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Neuer Anzeiger 26. Februar 2016

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Neuer Anzeiger 26. Februar

Sulgen, Seite 3 Uneinig Ob das Projekt Volksschule Sulgen weiterverfolgt wird, kommt bei den Primarschulgemeinden Sulgen und Götighofen vor die Gemeindeversammlung. Sulgen, Seite 9 Duftend Wenn Rita Sigrist ihre Naturkosmetikprodukte herstellt, wird ihre Küche einige Stunden zum Labor. Seifen und Cremen werden dann liebevoll verpackt. Hohentannen, Seite 17 Einladend In einer Woche wird das Restaurant Hirschen in Hohentannen wiedereröffnet. Neu führen Helena Beck und Arthur Kyburz den historischen Gasthof. Als Raiffeisen-Mitglied besuchen Sie Konzerte und Events zu attraktiven Preisen. Wählen Sie aus über 1000 Veranstaltungen: raiffeisen.ch/konzerte Raiffeisenbank Mittelthurgau Freitag, 26. Februar 2016, Nr. 8, 25. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Sulgen verbessert den Hochwasserschutz Sulgen. Das Unwetter im letzten Juni hat aufgezeigt, dass der Hochwasserschutz in der Gemeinde Sulgen noch verbessert werden kann. Die Gemeindebehörde plant in den nächsten fünf Jahren, drei Projekte zu realisieren. Hannelore Bruderer Zwar wurde die Gemeinde Sulgen vom Unwetter am 14. Juni letzten Jahres weniger stark getroffen als die Nachbargemeinden Kradolf-Schönenberg und Erlen, einige Überschwemmungsschäden gab es dennoch, in erster Linie im Durchflussgebiet des Tübelbachs. Der Bach, der im Oberlauf als Pfändlibach bekannt ist, durchfliesst das Sulger Gemeindegebiet von Götighofen bis zum Industriequartier Bädli. Auf dieser Achse plant der Gemeinderat zur Vermeidung oder Minderung zukünftiger Unwetterschäden drei Hochwasserschutzprojekte. Eindolung entfernen Den Grundeigentümern bereits vorgestellt worden ist das Projekt in Gutbertshausen. Dort hat der Bach beim letztjährigen Unwetter sein Bett verlassen und ist als reissende Wasser- und Schlammmasse entlang der Hauptstrasse zwischen den Häusern hindurch geströmt. Das knapp bemessene Rohr, das den Bach unter der Hauptstrasse hindurch in den Feuerwehrweiher führt, vermochte Der Tübelbach beim Weiler Gutbertshausen. die Wassermassen nicht mehr zu schlucken. «Mit einem Damm wollen wir den Weiler Gutbertshausen künftig vor einer Richtungsänderung des Wassers schützen», erklärt Gemeindepräsident Andreas Opprecht das Projekt. Vorgesehen ist auch, dass der Bach nach der Strassenunterquerung von der Eindolung befreit wird und wieder natürlich fliessen kann. Der Feuerwehrweiher wird im Zuge dieser Renaturierung zurückgebaut und verschwindet vom Landschaftsbild. Das Projekt ist schon soweit fortgeschritten, dass die Gemeindebehörde es in den nächsten Wochen dem Kanton zur Prüfung einreichen wird. Liegen die Genehmigung und die Höhe der Beitragszahlungen für Hochwasserschutz und die Renaturierung vor, so soll über das Projekt an der Gemeindeversammlung im Bild: hab Herbst abgestimmt werden. «Wir rechnen damit, dass wir das Projekt 2017 umsetzen können», zeigt sich der Gemeindepräsident zuversichtlich. Für die zwei weiteren Projekte rechnet der Gemeinderat mit einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren. Eine Schutzvorkehrung betrifft den Unterlauf des Tübelbachs im Bereich zwischen dem Bahntras see und der Chaletstrasse. In dieser Zone sei auch die Ursache für die Überschwemmung der Bahnunterführung beim Unwetter im Juni zu suchen, erklärt Andreas Opprecht. Danach verschwindet der Bach im Untergrund und tritt erst nach dem Abzweiger Industriestrasse wieder an die Oberfläche. Zwischen Bahntrassee und Chaletstrasse befindet sich eine natürliche Erhebung, die der Gemeinderat für den künftigen Schutz des dahinterliegenden Wohngebiets nutzen will. Mit baulichen Massnahmen soll erreicht werden, dass das Wasser dosiert abflies sen kann, das östlich angrenzende, landwirtschaftlich genutzte Land dient dabei als natürliches Auffangbecken. Eine mittlere Hochwassergefährdung ist auf der Gefahrenkarte der Gemeinde Sulgen im unteren Bereich des Tübelbachs beim Industriegebiet ausgewiesen. Die Gefährdung dieses Gebietes würde durch das Auffangen grosser Wassermassen bereits im Osten der Gemeinde ebenfalls entschärft. Lösung noch nicht definiert Götighofen, das beim Unwetter verhältnismässig glimpflich davongekommen ist, ist eine weitere Zone, in der die Gemeinde Sulgen ihren Hochwasserschutz verbessern will. Eine Überprüfung hat gezeigt, dass die derzeitigen Abflussrohre für grössere Wassermassen zu klein dimensioniert sind. «Wir müssen für Götighofen eine bessere Lösung suchen. Noch ist aber nicht definiert, in welche Richtung diese gehen wird», sagt Andreas Opprecht. Nebst grösseren Abflussrohren werde auch die Möglichkeit eines Auffangbeckens geprüft. Einen Kostenanteil wird die Gemeinde Sulgen ebenfalls an die Hochwasserschutzmassnamen beim Tülebachtobel leisten müssen. Das Tobel liegt im Grenzbereich der Gemeinden Hohentannen, Kradolf-Schönenberg und Sulgen. GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Werben Sie dort, wo Werbung beachtet wird. Inserieren auch Sie im Neuen Anzeiger. inserate@neueranzeiger.ch NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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