraft und sein Vorgehen weist in den vorliegenden Fällen Parallelen auf. Er soll zudem unter einem Vorwand betrügerisch Spenden eingesammelt haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Deggendorf und der Kriminalpolizei Deggendorf dauern an. Zeugen gesucht Bild: st In den Jahren 1994/1995 hielt sich der damals 30-jährige Priester mehrheitlich im Kanton Thurgau auf. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er auch in der Schweiz das Vertrauen von gläubigen Familien und deren Kindern erschlichen und ausgenutzt hat. Personen, die in den Jahren 1994/1995 Kontakt mit dem damals 30-jährigen Priester hatten, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter Tel. 052 728 22 22 zu melden. (kapo)

Freitag, 10. Februar 2017 NEUER ANZEIGER für das AachThurLand und die Region Bürglen Seite 11 «Swiss-Ladies» treffen auf «Pretty Belinda» Hohentannen. «Swiss-Ladies» – dieses vielversprechende Motto hat der Singkreis Hohentannen Bischofszell als Vorlage für seinen diesjährigen Unterhaltungsabend festgelegt. Rund um junge, ältere, clevere und ganz schlaue Ladys drehen sich die gesanglichen Darbietungen, die der Chor unter der Leitung von Beatrice Mory einstudiert hat. Auch die Theatergruppe hat im Titel ihres Dreiakters «Pretty Belinda» die Damen im Visier. Belinda, die sich vom Schock über die Untreue ihres Mannes erholen will, stürzt sich kopfüber in ein turbulentes Wochenende. Die Unterhaltungsabende des Singkreises Hohentannen Bischofszell finden in der Hirscheschür Hohentannen heute Freitag, 10. Februar, und morgen Samstag, 11. Februar, statt. Ab 18.30 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet, die Aufführungen beginnen um 20 Uhr. Die Besucher und Besucherinnen können ihr Glück bei der Tombola herausfordern, die mit attraktiven Preisen reichhaltig bestückt ist. (pd) Erlen Hohentannen Sulgen Die Datenangaben müssen stimmen Erlen. Viele Jahre hat Robert Steffen in Erlen die Betriebsdaten der Landwirte kontrolliert. Nach seinem Rücktritt auf Ende Jahr blickte er auf eine Zeitspanne zurück, in der sich im landwirtschaftlichen Bereich vieles verändert hat. Hannelore Bruderer Unterlagen, mit denen er die Aufgaben der Gemeindestelle für Landwirtschaft besser erklären könne, habe er keine mehr, sagt Robert Steffen. «Die habe ich alle an meinen Nachfolger Mathias Huber weitergeleitet.» Robert Steffen leitete die Gemeindestelle für Landwirtschaft in Erlen 38 Jahre und ist auf Ende 2016 zurückgetreten. Ganz richtig sei diese Aussage jedoch nicht, präzisiert er. «1978 hiess dieses Amt noch Ackerbaustelle und was heute die Politische Gemeinde Erlen ist, waren damals noch sechs verschiedene Ortsgemeinden.» Robert Steffen blickt gerne auf seine Zeit als Leiter der Gemeindestelle Landwirtschaft in Erlen zurück. Bild: hab Neuer Kurs: Notfälle bei Kleinkindern Sulgen. Am Abend des Valentinstags, am 14. Februar, führt der Samariterverein Sulgen und Umgebung einen Kurs «Notfälle bei Kleinkindern» durch – eine günstige Gelegenheit, den Anlass gemeinsam als Paar zu besuchen. Aber auch Grosseltern und alle, die das sichere Handeln im Umgang mit Kindern in Notfallsituationen erlernen wollen, sind willkommen. Der Kurs findet im evangelischen Kirchgemeindehaus Sulgen statt und dauert von 19 bis 22 Uhr. Der Unterricht beinhaltet unter anderem Themen wie Gefahren im und ums Haus, Sturz vom Wickeltisch, Stromschlag oder verschluckte Fremdkörper. Der Fokus liegt insbesondere auf dem korrekten Vorgehen und Anwenden von Erste- Hilfe-Massnahmen bei ansprechbaren, aber auch bei bewusstlosen Kindern. Kursleiterin Sibylle Beerli vermittelt viel praktisches Wissen auf einfache Art. In realistisch nachgestellten Szenarien trainieren die Teilnehmenden auf abwechslungsreiche und spielerische Weise die Notfallhilfe. Der Kurs wurde neu strukturiert, dauert drei Stunden und findet darum nur noch an einem einzigen Abend statt. Er basiert auf den aktuellsten Richtlinien für Erste Hilfe. Anmeldung an Sibylle Beerli unter Tel. 052 682 25 65 oder E-Mail sibylle.beerli@bluewin.ch. (pd) Grundlage für Beiträge Damals wie heute besteht die Aufgabe dieser Gemeindestelle darin, zu kontrollieren, ob die Angaben, welche die Landwirte dem Landwirtschaftsamt einreichen, mit dem real Vorhandenen übereinstimmen. Denn anhand dieser Zahlen werden die Beitragszahlungen des Bundes ausgerichtet. Wenn auch Sinn und Zweck der Gemeindestelle fast gleichgeblieben sind, so hat sich bei der Ausführung der Arbeit in den fast vierzig Jahren seit Robert Steffens Amtsantritt doch vieles verändert. In seinen Anfangszeiten in der Ortsgemeinde Erlen bezahlte er die Beiträge noch bar an die Landwirte aus. «Ich habe dafür eine Liste mit allen Beträgen erstellt, ausgerechnet, wie viele Noten und Münzen ich von jeder Sorte brauche, um allen Bauern den exakten Betrag zu übergeben, und bin damit zur Bank gegangen», schmunzelt Steffen. Ausgehändigt wurden die Beträge dann meist anlässlich des Milchzahltags, zu dem sich sowieso alle Landwirte einfanden. Die Datenmenge steigt Anfang der 1990er-Jahre kam der politische Umbau des Sektors Landwirtschaft und die Einführung der Direktzahlungen. Mit dem Systemwechsel nahm auch die Menge der erfassten Daten zu. Auf einem mehrseitigen Betriebsdatenformular deklarieren Landwirte sämtliche Kulturen, erfassen den Tier- und Baumbestand und weisen viele weitere Daten aus, zum Beispiel ökologische Nutzflächen oder den Standort von Bienenvölkern. Nebst den 35 Landwirtschaftsbetrieben in der Gemeinde Erlen, sind auch rund 45 Tierhalter verpflichtet, ihren Tierbestand zu erfassen. Diese Meldepflicht dient dem Vorbeugen und Bekämpfen von Seuchen. Neues muss erlernt werden 2012 führte das Landwirtschaftsamt dann im ganzen Kanton die elektronische Erfassung aller Daten der Landwirtschaft und der Tierhalter ein. Für Robert Steffen hiess das, eine Schulung zu besuchen und das neue Programm zu erlernen. Den heute 68-Jährigen schreckte dies nicht ab. «Einige ältere Gemeindestellenleiter sind damals zurückgetreten, für mich war das neue System aber ein Ansporn, mich bei der Datenerfassung à jour zu halten», sagt er. «Wir waren anfänglich auch nicht auf uns alleine gestellt, sondern konnten auf Assistenten zurückgreifen. Das ganze hat sich dann aber sehr schnell eingependelt.» Obwohl bei dieser Datenflut auf den Betrieben nur Stichproben durchgeführt werden können, sei der Arbeitsaufwand grösser als viele meinen würden, sagt Robert Steffen. Der Leiter der Gemeindestelle für Landwirtschaft wird deshalb auch von zwei Stellvertretern unterstützt. Andreas Wälchli aus Buchackern und Peter Schmucki aus Kümmertshausen werden diese Funktion auch unter Steffens Nachfolger ausüben. Dass die Stellvertreter aus verschiedenen Ortsteilen kommen, sei gut, meint Steffen. Das spare oft weite Wege. «Die Stellvertreter kommen auch zum Einsatz, wenn es um die Kontrolle des Betriebs des Gemeindestellenleiters oder von dessen Verwandten geht. Ich konnte mich ja schlecht selber kontrollieren», lacht Robert Steffen. Heute schreibt das Landwirtschaftsamt vor, wann welche Kontrollen durchgeführt werden müssen. Früher durfte Robert Steffen noch vieles nach eigenem Ermessen kontrollieren. Müssen gegen fehlbare Landwirte Sanktionen verhängt werden, so läuft dies direkt über das kantonale Landwirtschaftsamt. «Damit hatten wir noch nie etwas zu tun, unsere Aufgabe ist es lediglich, die Kontrollen durchzuführen», erklärt Steffen. Früher seien Flächen manchmal auch doppelt erfasst worden, aber nicht mutwillig, erinnert er sich. «Das kam bei Pächterwechseln vor, wenn sich der eine noch nicht ab- und der andere sich schon angemeldet hatte. Mit dem heutigen elektronischen System ist das nicht mehr möglich.» Einmal jährlich treffen sich die Gemeindestellenleiter für Landwirtschaft zu einer Tagung, an der sie Informationen erhalten und sich weiterbilden können. Diesen Anlass habe er immer sehr geschätzt und er werde ihn vermissen, sagt Robert Steffen. Zurückgetreten ist er, um Jüngeren Platz zu machen. «Schliesslich will ich ja nicht im Amt sterben wie mein Vorgänger», lacht er verschmitzt.

Neuer Anzeiger 2022

Neuer Anzeiger 2021

Neuer Anzeiger 2020

Neuer Anzeiger 2019

Neuer Anzeiger 2018

Neuer Anzeiger 2017

Neuer Anzeiger 2016

Neuer Anzeiger 2015

Neuer Anzeiger 2014

Neuer Anzeiger 2013