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Neuer Anzeiger 10. Dezember 2021

Neuer Anzeiger 10. Dezember

Sulgen, Seite 5 Musik Festliche Stimmung herrscht am kommenden Sonntag im Auholzsaal. Die FEG Brass Band Sulgen lädt um 17 Uhr zur Musik im Advent. Bürglen, Seite 12 Gesang Das gemeinsam mit dem Publikum gesungene «Stille Nacht» bildete den Abschluss des gelungenen Adventskonzerts des Gemischten Chors Bürglen. Sulgen, Seite 12 Sprüchlein Mitten im Wald suchten die Kinder der Spielgruppe Sulgen nach dem Samichlaus. Der Klang eines Glöckchens wies ihnen den richtigen Weg. WOHNLICH. GESTALTET. Freitag, 10. Dezember 2021, Nr. 49, 30. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Einstimmigkeit an Schulversammlung Bürglen. An der Versammlung der Schule Bürglen nahmen die Stimmberechtigten alle Anträge der Behörden an. Das Budget 2022 sieht einen Gewinn von 42 500 Franken vor, der Steuerfuss bleibt bei 99 Prozent. Genehmigt ist die Dachsanierung des Schulhauses in Leimbach. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Fassade neu gestrichen. Über den Ausgang des Architekturwettbewerbs zur Schulraumerweiterung am Standort Bürglen wird die Schule im Januar informieren. Seite 3 Ballkünstler mit sportlichem Ehrgeiz Unihockey. An der Sportlerehrung des Kantons Thurgau im November in Weinfelden waren auch zwei Unihockey- Talente aus Bürglen und Donzhausen eingeladen. Niklas Graf und Ramon Zenger spielen bei Floorball Thurgau in der NLB und nahmen im August an der U19-Weltmeisterschaft im tschechischen Brno teil. Seite 5 Kristall-Pokal wandert zu Benny Götsch Bürglen. Benny Götsch darf sich freuen. Er ist der Jahresmeister 2021 der Schützengesellschaft Bürglen. Er verwies Christoph Martin auf den 2. und Steff Hut auf den 3. Platz. Seite 13 Schönenberg a. D. Thur — 071 642 49 49 kleinrigi.ch Eindrückliches zur Steuerentwicklung Erlen. Wie werden sich die Steuern in den nächsten Jahren entwickeln? Darüber sprach der Leiter der Steuerverwaltung Thurgau, Marcel Ruchet, am Behördenapéro der Arbeitgeber Mittelthurgau. Christof Lampart In der letzten Woche begrüsste der Präsident der Arbeitgeber Mittelthurgau, Dominik Hasler, rund 30 Mitglieder und Gäste im Mehrzwecksaal der Schule Erlen. Thomas Bosshard, der Gemeindepräsident von Erlen, begrüsste die Anwesenden im Namen der Gemeinde und stellte kurz die wirtschaftliche Perspektive Erlens vor. Unter anderem sagte er: «Wir erwarten, dass wir dieses Jahr bis zu 100 Baubewilligungen ausstellen, aktuell sind wir bei 94». Dann hielt Marcel Ruchet, der Leiter der kantonalen Steuerverwaltung, sein Referat zum Thema «Steuerentwicklungen in Zeiten der Corona-Pandemie und Massnahmen gegen Steuerverluste». Herausforderung: Software Generell seien die 119 Vollzeitbeschäftigten im kantonalen Steueramt gegenwärtig vor allem mit den Grundsteuern und dem Bezug «gut ausgelastet». Dabei werde die Informatik immer wichtiger, auch wenn man mit sieben Vollzeitstellen gegenüber anderen Kantonen – wie zum Beispiel Bern mit 40 – deutlich hinterherhinke. «Auch im Steueramt gilt, was gegenwärtig in anderen Branchen der Fall ist – Informatiker zu kriegen, ist sehr schwierig», so Ruchet. Dabei habe der Thurgau zwar eine sehr gute, zugleich aber auch sehr alte Steuersoftware. «Wir haben eigentlich alles, was wir brauchen. Unsere Software für die Grundsteuern von 1993 ist eine Eigenentwicklung, die super läuft, aber von Marcel Ruchet, Leiter der kantonalen Steuerverwaltung: «Die Grundstücksgewinnsteuer-Einnahmen sind rekordverdächtig.» Microsoft nicht mehr unterstützt wird. Die Software haben wir letztes Jahr notdürftig geflickt, so dass sie noch fünf Jahre hält. Unser Problem ist, dass uns heute keine Anbieter mehr das bieten, was diese Software kann», so Ruchet. Generell wäre es wünschenswert, wenn man mittelfristig alle 27 schweizerischen Steuersysteme vereinheitlichen könnte. «Das würde verhindern, dass viele Ressourcen gebunden werden. Denn eine neue Software muss immer ausgiebig getestet werden», so Ruchet. 2000 Steuerzahlende mehr In Sachen Steuerbelastung befände sich der Thurgau mit 33,7 Prozent bei den natürlichen Personen auf Rang 12 von 26 Kantonen. «Wir sind im gesunden Mittelfeld einer Liga, die von Zug (22,4 Prozent) angeführt wird und bei der Genf mit 44,75 Prozent das Schlusslicht bildet», so Ruchet. Positiv wirke sich aus, dass der Thurgau seit einigen Jahren jährlich um rund 2000 Steuerpflichtige wachse. Insgesamt 263 Thurgauer Unternehmen nahmen Bild: art fürs Jahr 2019 eine Corona-Rückstellung vor. Insgesamt konnte so die Liquidität der Firmen um total 19,3 Millionen Franken erhöht werden. Gigantisch hohe Landpreise Als bemerkenswert bezeichnete Ruchet die Entwicklung der Bodenpreise im Thurgau. Aktuell verzeichne der Kanton rekordverdächtige Grundstücksgewinnsteuer-Einnahmen. «Geht der Trend ungebrochen weiter, so könnte es sein, dass wir die 100-Millionen-Franken-Grenze in diesem Jahr knapp reissen», so Ruchet. «Dabei ist die Zahl der Transaktionen im letzten Jahr nicht wahnsinnig gestiegen, aber die Preise, die gezahlt werden, sind astronomisch hoch.» Gehe dies so weiter, dann seien die Steuereinnahmen auch in den nächsten Jahren noch hoch, aber dann flache es ab. Unangenehm dürfte für alle Eigenheimbesitzer die Neuschätzung ihrer Liegenschaft ausfallen, sollte sie demnächst stattfinden, denn daraus können dann bis zu 40 Prozent höhere Steuerwerte auf die eigenen Liegenschaften entstehen. GZA/AZA 8583 Sulgen Post CH AG Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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