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Neuer Anzeiger 19.Februar 2016

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Neuer Anzeiger 19.Februar

Erlen, Seite 3 Angekurbelt In Erlen soll ein neuer Unihockey-Verein entstehen. Die Initianten laden am Montag zur Vereinsgründung in den Mehrzwecksaal der Schule ein. Sulgen, Seite 15 Abgelöst Claudia Stäheli löst Susanne Harder als Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen ab. Bürglen, Seite 16 Verteilt Im letzten Jahr haben die rund 30 Helferinnen und Helfer des Mahlzeitendienstes Bürglen 156 Fahrten durchgeführt und dabei 1693 Mahlzeiten verteilt. Heizöltank leer? 058 / 476 50 00 web:landimittelthurgau.ch Freitag, 19. Februar 2016, Nr. 7, 25. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Konfetti-Tage in der Gemeinde Bürglen Bürglen. In Bürglen ist am Wochenende die Fasnacht gefeiert worden. Am Samstagabend hat die Bürgler Fasnachtsgesellschaft «Schlosshüüler» mit einer seit Jahren gepflegten Tradition gebrochen und anstelle der Metzgete einen «Narräschmaus» mit einem neuartigen Bühnenprogramm angeboten. Nicht ganz freiwillig, wie Janina Diethelm, die OK- Chefin der Bürgler Fasnacht sagt. Dem Verein ist es gelungen, aus der Not eine Tugend zu machen. Er hat sein Publikum wiederum gut unterhalten. Seite 5 Projektwoche der Sekundarschüler Sulgen. In dieser Woche widmen sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Sekundarschule Befang ihren Projektarbeiten. Ihre Arbeiten dürfen sie nicht nur selber planen und durchführen, sondern auch dokumentieren und präsentieren. Dabei können sie auf ihre in den letzten Jahren erarbeiteten Kompetenzen zurückgreifen. Seite 9 Mit neuer Präsidentin ins Vereinsjahr Sulgen. An der Generalversammlung wählten die Mitglieder des Damenturnvereins Sulgen die 24-jährige Eva Bruggmann zur neuen Präsidentin. Sie folgt auf ihre Schwester Katja Bruggmann. Seite 11 Werben Sie dort, wo Werbung beachtet wird. Inserieren auch Sie im Neuen Anzeiger. inserate@neueranzeiger.ch NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Entscheid mit Vor- und Nachteilen Donzhausen. Die Schulbehörde Sulgen hat beschlossen, in Donzhausen die Gesamtschule einzuführen. Eine Arbeitsgruppe kam zum Schluss, dass dieses Modell am besten geeignet sei, den Schulstandort zu sichern. Georg Stelzner Die von der Schulbehörde Sulgen eingesetzte siebenköpfige Arbeitsgruppe unter der Leitung von Barbara Roost hat es sich nicht leicht gemacht. Gleich ein Dutzend Varianten nahm sie in den vergangenen Monaten unter die Lupe, um die beste Lösung für den Schulstandort Donzhausen zu finden. Fünf Optionen kamen in die engere Auswahl, am Ende hatte die Variante Gesamtschule die Nase vorn. Auf dem zweiten Platz landete das heutige Modell, gefolgt von der Schliessung der Schule. «Uns ist es wichtig, dass Donzhausen eine gute Schule hat», sagte Roost am Mittwochabend zu Beginn der gut besuchten Informationsveranstaltung. Derzeit wird in Donzhausen in zwei Einheiten unterrichtet, nämlich in der 1. bis 3. Klasse und in der 4. bis 6. Klasse. Aufgrund sinkender Schülerzahlen befürchtete die Sulger Schulbehörde, dass sich dieses Modell eines Tages als nicht mehr zweckmässig und praktikabel erweisen könnte. Eine flexible Lösung Von einer Gesamtschule, die alle Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse umfasst, erhofft sich die Arbeitsgruppe entscheidende Vorteile, wie Roost erläuterte: «Die Personalkosten sind niedriger, die Dorfkultur bleibt erhalten, die Kinder können in ihrem Wohnort zur Schule gehen, wodurch Donzhausen für Familien attraktiv bleibt, es entstehen keine zusätzlichen Transportkosten und es sind Schulhaus Donzhausen keine baulichen Anpassungen nötig.» Zudem sei die Gesamtschule insofern eine flexible Lösung, als im Bedarfsfall die Unter- und Mittelstufe wieder eingeführt werden könnten. Die Präsidentin der Arbeitsgruppe verschwieg auch die Nachteile der Gesamtschule nicht. So gab sie zu bedenken, dass eine individuelle Förderung im Unterricht kaum mehr möglich sei. Tendenziell müsse man mit eher gros sen Klassen rechnen. Roost wies auch darauf hin, dass die Stellenbesetzung erfahrungsgemäss schwierig sei. Als weiteren Punkt, der von Gegnern der Gesamtschule ins Feld geführt wird, nannte Roost den Umstand, dass die Schüler während sechs Jahren von der gleichen Lehrperson unterrichtet werden. Zudem räumte sie ein, dass im Zuge Schülerzahlen Bild: st Im Schuljahr 2016/17 rechnet die Sulger Schulbehörde in Donzhausen noch mit 26 Schülern. In den Jahren bis 2020 verheissen die Prognosen einen weiteren Rückgang: 23 Schüler im Schuljahr 2017/18, 21 Schüler im Schuljahr 2018/19 und 20 Schüler im Schuljahr 2019/20. (st) einer Einführung der Gesamtschule ein Stellenabbau wahrscheinlich sei – im Falle Donzhausens von 200 auf 150 Stellenprozente. Die Einsparungen bei den Lohnkosten bezifferte Roost mit maximal 50 000 Franken. Organisationsstärke gefragt Damit sich die Versammlungsbesucher ein authentisches Bild vom Betrieb einer Gesamtschule machen konnten, hatte die Arbeitsgruppe Sarah Fäsi eingeladen. Die Lehrerin unterrichtet an der Gesamtschule in Wäldi derzeit 18 Kinder. «Das soziale Lernen funktioniert bei diesem Modell gut und als Lehrperson geniesst man eine grössere Unabhängigkeit», sagte Fäsi. Zu den beruflichen Herausforderungen stellte die Lehrerin fest, dass die Fähigkeit und der Wille zum Organisieren wichtige Voraussetzungen seien. Fäsi zog eine positive Bilanz und fasste ihre Erfahrungen so zusammen: «Ich unterrichte sehr gerne an der Gesamtschule und kann dieses Modell empfehlen.» Respekt vor neuer Aufgabe Zu Wort kam auch Sabina Stöckli, die in Donzhausen unterrichtet und dies ab dem Schuljahr 2017/18 an einer Gesamtschule tun wird. Die Lehrerin beantwortete Fragen, die ihr von Kurt Zwicker von der kantonalen Schulberatung gestellt wurden. Stöckli gab zu verstehen, dass sie sich gerne neuen Herausforderungen stellt. Sie sei ein positiv eingestellter Mensch. Zur bevorstehenden Umstellung hat Stöckli eine realistische Einstellung: «Ich habe Respekt vor dieser Aufgabe und erwarte nicht, dass alles gleich klappen wird.» Sie hoffe daher auf eine Kultur des Vertrauens und eine offene Kommunikation mit den Eltern und der Schulbehörde. Sie werde sich Zeit für das Hospitieren an Thurgauer Gesamtschulen nehmen, um gerüstet zu sein. GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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