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Neuer Anzeiger 29. September 2017

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Neuer Anzeiger 29. September

Sulgen, Seite 5 Wahlpodium Die Kandidierenden für das Präsidium und die Behörde für die neue Volksschulgemeinde Region Sulgen haben sich der Öffentlichkeit präsentiert. Kradolf, Seite 9 Autorenlesung Am letzten Freitag hielt der Bischofszeller Autor Ferenc Biedermann auf Einladung des Kulturvereins Steinacker eine Lesung im Feuerwehrmuseum. Sulgen, Seite 20 Dienstagsgespräch Mit Katharina Locher besucht eine Moderatorin der Sendung «Schweiz aktuell» Sulgen. Sie nimmt am Dienstagsgespräch der Gruppe «neu/alt» teil. Raiffeisen-Mitglieder erleben mehr und bezahlen weniger. Entdecken Sie jetzt unsere Freizeitangebote auf raiffeisen.ch/memberplus Raiffeisenbank Mittelthurgau Freitag, 29. September 2017, Nr. 39, 26. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Erste Bewährungsprobe gut bestanden Sulgen. Drei Monate nach Inbetriebnahme des gemeinsamen Werkhofs ziehen die Gemeindepräsidenten von Sulgen und Kradolf-Schönenberg eine erste positive Bilanz. Hannelore Bruderer Befürchtungen, dass sich durch einen gemeinsamen Werkhof die Qualität der Dienstleistungen verringern könnte, sind vor dessen Inbetriebnahme im Juli dieses Jahres vorwiegend von Einwohnern aus Kradolf-Schönenberg geäussert worden – wohl deshalb, weil das Werkhof-Team in Sulgen stationiert ist. Es seien bisher keine Beanstandungen eingetroffen, im Gegenteil, sagt Heinz Keller, Gemeindepräsident von Kradolf-Schönenberg. «Wir haben von verschiedenen Seiten positive Rückmeldungen und auch ein Dankeschön für einen ungeplanten, schnellen Einsatz durch das Werkhof- Team erhalten.» In Sulgen habe es keine Rückmeldungen betreffend gemeinsamem Werkhof gegeben, sagt Sulgens Gemeindepräsident Andreas Opprecht. «Ich deute das so, dass alles funktioniert.» Noch ist vieles neu Werkhofleiter Aldo Ringger (sitzend) und sein Team. Bild: hab Hinter diesem reibungslosen Übergang steckt jedoch viel Arbeit. Der neue Werkhofleiter Aldo Ringger kann ein Lied davon singen. Er sei organisatorisch zwischendurch schon auch ans Limit geraten, gibt er offen zu. Obwohl Arbeits- und Einsatzpläne vorhanden seien, brauche es immer wieder Anpassungen. «Wir verfügen über genügend Fahrzeuge und Geräte, aber nicht jeder Mitarbeiter kann mit jedem Fahrzeug fahren und jedes Gerät gleich gut bedienen», erklärt der Werkhofleiter. «So kommt es vor, dass zum Beispiel bei Ferienabwesenheiten eines Mitarbeiters gewisse Arbeiten, die zwar eingeplant, aber nicht dringend sind, zugunsten von anderen Arbeiten verschoben werden müssen.» Auch Notfalleinsätze bringen die Tagesplanung durcheinander. Aldo Ringger sagte, er sei immer noch in der Kennenlern-Phase und meint dies im doppelten Sinn. Zum einen sind es die spezifischen Besonderheiten in den beiden Gemeinden, die es zu berücksichtigen gilt. «In Sulgen bin ich schon bald ein Jahr tätig, hier kenne schon fast alles», sagt der Werkhofleiter. «In Kradolf- Schönenberg muss ich noch herausspüren, was wichtig ist.» Zum anderen sind es die Mitarbeiter, jeder mit einem anderen Hintergrund, die er zu einem neuen Team formen und deren Stärken er am richtigen Ort einsetzen muss. Nebst den festen Mitarbeitern beschäftigt der Werkhof an zwei Tagen einen Asylsuchenden aus der Gemeinde sowie an einem Nachmittag in der Woche eine Gruppe Asylsuchender, die in der ALST untergebracht sind. Im nächsten Jahr beginnt ein Jugendlicher die Lehre zum Fachmann Betriebsunterhalt. Mit seinem Team hat sich Aldo Ringger ein grosses Ziel gesteckt. «Wir wollen nicht den Notfällen hinterherrennen, sondern für einen bestmöglichen Werterhalt der Infrastruktur vorausschauend arbeiten», sagt er. Einfache Verrechnung Bewährt hat sich die neue Software, die die Mitarbeiter auf ihren Smartphones installiert haben. Mittels QR-Code können sie die Arbeit, die sie gerade durchführen, der richtigen Gemeinde zuordnen. So kann die Verrechnung einfach und transparent durchgeführt werden. «Dass wir den administrativen Aufwand so gering wie möglich halten, war von Beginn an ein Ziel des Zusammenschlusses und auch ein Anliegen der Stimmbürger», sagt Andreas Opprecht. Nach den ersten Monaten lägen die Kosten für den Werkhof im Rahmen der Budgets, sagen er und Heinz Keller. GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Wellness-Spa exklusiv für Sie… …ohne andere Gäste. 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