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Neuer Anzeiger 16 Dezember 2016

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Neuer Anzeiger 16 Dezember

Sulgen, Seite 7 Lesen Die Bibliothek Region Sulgen ist vom 23. Dezember bis zum 8. Januar geschlossen. Bis dahin gibt es jede Menge Lesestoff für die Weihnachtsferien. Bürglen, Seite 8 Zuhören Das Kammerorchester Amriswil ist am Samstag um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Bürglen mit Musik aus dem Barock zu Gast. Erlen, Seite 9 Geniessen Rund hundert Senioren und Seniorinnen genossen am Samstag einen musikalischen Nachmittag mit den Brass Bands Erlen und Märwil. Heizöltank leer? 058 / 476 50 00 web:landimittelthurgau.ch Freitag, 16. Dezember 2016, Nr. 50, 25. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Zwei Behörden sind dafür, zwei dagegen Schönenberg. Am 7. Februar entscheiden die Stimmbürger der Primarschulen Götighofen, Schönenberg-Kradolf und Sulgen, ob sie sich in einer Volksschulgemeinde zusammenschlies sen wollen. Zusammen mit der Sekundarschule haben sie ein Projekt ausgearbeitet, das der Bevölkerung im November vorgestellt worden ist. Anfangs Woche haben die Behörden ihre Empfehlungen zur Abstimmung bekannt gegeben. Zwei Schulbehörden sprechen sich für eine Fusion aus, zwei sind dagegen. Seite 3 «Heimspiel» für Fernsehmann Pascal Nufer Sulgen. Pascal Nufer, der China-Korrespondent des Schweizer Fernsehens, ist in Kradolf aufgewachsen. Am Dienstag war er zu Gast bei neu/alt. Sein Referat über China haben 75 Seniorinnen und Senioren verfolgt. Pascal Nufer beantwortete auch Fragen zu seiner Arbeit und zum Leben seiner Familie im Reich der Mitte. Seite 5 Musik, Erzählung und Chorgesang Bürglen. Mit Liedern, Saxofon- und Flötenklängen sowie einer einfühlsamen Rahmengeschichte sorgte der Gemischte Chor Bürglen am Sonntag für eine adventliche Stimmung. Seite 16 Werben Sie dort, wo Werbung beachtet wird. Inserieren auch Sie im Neuen Anzeiger. inserate@neueranzeiger.ch NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Heldswil erhält einen Schutzdamm Heldswil. In Heldswil wird derzeit viel Erde bewegt. Mit einer Dammaufschüttung am östlichen Ortsrand wird das Dorf künftig besser gegen Hochwasser geschützt sein. Hannelore Bruderer Damit die beladenen Lastwagen im Wiesland nicht einsinken, liegt auf der Zufahrt zur Baustelle für das Retentionsbecken in Heldswil grober Schotter. Regelmässig bringen die Lastwagen Aushubmaterial von der nahe gelegenen Baustelle der Firma Schenk und kippen es über eine Rampe vor die Schaufel des Baggers. Schaufel um Schaufel wächst am östlichen Rand von Heldswil ein Erdwall in die Höhe. Die Häuser des Ortes stehen auf einem südlichen und einem nördlichen Hügel, einige aber auch in der Senke dazwischen. Diese tiefer gelegenen Häuser soll der Damm künftig vor Hochwasser schützen. Er wird aber auch Entlastung für alle überschwemmungsgefährdeten Gebiete entlang des Tülebachs bringen, bis hinunter nach Kradolf. Wasser läuft kontrolliert ab «Wir nutzen die natürliche Topografie für den Bau des Retentionsbeckens», erklärt Mark Todorovic vom Ingenieurbüro NRP Ingenieure AG aus Weinfelden. «In der Senke lag einst das Bachbett des Tülebachs, bevor er eingedolt worden ist.» Auf dem Teilstück, auf dem nun der Damm aufgeschüttet wird, ist die Eindolung durch stärkere Rohre erneuert worden, damit sie der Belastung durch das zusätzliche Erdreich standhält. Das Retentionsbecken in der Senke östlich des neuen Damms kann bei einem Unwetter bis zu 7250 Kubikmeter Wasser aufnehmen. «Durch ein Ablaufrohr fliesst dann nur so viel Wasser ab, wie der Bach in seinem Unterlauf auch aufnehmen Checkübergabe auf der Baustelle: (v.l.) Curdin Pinggera, René Honauer, Christof Rösch, Stefan Engeli und Mark Todorovic. kann», erklärt der Ingenieur. Ausgelegt ist das Projekt auf ein 100-jähriges Unwetterereignis. Mit der Planung des Damms ist vor gut einem Jahr begonnen worden. Die rasche Umsetzung sei nicht zuletzt dadurch zustande gekommen, dass mit den drei Grundeigentümern eine schnelle Einigung erzielt worden sei, sagt Gemeindepräsident Christof Rösch. Die Bauarbeiten haben vor zwei Wochen begonnen. Alles sei bis anhin gut und nach Plan verlaufen, sagt Curdin Pinggera von der Baufirma Schenk aus Heldswil, die den Auftrag ausführt. «Die Witterung ist uns dabei sicher entgegengekommen. Nach einem Unterbruch über die Festtage, werden die Arbeiten im neuen Jahr weitergeführt und sind voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen.» Willkommene Beiträge Für das Hochwasserschutzprojekt in Heldswil hat der Gemeinderat Hohentannen einen Bruttobetrag von 140 000 Franken veranschlagt. Nach Abzug der Beiträge von Bund und Kanton rechnet Bild: hab Gemeindepräsident Christof Rösch mit Nettokosten von rund 80 00o Franken. Unterstützung hat die Gemeinde zusätzlich von der Versicherungsgesellschaft «die Mobiliar» erhalten. Gemeinderat René Honauer arbeitet dort als Versicherungs- und Vorsorgeberater. «Die Mobiliar» unterstützt grosse, aber auch kleine Präventionsprojekte zum Schutz vor Naturgefahren», sagt René Honauer. Seit 2006 hat die Versicherung schweizweit bereits über 30 Millionen Franken für vorbeugende Schutzmassnahmen gesprochen. René Honauer ist deshalb für das Hochwasserschutzprojekt in seiner Gemeinde mit einem Antrag an die Versicherung gelangt. Den Erfolg dieser Bemühungen präsentierte er zusammen mit Stefan Engeli, dem Leiter Schadensdienst der Mobiliar, am letzten Dienstag auf der Baustelle in Heldswil. Sie überreichten dem Gemeindepräsidenten einen symbolischen Check über 39 000 Franken. «Für diese zusätzliche Entlastung der Gemeindekasse sind wir natürlich sehr dankbar», erklärte Christof Rösch. GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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