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Neuer Anzeiger 07 Oktober 2016

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Neuer Anzeiger 07 Oktober

Schönenberg, Seite 6 Sulgen, Seite 8 Sulgen, Seite 16 HERBST-HIT! Hilfsbereit Wie gut 400 andere Personen ist auch Rosmarie Stäheli in diesen Tagen für die Stiftung Pro Senectute unterwegs, um Spenden zu sammeln. Exotisch Sandro Müller spielt ein exotisches Instrument – eine Erhu. Mit dieser zweisaitigen chinesischen Geige nahm er an einem Wettbewerb in Honkong teil. Klangvoll Zur Freude ihres Publikums haben am Sonntag Klänge von Posaunen und Cornets der FEG Brass Band Sulgen die evangelische Kirche erfüllt. SchmutzSchleuSen 90 × 150 cm, statt Fr. 89.– nur 39.– 60 × 90 cm, statt Fr. 39.– nur 18.– www.schiess-wohntextil.ch Freitag, 7. Oktober 2016, Nr. 40, 25. Jahrgang NEUER ANZEIGER Die Zeitung für das AachThurLand und die Region Bürglen Mit dem revidierten Richtplan unzufrieden Bürglen. Gleich vier Gemeindepräsidenten der Regionalplanungsgruppe Mittelthurgau sind den Medien in dieser Woche im Bürgler Mühle-Foyer Red und Antwort gestanden. Sie wehren sich gegen den revidierten kantonalen Richtplan, der in ihren Augen eine bauliche Entwicklung der Dörfer verunmöglicht. Zwar befürworten sie, dass die Zersiedelung gestoppt werden muss, der eingeschlagene Weg ist ihnen jedoch zu drastisch. Sie erwarten von der Regierung, dass der Richtplan nochmals gründlich überarbeitet wird. Seite 3 Seelsorge hinter Gittern Kradolf. Hansruedi Lees ist Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinden Lipperswil und Wäldi. Einen Nachmittag pro Woche ist er als Seelsorger im Kantonalgefängnis in Frauenfeld tätig. Am Bistro-Abend im Kirchenzentrum Steinacker erzählte er vor interessiertem Publikum von dieser Tätigkeit. Seite 5 Neue CD mit Kinderliedern Sulgen. Die Sulger Psychomotoriktherapeutin Béatrice Buschor bringt ihre zweite CD mit Liedern von Schulkindern heraus. Mitgesungen haben auch Kinder der Primarschule Donzhausen. Seite 13 8580 Hefenhofen Tel. 071 278 26 46 www.georgesbleiker.ch • Sonderabfälle und Metalle • Muldenservice Billettverkaufsstelle soll bleiben Sulgen. Mit ihrem Plan, 52 Billettverkaufsstellen von Drittanbietern zu schliessen, stösst die SBB auf Widerstand. Nachdem bereits die Thurgauer Regierung gegen die Schliessung interveniert hat, ziehen die betroffenen Gemeinden nach. Hannelore Bruderer Seit der Schliessung des Schalters am Bahnhof vor sechs Jahren können in Sulgen Bahnbillette am Postschalter bezogen werden. Nach dem Willen der SBB soll damit Ende 2017 aber Schluss sein. Argumentiert wird mit sinkenden Umsatzzahlen an den bedienten Verkaufspunkten und Einsparungen durch den Wegfall von Provisionen an Drittanbieter, wenn über die eigenen Verkaufskanäle – das sind Billettautomaten, der Online Ticket Shop und das App für Mobiltelefone – verkauft wird. In Sulgen sammeln seit letzter Woche der Gemeinderat und die SP AachThurLand aktiv Unterschriften für eine Petition gegen die geplante Schliessung der Drittverkaufsstellen. Bedarf ist vorhanden Alex Granato (li.) sammelt beim Bahnhof Sulgen Unterschriften gegen die von den SBB geplante Schliessung der Billettverkaufsstellen bei Drittanbietern und trifft bei dieser Gruppe junger Leute auf offene Ohren. 815 000 verkaufte Billette von Drittverkaufsstellen im Jahr 2015 seien Beweis genug, dass das Angebot einem Bedürfnis entspräche, sagt Gemeindepräsident Andreas Opprecht. Er schätzt, dass am Schalter der Sulger Post täglich um die zehn bis fünfzehn Billette gekauft werden, genaue Zahlen liegen jedoch nicht vor. Die Gemeinde Sulgen zahlt im Rahmen des gesetzlichen Verteilschlüssels jährlich rund 215 000 Franken an die Dienstleistungen der SBB. Nicht nur deshalb ist der Gemeinderat Sulgen über den schleichenden Abbau der Dienstleistungen des Bahnunternehmens enttäuscht. «Aus Sicht des Gemeindrates müssen die SBB als öffenliches Unternehmen nebst den betriebswirtschaftlichen Gründen aber auch andere Interessen berücksichtigen», sagt Opprecht. Hauptbetroffen vom Entscheid seien die ältere Bevölkerung und alle jene, die mit elektronischen Hilfsmitteln aus verschiedenen Gründen Mühe bekunden würden. «Auch sie haben es verdient, dass ihre Bedürfnisse beim Billettkauf gewürdigt werden.» Ein weiterer Grund, der laut Gemeinderat für eine bediente Verkaufsstelle spricht, ist der Beratungsservice. «Beim komplizierten Tarifsystem sind viele dankbar für Auskünfte. Diese können vom Personal am Schalter der Post erbracht werden. Der von den SBB als Alternative aufgeführte Rail- Service ist in unseren Augen, besonders wegen der Gebühr von 1.19 Franken pro Minute, nicht kundenfreundlich», erklärt Andreas Opprecht. Alex Granato, der Präsident der SP AachThurLand, wirft zugunsten des Beibehalts der Drittverkaufsstellen noch zwei weitere Argumente in die Waagschale – den gesellschaftlichen Nutzen von persönlichen Kontakten und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Ein erster Teilerfolg Bild: hab In den ersten sechs Tagen sind bereits über 500 Unterschriften gesammelt worden, und über 1000 sollen es noch werden. Unterschriftsbögen können auf der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden. Die Unterschriftensammelaktion dauert noch bis zum 16. Oktober. Dann will der Gemeinderat Sulgen ein erstes Fazit ziehen und sich mit einem Brief an die Direktion der SBB wenden. Zu den Erfolgsaussichten sagt Andreas Opprecht: «Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Leitung der SBB die Anliegen jeder Gemeinde ernst nimmt und sie prüfen wird. Ob die Argumente der Gemeinden und des Regierungsrats beim Bahnunternehmen etwas bewirken werden, können wir aber nicht abschätzen.» GZA/AZA 8583 Sulgen Adressberichtigung melden! Amtliches Publikationsorgan für Sulgen, Bürglen, Kradolf-Schönenberg, Erlen, Anzeiger für Birwinken und Hohentannen. Redaktion und Verlag: Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 00, Fax 071 644 91 01, E-Mail redaktion@neueranzeiger.ch, Aboservice: Telefon 071 644 91 00, E-Mail abo@neueranzeiger.ch, Inserate: medienwerkstatt ag, Steinackerstr. 8, 8583 Sulgen, Tel. 071 644 91 03, Fax 071 644 91 90, E-Mail inserate@neueranzeiger.ch

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